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> Widerstand ist zwecklos, Die 21. Mission der Community

USS Community
Beitrag 14.12.2009 - 23:38
Beitrag #1
Gruppe: RPG Spielleiter
Beiträge: 430


Jeremy Tenner stand an dem Panoramafenster in seinem Büro und blickte auf die vorbeiziehenden Sterne. Allmählich war wieder Ruhe auf der Community eingekehrt. Seit dem Ende der Gerichtsverhandlung gegen die ehemaligen Führungsoffiziere der Community waren fünf Monate vergangen. Nun ja, es war nicht ganz korrekt wenn er von den ehemaligen Führungsoffizieren sprach. Drei der angeklagten Offiziere hatten nach dem Verfahren den Dienst auf der Community wieder aufgenommen. Doktor Assjima wurde erneut die Leitung der Krankenstation übertragen, Lieutenant Commander Sheridan war wieder Leiter der technischen Abteilung und Lieutenant Anquenar saß auf dem Sessel der Chefpilotin. Gerade mit ihr hatte Captain Tenner in den letzten Monaten einige Disputgespräche geführt. Bis jetzt hatte sich der Lieutenant offenbar noch nicht damit abgefunden, dass Tenner ihr bis auf weiteres untersagt hatte, einen der Jäger während eines Kampfeinsatzes zu fliegen.
Neben den neuen-alten Führungsoffizieren waren noch weitere Neuzugänge an Bord gekommen. Zum einen war da Commander Tørresdal, die ja schon kurz vor der Verhandlung an Bord gekommen war. Zum anderen kamen noch drei weitere neue Führungsoffiziere an Bord. Der Tellarite Lieutenant Rev Torr hatte die wissenschaftliche Abteilung übernommen, Lieutenant Kentan Delama war der neue Leiter der OPS und zuletzt war da noch Lieutenant Kimi Marshal der neue Schiffscouncelor.

Und noch ein neues Gesicht war an Bord. Zwar war er auch schon seit etwa sieben Monaten auf dem Schiff, nichts desto trotz hatte er bisher keinen bleibenden Posten auf der Community: Lieutenant Aiso-Plee - der Aurelianer - hatte bis vor kurzem die Aufgabe, die Spur von Amol Darg zu verfolgen. Doch leider liefen die letzten Spuren ins Nichts und nun hatte die Community einen neuen Auftrag erhalten. Aiso-Plee würde die Community bei Sternenbasis 24 verlassen.

Bald würde die Community den Hromi Cluster erreichen, welcher von der Stellarkatogarphie erneut vermessen werden sollte. Offensichtlich gab es bei der ursprünglichen Vermessung einige Fehler, die nun behoben werden sollten. In weniger als zwei Stunden würde die Community die Ausläufer des Clusters erreichen und etwa zwei Stunden später Sternenbasis 24.
Jeremy Tenner war momentan sehr zufrieden. Auf der Community war es ruhig. Die neuen Führungsoffiziere hatten sich offensichtlich eingelebt und die alten ihren Platz auf der Community wieder gefunden.

Und so freute sich der Captain über den neuen Auftrag, als er von der Interkom in seinen Gedanken unterbrochen wurde.

„Sir, das Sternenflottenkommando hat einen Prioritätsruf der Stufe eins für Sie.“

„Legen Sie das Gespräch auf meinen Schirm, Mr. Coleman.“

Augenblicklich erschien auf dem Bildschirm das Sternenflottenlogo und die Sicherheitscodeeingabeaufforderung. Mit schnellen Fingerbewegungen gab Jeremy seinen Sicherheitscode ein und die Verbindung wurde aufgebaut. Die Zeitanzeige blinkte kurz auf: Sternenzeit: 61111.1

Das Sternenflottenemblem wurde durch das Gesicht von Admiral Picard abgelöst.

„Guten Tag Jeremy.“

„Guten Tag Admiral, was kann ich für Sie tun?“

„Ich werde gleich zum Punkt kommen, Jeremy. Vor fünf Stunden hat die Sternenflotte jeden Kontakt zu Außenposten 437-H verloren. Dieser liegt, wie Sie garantiert wissen, in der direkten Nähe der Romulanischen Neutralen Zone und in der Nähe der Klingonischen Grenze. Ich muss Ihnen wohl nicht sagen, welch ein Konfliktpotential an dieser Stelle der Galaxie herrscht. Die Community ist das Schiff, Welches Außenposten 437-H am schnellsten erreichen kann. Jeremy - stellen Sie fest was mit dem Außenposten passiert ist und wer dahinter steckt.“

„Danke Sir. Sobald wir Den Außenposten erreicht haben werde ich Sie unterrichten.“

„Gut Jeremy ich zähle auf Sie und die Community. Viel Erfolg. Picard Ende.“

Der Bildschirm wurde kurzzeitig schwarz und zeigte dann wieder das Logo der Sternenflotte.
Mit zügigen Schritten betrat Captain Tenner nun die Brücke.
„Lieutenant Anquenar nehmen sie Kurs auf Außenposten 437-H Maximum Warp. Jorunn - Besprechung der Kommandooffiziere in fünf Minuten. Und laden Sie Lieutenant Aiso-Plee dazu ein.“

***Fünf Stunden später***

Alle Kontaktversuche mit Außenposten 437-H waren bislang erfolglos geblieben. Die Community erreichte nun das Gebiet, in dem der Außenposten auf einem großen Asteroiden gebaut war.
Fast wie aus dem Nichts erschien die Community aus dem Warptransit und näherte sich nun dem Asteroiden. Die Sensoren erfassten nichts. Keine Energiesignaturen, keine Lebenszeichen. Noch musste die Community den Asteroiden umrunden um einen direkten Blick auf den Außenposten zu werfen.

Die Sekunden schienen sich zu Stunden zu ziehen, als der Asteroid sich langsam auf dem Hauptschirm der Brücke drehte. Dann kam der Augenblick, in dem die ersten Aufbauten des Außenpostens zu sehen sein sollten. Doch das erwartete Bild blieb aus. Und auch als sich der Sichtwinkel weiter veränderte. Dort wo eigentlich der Außenposten sein sollte, klaffte nur ein gewaltiges Loch in der Oberfläche.

Fassungslos blickte die Brückencrew auf den Bildschirm. Auf dem Außenposten hatten 35 Sternenflottenoffiziere gedient und nun war weder von ihnen noch von dem Außenposten etwas zu sehen.
Captain Tenner war aus seinem Kommandosessel aufgestanden und stand nun vor dem Hauptbildschirm.
„Besprechung der Führungsoffiziere sofort.“

Keine zwei Minuten später saßen alle Führungsoffiziere im Besprechungsraum.
Auf dem Wandschirm war das Bild des Asteroiden und dem Loch auf seiner Oberfläche zu sehen.

„Meine Damen und Herren. Wie Sie sehen, haben wir herausgefunden warum der Kontakt zu Außenposten 437-H abgebrochen ist. Unsere Aufgabe ist nun herauszufinden, was hier passiert ist. Ich möchte nun Ihre Einschätzung der Situation hören.“


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Herr der Missionen

Diplomatie ist jemanden so zur Hölle zu schicken, dass er sich auf die Reise freut.
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George Sheridan
Beitrag 15.12.2009 - 00:08
Beitrag #2
Lieutanant Commander
Gruppe: RPG Member
Beiträge: 793


Schon wieder Asteroiden, vor einem halben Jahr machten diese Dinger riesigen Ärger im Neria System. Immerhin gelange es George sogar den größten Brocken daran zu hindern die Nerianer auszulöschen. George betrachtete sich das Bild auf dem Schirm genau.
„Es wirkt so, wie wen eine riesige Hand den Außenposten einfach gepackt und herausgerissen hätte. Jedenfalls wirkt es Angst einflößend.“ George konnte die Augen nicht von der Darstellung abwenden. „Falls es ein Angriff gewesen sein sollte, so musste dies schnell passiert sein, so schnell das niemand auf dem Außenposten einen Notruf absetzen konnte.“


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Chefingenieur / CptJones
Wenn schon Scheisse dann Scheisse mit Schwung!
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Milseya Anquenar
Beitrag 15.12.2009 - 08:46
Beitrag #3
Lt. Junior Grade
Gruppe: RPG Member
Beiträge: 726


Nach all den Wochen, die sie jetzt wieder Dienst auf der Community tat, war es immer noch seltsam. Dort, wo einst Vinara saß, hatte ein Tellarit Platz genommen, dort, wo Lucas immer gesessen hatte, war nun Lieutenant Müller, dort, wo Esteban ....
Milseya musste sich immer wieder zusammenreißen, um nicht aus Gewohnheit den einen und anderen mit dem falschen Namen anzureden ...

Vor allem musste sie sich gehörig zusammenreißen, damit sie sich auf das Bild auf dem Wandschirm konzentrieren konnte. In den letzten Tagen hatte sie nur wenig geschlafen – noch weniger als in den Tagen davor... Georges Beschreibung war wie immer recht blumig, traf den Anblick aber recht genau. Jedoch ..

„Ohne weitere Scans lässt sich nicht genau sagen, was auf dem Asteroiden passiert sein könnte“, sagte sie mit müder Stimme. „Sollte der Außenposten angegriffen worden sein, dann müssten wir noch Trümmer finden können, die uns darüber Aufschluss geben könnten. Aber es könnte natürlich auch sein, dass es zu einem technischen Defekt gekommen ist, die die Station in die Luft gejagt hat – auch das würden uns die Scans verraten.“

Milseya lehnte sich in ihrem Sessel zurück und rieb sich die Stirn – ohne den Blick vom Wandschirm zu nehmen. „Was immer es auch war, es war gewaltig“, fügte sie leise hinzu.


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Lieutenant jg. | inanchfe
"Kennst du die 1. Regel der Fliegerei? .. Liebe. Man kann die komplette Theorie vergessen. Wenn man ein Schiff in die Luft bringen will, das man nicht liebt, wird einem das nicht gelingen. Man hat nicht die geringste Chance. Aber Liebe hält sie in der Luft, auch wenn sie runterfallen sollte. Liebe lässt dich spüren, was sie braucht. Liebe macht das Schiff zu einem Zuhause."
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Aiso-Plee
Beitrag 15.12.2009 - 12:21
Beitrag #4
Gruppe: RPG Member
Beiträge: 64
Wohnort: Aurelia


Aiso ärgerte sich drüber, das er die Spur von Amol verloren hatte. Für einen Ermittler ist so ein Resultat nie befriedigend. Er sollte jetzt nach Sternbasis 24 gehen und dort neue Befehle erhalten. Cpt. Tenner hatte ihm Freundlicherweise angeboten ihn auf Sternbasis 24 abzusetzen, weshalb Aiso an Bord der Community blieb.

Aiso hatte eigentlich nicht ernsthaft mit einer Krisensituation gerechnet – Was konnte auf einem Flug von der Erde zur Sternbasis 24 schon gross passieren? Aber im All wusste man nie was passierte und so war es auch diesmal gewesen. Kaum im All, hatte die Community andere Befehle erhalten, und jetzt waren sie in der Nähe der neutralen Zone, in einer Krisensituation. Der Aussenposten 437-H antwortete nicht mehr. Vor Ort hatte man festgestellt, das dieser vernichtet war. Daher hatte der Captain eine Versammlung seiner Führungsoffiziere einberufen. Aiso war verwundert darüber, denn Cpt. Tenner bat auch ihn, an der Sitzung teil zu nehmen. Nachdem der Captain die Situation erklärt hatte und die Pilotin ihre Meinung ebenfalls geäussert hatte, ergriff Aiso das Wort:

„Captain, ich denke das wir es hier mit einem Angriff zu tun haben, der getarnt erfolgt ist. Weder wir, noch das Sternenflottenkommando haben einen Notruf empfangen. Dies lässt nur drei mögliche Schlüsse offen. Entweder konnten sie keinen Notruf absetzten, also ein technisches Versagen. Das halte ich für Unwahrscheinlich. Die Zweite Möglichkeit währe, das ein angemeldetes Schiff plötzlich auf die Sternbasis gefeuert hatte, und sie so überrascht hatte – aber nicht mal ein Warbird könnte das in so kurzer zeit erledigen, dass die Station keine Zeit mehr für einen Hilferuf hat. Die Dritte Möglichkeit ist die, das sich eine gesamte Flotte im Tarnmodus der Station näherte, und diese so überrascht hat. Ehrlich gesagt, halte ich das für am wahrscheinlichsten. Captain, wer auch immer das war, muss gewusst haben, das früher oder später ein Sternflottenschiff hier auftauchen muss. So ein Feind, der einen Aussenposten so zurichten kann, der ist auch für die Community gefährlich. Ich empfehle sofort auf Alarmstufe Gelb zu gehen, und die Schilde aufzubauen. Darüber hinaus sollten wir es in Betracht ziehen, das Schiff zu teilen und ein Tachionengitter aufzubauen, um evtl. getarnte Feinde zu finden. Dazu hat ein geteiltes Schiff mehr Möglichkeiten, falls wir es hier wirklich mit einer ganzen Flotte zu tun haben.“

Auf Sicherheitsrisiken aufmerksam zu machen, gehörte normalerweise in den Bereich des Sicherheitschefs, doch Lt. Müller schien keine äussern zu wollen – ganz offensichtlich unterschätzte jener die Gefahr für Schiff und Crew urteilte Aiso sofort.


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Lieutenant Senior Grade, Sicherheit / Cpt.Walters
Ihr habt doch alle einen Vogel!

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Kimi T. Marshal
Beitrag 15.12.2009 - 13:45
Beitrag #5
Gruppe: RPG Member
Beiträge: 4
Wohnort: Deck 3 oder so


Kimi Marshal mischte sich ein.
„Dadurch könnten wir aber auch sehr bedrohlich wirken.“
Der junge Lieutenant und neue Counselor auf der Community sah in die Runde.
„Und ich sehe sehr wohl einiges an Konfliktpotential allein in diesem Raum, was nicht nur, aber ganz besonders diesen Teil des Raumes betrifft.“ Ein wenig nachdenklich sah der Mann mit den dunklen Haaren und blauen Augen auf das Bild des Wandmonitors.
„Zweifellos eine verheerende Zerstörung… Sir, ich empfehle erst mal alles genau zu untersuchen und zu analysieren - ich rate aber vehement davon ab dieses Schiff zu teilen und in bedenklicher Nähe zum Raum der Romulaner und ohne die kleinste Spur, eine Militärparade abzuhalten. Wir müssen immerhin auch in Betracht ziehen, dass es sich hierbei um einen Unfall gehandelt haben könnte. Welchen Zweck hat Außenposten 437-H hier überhaupt erfüllt?“
Lt. Marshal lehnte sich ein wenig zurück und tippte einige Anmerkungen zu den bisherigen Äußerungen in sein Padd


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Lt. Kimi T. Marshal: Counselor / Locutus

Es ist besser auszubrennen als zu verblassen! Machen Sie einen Termin.
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Kentan Delama
Beitrag 15.12.2009 - 16:27
Beitrag #6
Gruppe: RPG Member
Beiträge: 44


Kentan Delama befand sich zum ersten Mal in einer Krisensituation, aber er schaffte es seine Nervosität nach Außen hin zu verbergen - zumindest hoffte er dass es niemandem auffallen würde. Er suchte eifrig nach einem möglichen Ansatz den er den anderen präsentieren konnte, aber taktische Analyse war ein Teilbereich den er in seiner nicht regulären Offiziersausbildung bestenfalls angekratzt hatte.
Aber andererseits: Wie würde es aussehen wenn jeder etwas zumindest klug Klingendes zu sagen hatte und er am Ende der einzige war der den Mund nicht aufbekommen hatte?

Er dachte nach. Außenposten die einfach so wie vom Erdboden verschwanden... Da war doch mal etwas gewesen, vor vielen Jahren, aber nein, das konnte nicht sein. Janeway hatte diese Gefahr ein- für alle Mal ausgemerzt oder zumindest für die nächsten zweihundert Jahre auf den Delta-Quadranten eingeschränkt - zumindest hatte er dies in dem einen oder anderen Bericht gelesen.
Also doch die Romulaner oder gar Klingonen?

Um außer potentieller Panikmache wenigstens etwas halbwegs Sinnvolles beitragen zu können, begann er nach dem Einwand des Councellors: "Ich muss meinem Vorredner zustimmen, ein zu starkes militärisches Auftreten könnte vielleicht sogar genau das sein was der Angreifer erreichen wollte - nach dem, was mit der Community vor über einem halben Jahr passiert ist würde mich das nicht wundern. Allerdings scheint mir ein Unfall auf dem ersten Blick tatsächlich wahrscheinlicher zu sein, denn bei einem Angriff hätten die Sensoren irgendwelche identifizierbaren Rückstände von Waffensignaturen erfassen müssen."


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"Ich liebe Computer - solange sie MIR dienen und es nicht umgekehrt wollen."

Leitender OPS-Offizier - Lieutenant - (Tolayon)
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Rev Torr
Beitrag 15.12.2009 - 19:47
Beitrag #7
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Zum allerersten Mal war Rev mit so einer Situation direkt konfrontiert. Er hatte Jahre in verschiedenen Labors verbracht und dort Daten von Raumschiffen und Tiefraumsonden ausgewertet und katalogisiert. Mehr als einmal war er dabei auf ein spektakuläres Phänomen gestoßen, doch noch nie war er so unmittelbar am Ort des Geschehens gewesen.

Er schob diesen Gedanken bei seite und sein Wissenschaftlicher Sachverstand übernahm. Wie konnte es möglich sein, daß der Stelle, wo ein bemannter Außenposten sein sollte, auf dem Schirm nur noch ein Krater zu sehen war? Nein, korrigierte Rev sich selbst, es war kein Krater, denn der wäre durch einen Einschlag oder eine Explosion entstanden und dadurch hätte das Material aus dem Zentrum ringsherum verstreut liegen müssen. Das war jedoch nicht der Fall, es sah eher aus, als sei ein Stück der Oberfläche mitsamt dem Außenposten förmlich herausgeschnitten und entfernt worden.

"Wenn hier ein Angriff stattgefunden hat, dann definitiv nicht mit Expolsionswaffen." meldete sich der Tellarite zu Wort. "Auch eine Desintegration mit Energiewaffen ist eher unwahrscheinlich, denn die würden zwingend ein hohes Restenergie-Niveau verursachen und dafür gibt es zumindest auf den ersten Blick keine Hinweise. Das selbe gilt, wie Lieutenant Anquenar bereits erwähnte, für technisches Versagen."

Rev lehnte sich in seinem Sessel zurück und strich sich nachdenklich durch seinen Bart. Er gab nicht gern zu, daß er sich auf etwas keinen Reim machen konnte, doch in diesem Fall war es definitiv so.

"Um herauszufinden, was geschehen ist, brauchen wir zunächst mehr Daten, Captain. Ich empfehle daher einen hochauflösenden Vollspektrum-Scan des Loches und der näheren Umgebung, sowie einen Langstreckenscan nach Energiesignaturen von Raumschiffen. Wenn ein Gegner einen Außenposten mit beinahe chirurgischer Präzision entfernen kann, dann besteht für das Schiff und für weitere Einrichtungen der Sternenflotte in der näheren Umgebung nach wie vor große Gefahr."


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"Ich glaub, mein Schwein pfeift!" | Wissenschaftsoffizier | onkel istvan
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Assjima
Beitrag 15.12.2009 - 21:55
Beitrag #8
Lt. Commander
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“Nicht schon wieder …“ Lieutenant Klaus Müller saß auf der Kante seines Sessels und starrte angestrengt auf den Monitor. “Nicht schon wieder eine Katastrophe. Geht der Vorrat an gigantischen Unglücken in diesem Teil der Galaxie denn niemals aus?“ Er lehnte sich zurück, atmete tief durch und versuchte, seine Anspannung nicht allzu offen zu zeigen. Er war neu auf diesem Posten und die Fußstapfen, welche Bishop hinterlassen hatte schienen ihm in diesem Moment viel zu groß. Nein, er war gewiss kein Feigling und er wusste dass er sein Fach verstand, aber die Verantwortung, die seit der Versetzung von Lucas und seiner daraus folgenden Beförderung auf seinen Schultern lastete raubte ihm nachts den Schlaf. Und einmal wieder wünschte er sich, seine Frau Nora wäre auf der Erde zurück geblieben. Aber sie hatte sich nicht erweichen lassen und war ihm wie immer auf diesen Einsatz gefolgt. Und nun schleppte er nicht nur die Verantwortung für die Sicherheit des Schiffes sondern auch die für seine Frau mit sich herum. “Welcher Sicherheitschef hat schon die Ehefrau mit an Bord … das ist doch …“
Ein anderer Gedanke in seinem Kopf unterbrach ihn. “ … gut für die Seele. Man ist nicht allein mit sich und seinen Sorgen. Genießen Sie dieses Glück. Es ist ein Privileg.“ Das war nicht sein eigener Gedanke. Er drehte den Kopf zur Seite und warf der neben ihm sitzenden Ärztin einen irritierten Blick zu. „Doktor!“ flüsterte er leise um den Tellariten in seinen Ausführungen nicht zu stören. „Das ist nicht nett! Mein Kopf geht Sie gar nichts an.“

„Ich konnte Ihren Sorgen nicht ausweichen, Lieutenant. Tut mir leid. Aber Sie füllen Lucas’ Platz ziemlich gut aus. Sagen Sie was Sie zu sagen haben. Das hat Bishop auch immer getan.“ hallte es leise in seinem Schädel.

Müller nickte und schluckte trocken bevor er das Wort ergriff: „Eine militärische Machtdemonstration halte ich in diesem Moment noch für übereilt. Es könnte den unbekannten Gegner aus der Reserve locken – so es überhaupt einen solchen gibt. Und gesetzt den Fall, dass hier ein unbekannter Gegner lauert sind die Chancen dass wir für ihn ebenso unbekannt sind doch relativ groß. Ich würde deshalb die Taktik ’hinkende Antilope’ vorschlagen. Wir stellen uns harmlos. Ein Forschungsschiff der Förderation … zufällig in der Nähe … untersucht einen Katastrophenschauplatz. Wir sollten versuchen, durch Orbitalscanns so viele Informationen wie möglich zu sammeln. Dann würde ich am liebsten mit einem Außenteam nach unten gehen um die Untersuchungen vor Ort zu vervollständigen.“

Assjima nickte ihm aufmunternd zu und griff dann nach dem Padd, das vor ihr auf dem Tisch gelegen hatte. Ihre Finger huschten über das Display während sie sprach. „Ein erster flüchtiger Scann zeigt keine nennenswerten Strahlungen oder Anomalien, die ein Außenteam in Raumanzügen gefährden könnten. Ich würde vorschlagen, noch einige gründlichere Untersuchungen aus dem Orbit des Asteroiden vorzunehmen um dann so schnell wie möglich durch ein wissenschaftliches Team nach der Unglücksursache suchen zu lassen. Ich hoffe nur, dass diesmal kein größenwahnsinniger Racheengel mitgemischt hat.“


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Lt. Cmdr. Assjima Chief Medical Officer / Brynhild
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Jorunn Tørresdal
Beitrag 16.12.2009 - 12:12
Beitrag #9
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Beiträge: 31


Jorunn lehnte sich in ihrem Sessel zurück und ließ ihren Blick durch die Runde schweifen. Sie hatte die Hände vor sich ausgebreitet, sodass sich nur ihre Fingerspitzen berührten und hörte sich nachdenklich alle Vorschläge an, bevor sie sich dazu äußern wollte.
Inzwischen kannte sie die meisten der Anwesenden recht gut und hatte sich auch eingelebt, trotz allem war diese Art Besprechungssituation neu für sie und sie wusste nicht, wie weit sie gehen sollte. Die meisten der Vorschläge, die sie gehört hatte, fand sie recht vernünftig und auch passend, wenn man bedachte von wem sie stammten. Sie ertappte sich dabei, sich auf die Seite derjenigen zu stellen, die für mehr Erforschung plädierten.

"Ich denke, wir wollten auf jeden Fall noch mehr Informationen darüber sammeln, was hier geschehen ist. Wir wissen nicht, ob es ein Angriff war, ein Unfall oder gar eine Naturkatastrophe, wie auch schon richtig angemerkt wurde. Im Falle eines Angriffes empfiehlt es sich natürlich, vorsichtig zu sein, dennoch würde ich keine offensiven Maßnahmen ergreifen. Alarmstufe Gelb und Schilde sollten erst einmal ausreichen, die Vorgehensweise sollte auf jeden Fall defensiv sein. Desweiteren wäre es vielleicht von Nutzen, sich einmal mit den Datenbanken auseinanderzusetzen, ob so etwas bereits irgendwann einmal vorgekommen ist. Ich habe da dunkel etwas in Erinnerung, kann es aber momentan nicht wirklich gut einschätzen.
Wir sollten vorsichtig sein, aber nicht zu vorsichtig. Aufklärung muss das erste Ziel sein - die Zeit kriegerischer Auseinandersetzungen ist hoffentlich vorbei."


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Erster Offizier | CAMIR
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Jeremy Tenner
Beitrag 17.12.2009 - 00:04
Beitrag #10
Captain
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Jeremy blickte in die runde seiner Offiziere, sie hatten ähnliche Vorschläge wie er selber schon in Erwägung gezogen hatte.
In Ruhe hörte sich der Captain sich die Ausführungen der Anwesenden an und begann dann auf Fragen und Anregungen zu antworten.

„Lieutenant Marshal Außenposten 437-H war ein Grenzbeobachtungsposten, einer von vier in diesem Grenzbereich. Und wenn wir unseren Geheimdienstberichten Glauben schenken dürfen gibt es auf der romulanischen Seite ebenfalls wenigstens drei Grenzbeobachtungsposten, das die Klingonen diesen Bereich ebenfalls beobachten brauche ich wohl nicht gesondert zu erwähnen.“

Jeremy sah nun von seinem Counselor hinüber zu Commander Sheridan, Lieutenant Müller und Lieutenant Torr.

„Commander Sheridan, Sie, Lieutenant Müller und Lieutenant Torr werden ein Außenteam aus Sicherheit, Technik und Wissenschaft zusammenstellen und direkt vor Ort anstellen. Ich erwarte Ihre Einsatzbereitschaft 20 Minuten nach Beendigung dieser Besprechung. Gehen sie mit der gebotenen Vorsicht vor. Immerhin wissen wir nicht was hier vorgefallen ist. Die Trümmerteile die Sie finden werden in Frachtraum fünf gebeamt dort können Sie dann noch genauere Untersuchungen vor nehmen, wenn Sie wieder an Bord sind.“

Ohne Umschweife glitt der Blick des Captains weiter zu Milseya.

„Lieutenant Sie und Lieutenant Delama werden Die Umgebung ausführlich untersuchen, wenn hier ein Angriff stattgefunden hat muss es Spuren dazu geben, auch wenn es ein Unfall oder eine Raumanomalie gegeben hat muss es irgend etwas gegeben haben das eine Spur hinterlassen hat. Lieutenant Plee fordern sie von der Sternenflotte die letzten Berichte und Übertragungen von Außenposten 437-H an und untersuchen Sie die Aufzeichnungen nach irgendwelchen Anhaltspunkten die vielleicht Hinweise darauf geben könnte was hier passiert ist. Commander Tørresdal nehmen Sie Kontakt mit den anderen Außenposten in diesem Bereich auf vielleicht haben diese etwas aufgefangen. Doktor halten Sie sich und die Krankenstation erst einmal in Bereitschaft.
Es Gilt ab sofort Alarmstufe Gelb für das gesamte Schiff.“

Der Captain blickte noch einmal in die Runde.

„Wenn es keine Fragen mehr gibt beende ich die Besprechung jetzt. Sie haben ihre Aufgaben.“


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Jeremy Tenner/ ShaneGooseman

Captain der U.S.S. Community
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Milseya Anquenar
Beitrag 17.12.2009 - 00:28
Beitrag #11
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Milseya hob leicht die Hand.

"Keine Frage, Captain, aber ... sollten wie nicht in Erwähnung ziehen über die diplomatischen Kanäle der Sternenflotte Kontakt zum Klingonischen Reich und dem Romulanischen Imperium aufzunehmen? Vielleicht hat ja einer derer Außenposten ebenfalls rein zufällig etwas aufgezeichnet, das uns weiterhelfen könnte?"


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Lieutenant jg. | inanchfe
"Kennst du die 1. Regel der Fliegerei? .. Liebe. Man kann die komplette Theorie vergessen. Wenn man ein Schiff in die Luft bringen will, das man nicht liebt, wird einem das nicht gelingen. Man hat nicht die geringste Chance. Aber Liebe hält sie in der Luft, auch wenn sie runterfallen sollte. Liebe lässt dich spüren, was sie braucht. Liebe macht das Schiff zu einem Zuhause."
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Jeremy Tenner
Beitrag 17.12.2009 - 23:21
Beitrag #12
Captain
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Beiträge: 76


Jeremy nickte Milseya anerkennend zu.

"Admiral Picard hatte mir versichert das er zumindest mit den Klingonen Kontakt aufgenommen hat. Ich werde Ihm aber vorschlagen seine Bemühungen auch auf die Romulaner auszuweiten. Danke Lieutenant."


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Jeremy Tenner/ ShaneGooseman

Captain der U.S.S. Community
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Assjima
Beitrag 19.12.2009 - 01:04
Beitrag #13
Lt. Commander
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Lt. Müller und Doktor Assjima verließen gemeinsam die Besprechung. „Ich wünschte, Lucas wäre noch an Bord“ brummte der Sicherheitschef, während er und die Deltanerin den Korridor entlang gingen. „Er hätte jetzt schon mindestens drei Ideen, mit was oder wem wir es zu tun haben könnten.“

„Von denen mindestens eine ausschließlich seiner Phantasie entsprungen und eine zweite auf reinen Annahmen basieren dürfte“ lachte die Ärztin. „Aber die dritte könnte der Wahrheit schon recht nahe kommen. Ideen hatte er wirklich genug.“ Sie steckte die Hände in die Taschen ihres Arztkittels und schwieg einen Augenblick. „Ich vermisse ihn“ fügte sie dann nachdenklich hinzu.

„Ich auch. Aber ich verstehe inzwischen, dass er nun ein etwas ruhigeres Leben bevorzugt. Dieser Posten ist schon ziemlich belastend.“

„Man wächst an seinen Aufgaben, Lieutenant. Wenn Sie keine Verantwortung hätten tragen wollen, dann wäre die Offizierslaufbahn nicht nötig gewesen. Aber Sie sind ein guter Offizier und Sie werden sich bald in diese neue Verantwortung eingefunden haben.“

Müller drehte den Kopf zur Seite und betrachtete Assjima mit einem Schmunzeln. „Sie sind auf dem besten Weg, schon wieder die Ersatzmutter des Sicherheitschefs zu werden..“

Assjima begegnete dem Schmunzeln mit einem Augenzwinkern. „Wen soll der Sicherheitschef um Rat fragen wenn nicht seine Ärztin?“

„Diesen jungen Schnösel von Councelor bestimmt nicht. Der ist ja noch nicht mal trocken hinter den Ohren.“

„Ach nein … das Alter besagt doch nichts über die Weisheit einer Person. Ich finde ihn ziemlich interessant.“

„Doc – Sie finden doch jeden interessant, der irgendwie einen Funken Leben in sich hat. Selbst wenn er den Intellekt einer Topfpflanze besitzt.“

„Was haben Sie gegen Topfpflanzen, Lieutenant? Meine Schwägerin besitzt eine nachtblühende Wasseranemone, mit der man sich wunderbar unterhalten kann.“

Müller blieb stehen zog skeptisch die Augenbrauen zusammen. „Wie? Sie wollen jetzt doch nicht ernsthaft behaupten, auf Delta IV gäbe es sprechende Pflanzen.“

„Sprechende gibt es wirklich nicht.“

„Äh … Sie kommunizieren telepatisch mit Gemüse?“

„Aber sicher doch. Pflanzen sind hochsensible Wesen.“

„Heiligsblechle … wer hät’au dies g’denkt.“ Unbeabsichtigt verfiel der Deutsche in seinen heimischen Dialekt, wie er es immer tat, wenn er von etwas überrascht wurde.
Assjima lachte, hielt es aber nicht für nötig, genauer auf dieses Thema einzugehen. Stattdessen setzte sie sich wieder in Bewegung. Müller schloss mit drei hastigen Schritten zu ihr auf. „Doc, was halten Sie von diesem Loch da unten?“

„Ich habe so etwas noch nie gesehen. Aber es erinnerte mich an etwas, was ich auf alten Aufzeichnungen gesehen habe. Als ihr Menschen anfingt, euch über euren kleinen blauen Planeten hinaus auszudehnen, gab es auf Mond und Mars Bergwerksanlagen, die nach Erschöpfung der Erzvorräte ihren Antrieb aktivierten und einfach zum nächsten Vorkommen weiterflogen. Einige von ihnen waren sogar mit Warpantrieb ausgestattet. Und sie hinterließen nichts weiter als ein riesiges Loch.“

„Hm … es könnte Ihrer Ansicht nach sein, dass dieser Außenposten einfach weggeflogen ist?“

„Keine Ahnung. Warum sollte eine solche Anlage einen Antrieb haben? Und warum sollte er wegfliegen ohne dass jemand im Sternenflottenkommando davon wusste? Ich sagte nur, dass mich das Loch an diese Bergwerke erinnert. Und so bleibt immer noch die Hoffnung, dass die 35 Besatzungsmitglieder noch am Leben sein könnten.“

„Vielleicht hat ja jemand heimlich daran herumgebastelt. Ich werde das mal mit Commander Sheridan besprechen.“ Müller blieb vor dem Turbolift stehen. „Ich muss in mein Büro um den Außeneinsatz zu koordinieren. Wir sehen uns später, Doc.“

„Viel Glück da unten. Und erinnern Sie Nora bitte an ihren Termin zur Hauptuntersuchung. Morgen um 10:30.“

„Mach ich!“ Müller nickte grüßend und stieg in die Liftkapsel.



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Lt. Cmdr. Assjima Chief Medical Officer / Brynhild
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Aiso-Plee
Beitrag 19.12.2009 - 11:24
Beitrag #14
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Beiträge: 64
Wohnort: Aurelia


Aiso bückte sich, um sich nicht den Kopf am Türrahmen zu stossen. Diese Raumschiffe waren einfach nicht für Aurelianer gebaut, grinste er in sich hinein. Er wusste, das er bei der Aufgabenverteilung den schwarzen Peter gezogen hatte. Aussenposten übermittelten pro Tag mehrere tausend Terabyte an Daten – Vor allem Sensoren Aufzeichnungen. Von der Temperatur der Aussenhülle, über Kartenmaterial, Strahlungswerte bis hin zu einem Protokoll über die korrekte Funktion der Sanitäranlagen war einfach alles dabei. Und er musste das alles durchgehen – jedes Byte, jede Zahl, jede noch so kleine Aufzeichnung konnte den entscheidenden Hinweis enthalten. Wenigstens hatte er eine Arbeit die er alleine erledigen konnte. Obwohl Aiso nun schon einige Monate an Bord war, hatte er sich nicht die Mühe gemacht sich mit den Leuten an Bord näher zu befassen. Warum sollte er auch, in wenigen Tagen – so dachte er zumindest – würde er die Community verlassen und nicht mehr zurückkommen – warum also sollte er sich überhaupt die Mühe machen, sich mit den Leuten abzugeben? Den meisten war er schon irgendwo einmal begegnet, hatte ihre Namen irgendwo gehört oder gelesen, aber wirklich gesprochen und kennengelernt hatte er eigentlich noch kaum jemanden – und das war in durchaus Recht so. Die meiste Zeit verbrachte er in seinem Quartier – und da ging er auch jetzt wieder hin, um seine Daten zu überprüfen.


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Lieutenant Senior Grade, Sicherheit / Cpt.Walters
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Kentan Delama
Beitrag 20.12.2009 - 19:33
Beitrag #15
Gruppe: RPG Member
Beiträge: 44


Na wunderbar, dachte sich Milseya, als alle aufbrachen. Ausgerechnet ich bekomme den Anfänger! Der Captain muss mich wirklich hassen. Die Bajohaliianerin erhob sich und warf Kentan Delama einen fragenden Blick zu. „Wollen wir, Lieutenant? Oder müssen sich Ihre Nerven erst einmal von dieser wirklich aufregenden Besprechung wieder beruhigen?“
Na die ist ja wieder mal gereizt, oder hat sie einfach nur ihre Tage?, fragte der Kriosaner sich im Geheimen. Wahrscheinlich war sie auch immer noch sauer auf ihn, weil er sie vor ein paar Monaten wegen des exkzessiven PADD-Verbrauchs ihrer Abteilung zur Rede gestellt hatte. Neue PADDs wurden in der Flugabteilung seitdem tatsächlich etwas seltener angefordert, aber womöglich reagierte die temperamentvolle Pilotin sich dafür nun an ihren Kollegen ab. "Glauben Sie mir, die Sache wird bestimmt noch viel aufregender - die Besprechung dürfte dagegen wohl nur ein harmloses Kaffeekränzchen gewesen sein. Also lassen Sie uns keine Zeit verlieren, wir müssen nach möglichen Spuren scannen bevor sie zu schwach werden!"

Milseya schnaubte lautlos verächtlich. Noch viel aufregender – klar, die OPS war ja der Traumjob aller Absolventen der Akademie. Sie verließ den Besprechungsraum ohne auf den Kriosaner zu warten. Zumindest hatte er in einem Recht – die Spuren würden sich schnell in nichts auflösen, wenn sie nicht mit den Scans begannen ... Aber das mit den Tagen – das nahm sie ihm übel ...
Kentan seufzte und ging einfach in die gleiche Richtung - immerhin fand er sich nach den paar Monaten auf dem Schiff schon sehr gut zurecht, und die Brücke war nur ein paar Schritte weiter. Er musste an die mahnenden Worte Captain Arrowmans denken, seines Vorgesetzten auf der USS Trillian. "Als Quereinsteiger könnten Sie es unter den regulären Absolventen der Akademie schwer haben, vor allem wenn Sie in Zukunft auf größeren Schiffen als diesem hier dienen."
Nun, an dieser Mahnung war durchaus etwas dran. Fast jeder der Alteingesessenen reagierte mit Misstrauen auf ihn, hielt ihn trotz seines Rangs und vor allem Alters mehr oder weniger für einen verweichlichten Akademiker, der sich in Sternenflotten-Dingen nicht ausreichend auskannte. - Aber für solche Gedanken war im Moment keine Zeit; er nahm einfach an seiner Konsole Platz und begann den Scann einzuleiten. Dabei fragte er sich für einen Augenblick, ob Halb-Haliianer imstande waren die Gedanken anderer auch ohne ihren Kanar zu lesen - und kam für sich zu dem Schluss dass dies eher unwahrscheinlich sei.

„Das ist nicht ganz richtig, Lieutenant“, sagte Milseya gerade so laut, dass dieser es hören konnte, und begann von ihrer Konsole aus, die verschiedenen Parameter für die Suche nach Signaturen zu aktivieren. Auf ihrem Bildschirm, den sie mit dem der OPS verband, entstand ein verwirrendes Muster von Linien und Punkten.
"Ups, tut mir leid das von vorhin", flüsterte Kentan zurück, der zumindest nach Außen hin um ein möglichst höfliches Benehmen bemüht war. Es gab unter den Kriosanern einige männliche Metamorphe, die sich telepathisch perfekt auf die erste Frau einstellen konnten, mit der sie verbunden werden sollten - Kentan gehörte nicht dazu. Dafür bemühte er sich nun, seine Gedanken möglichst professionell zu korrdinieren und sich nur auf die ihm bevorstehende Aufgabe zu konzentrieren. "Da ist tatsächlich eine Signatur - aber nur eine ganz schwache. Sie lässt sich aber weder den Klingonen noch den Romulanern zuordnen; vielmehr scheint sie von der Föderation zu stammen." Er rief die Datenbank auf und meinte anschließend: "Ja, das könnten die Rückstände einer gezielten Antimaterie-Explosion sein - wahrscheinlich ein Photonentorpedo, nein sogar drei!"

Milseya lachte leise. Nicht-Telepathen waren amüsant – und konnten so schnell verunsichert werden… Dabei hatte sie doch nur seine Körpersprache mit seinen Bildern verbunden und das Wissen, das sie in den letzten Wochen erworben hatte, angewandt… „Ja, das bestätige ich“, erwiderte sie und aktivierte sämtliche Rechnerkapazität auf die schwächste Flugsignatur, die sie finden konnte, und die zum Zeitpunkt eines Angriffes passen konnte… „Sehen Sie sich das an … scheinbar hat die Station versucht, sich zu verteidigen... die Signatur des Torpedos ist nicht nur die der Föderation... wenn der Computer sich nicht irrt, dann wurde mindestens einer der Torpedo auch von der Station abgefeuert...“
"Also definitiv ein Angriff. Aber von wem? Hier ist soviel Hintergrundrauschen, dass es schon fast an ein Wunder grenzt dass wir die Torpedosignaturen identifizieren konnten."

„Nun“, erwiderte Milseya spöttisch und drehte sich zu Kentan. „das ist eine Schlussfolgerung, die Sie nicht beweisen können, Lieutenant. Es gibt mehr als einen Grund, wieso die Station einen Torpedo abfeuert. Ein Asteroid, der zerstört werden muss. Weltraumkoller. Langeweile. Alkoholmissbrauch… Beweisen Sie mir, dass die Station angegriffen wurde...“
"Hey, den Asteroiden lasse ich gerade noch gelten, aber die anderen möglichen Gründe? Bei allem Respekt, da wäre mir ein feindlicher Angriff schon lieber als dass ein sturzbetrunkener Commander, einfach weil er eben betrunken ist den Befehl zum Schießen gibt." Er veränderte einige Einstellungen an der Sensorenauflösung, erfasste mal einen größeren Abschnitt und konzentrierte sich dann wieder auf einen vergleichsweise kleinen Punkt. "Moment mal, das Hintergrundrauschen wird hier von etwas minimal Stärkerem überlagert, das Signal scheint zu regelmäßig zu sein um natürlichen Ursprungs zu sein - Quasare einmal ausgenommen, aber das hier könnte eine Antriebs-Spur sein... Wenn ich das Signal verstärke vermehrt sich auch das Rauschen, ich versuche mal es durch verschiedene Filterbänder zu schicken."

„Sie waren wohl noch nie auf einem Außenposten stationiert, oder?“, entgegnete Milseya kopfschüttelnd. „Der Weltraum kann einen schon ganz schön verrückt machen ... ich sehe das Signal ... warten Sie, es gibt einen viel einfacheren Weg um herauszufinden, ob es das ist, was wir suchen. Der Captain gab uns vor rund fünf Stunden den Befehl hier her zu kommen ... wir entfernen sämtliche Spuren, die jünger sind … nun haben wir weniger Rauschen ... und jetzt gehen wir einmal davon aus, dass die Sternenflotte erst dann nervös wird, wenn eine Station mehr als 12 Stunden kein Signal von sich gibt …“
Auf beiden Schirmen erschienen acht verschiedene Signaturen. „Ich kann sechs Flugsignaturen erkennen“, erklärte Milseya. „Zwei sind entweder schon zu alt, um sie zu identifizieren – oder sie gehören zu natürlichen Phänomen.“
"Und zwei weitere führen nicht nahe genug an den Außenposten um ihm ernsthaft gefährlich werden zu können", ergänzte Kentan. "Von denen die jetzt noch übrig bleiben gehört eine zu einem tellaritischen Frachter - nun ja, so wie die Tellariten sich manchmal benehmen würde ich vielleicht durchaus das Feuer auf sie eröffnen. Die andere Spur lässt sich nicht unmittelbar zuordnen, aber irgendetwas in ihr scheint mir vertraut zu sein..."

„Ja“, bestätigte die Pilotin und warf Kentan einen durchaus lobenden Blick zu. Der war nicht so blöde, wie er tat, oder glaubte es zu sein. „Ich lasse die Datenbank über die übrig gebliebene Spur laufen. Vielleicht finden wir Ähnlichkeiten – das scheint mir sinnvoller zu sein, als Ihr Gefühl der Vertrautheit...“
Kentan hatte von Anfang an einen vagen Verdacht gehabt, aber als er nun die wahrscheinliche Bestätigung dafür hatte musste er zwei- und dreimal hinsehen um sich sicher zu sein. "Ich glaube es kaum, die Signatur scheint tatsächlich zu den Borg zu passen! Das würde auch das Verschwinden des Außenpostens erklären, aber wieso haben wir nur eine Flugsignatur und keinerlei Hinweis auf den Einsatz von Borgwaffen?"

Milseya betrachtete die Übereinstimmung von Datenbank und Signatur und bevor sie dem OPSI antwortete, aktivierte sie einen erneuten Scan. Dann drehte sie sich zu Kentan. „Wir werden die Spur mindestens drei Mal prüfen, Lieutenant. Und wir werden keinerlei weitere Spekulationen anstellen – egal, was herauskommt.“ Die Konsole piepste. „Sehen Sie, der zweite Scan bestätigt nicht den ersten.“ Sie drehte sich zu dem Kriosaner. „Sie hatten einen vagen Verdacht und haben den nicht laut ausgesprochen? Wovor hatten Sie denn Angst? Dass man Ihnen den Kopf abreißt? Keine Sorge, das mach ich auch ohne dass Sie den Mund aufmachen - wenn Sie das noch einmal tun sollten... Was nun, Lieutenant?“
"Die Signatur zersetzt sich noch während wir sie scannen - Sehen Sie hier, der dritte Durchlauf bringt immerhin noch eine 40-prozentige Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Signatur von den Borg stammen könnte. - Und was meinen vagen Verdacht angeht: Ich wollte nicht unnötig spekulieren, denn dass wir mit den Borg jemals wieder ernsthafte Schwierigkeiten bekommen könnten habe ich bis soeben praktisch ausgeschlossen! Und noch etwas: Ich stehe einen Rang über Ihnen, also rate ich Ihnen, Androhungen von Gewalt gegenüber Vorgesetzten in Zukunft lieber sein zu lassen! - Da diese Spur hier keine exakteren Messungen mehr erlaubt, sollten wir uns vielleicht doch noch den beiden entfernteren Spuren zuwenden. Wer weiß, vielleicht hat der Angreifer irgendeine Art von Fernwaffe verwendet..."

„Hören Sie auf zu spekulieren, Lieutenant“, gab Milseya zurück. „Vor allem, was mich und meine Äußerungen betrifft... die Spur zersetzt sich – na und? Sie sollen wissen, dass jede Zersetzung einzigartige weitere Spuren ergibt ... also erweitern wir die Datenbank ... fügen noch die Daten hinzu, die wir bislang von den Borg haben ... dann ergänzen wir das Ganze mit den gesammelten Daten aus der Flight-Datenbank – die Föderation ist nicht die einzige, die den Borg schon begegnet sind – dann würzen wir das ganze noch mit der Suche nach spezifischen Eigenarten der Borg … und erhalten ...“ Die Pilotin betrachtete den Scan eingehend und startete dann einen erneuten Durchlauf.
„Mit 80-prozentiger Sicherheit hat ein Borg-Schiff diesen Sektor passiert. Mit 83-prozentiger Sicherheit kam es dem Außenposten nahe – doch es hat diesen nicht angegriffen. Wenn ich so wie Sie spekulieren würde, dann müsste ich jetzt sagen, dass wir die Borg angegriffen haben."

Kentan war zu alt um sich von diesen Worten wirklich verletzt zu fühlen - zumal Captain Arrowman ihn auch dahingehend vorgewarnt hatte: "Rechnen Sie stets damit, dass jüngere und teils auch rangniedere Offiziere Sie wegen Verfahrensfehler oder teils sogar nichtig erscheinender Kleinigkeiten zurechtweisen; das gilt vor allem für Ihre Kollegen von der Wissenschaft und Navigation. Solange diese nicht allzu unhöflich sind, erweisen Sie ihnen den gebührenden Respekt - denn vergessen Sie nicht, Sie sind im Grunde genommen immer noch ein Zivilist unter einem Haufen von 'echten' Offizieren."
Laut erwiderte der Kriosaner ohne einen Hauch von Sarkasmus: "Danke für diese aufschlussreiche Lektion Ma'am. Ich denke, da Sie in mancherlei Hinsicht über mehr Erfahrung verfügen als ich, sollten Sie am besten den Captain informieren."

„Nein“, winkte Milseya unbekümmert ab. „Sie hatten den Verdacht mit den Borg – und es scheint so, als ob dieser sich bestätigt – ich schmücke mich nicht mit fremden Federn. Und egal, wie wenig Sie mich leiden können, es bleibt Fakt, dass Sie die Spur der Borg als Erster fanden... Also werden Sie dem Captain Bericht erstatten.“ Sie erhob sich von ihrem Platz als X’Kles aus dem Turbolift trat, um ihren Platz einzunehmen. „Es war inspirierend, Sie näher kennenzulernen, Lieutenant Delama – es wäre nur angenehm, wenn Sie sich nicht ständig ihrer Herkunft schämen würden. Wen kümmert es schon, dass Sie nicht den üblichen Dienstweg durchlaufen haben? Mich ehrlich gesagt nicht ...“ Die Pilotin nickte ihrer Nachfolgerin kurz zu. „Falls der Captain nach mir fragen sollte – was ich bezweifle – dann sagen Sie ihm, dass ich, dass ich im Quantenlabor bin..."
"Dann viel Vergnügen dort Lieutenant - Aber passen Sie auf dass Sie nicht mit Lieutenant Torr zusammenstoßen. Der hat nämlich mich schon mal angepflaumt, nur weil ich mich in einem der wissenschaftlichen Labore umgesehen habe."

Milseya drehte sich lachend um. „Und Sie glauben, dass mich so was von dem abhält, was ich tun möchte? Ich verrate Ihnen was – es ist mir sch*** egal, was Rev Torr sagt. Ich habe das Recht dieses Labor zu nutzen – und das werde ich, bis ich mit meinen Untersuchungen fertig bin. Viel Spaß beim Captain, Lieutenant!“
Die Türen des Turboliftes schlossen sich.
„Ist sie nicht reizend?“, fragte X’Kles kopfschüttelnd den Ops-Offizier und setzte sich an ihren Platz.
"In der Tat, nur bedauerlich dass sie schon verheiratet ist", bemerkte Kentan mit einem leichten Grinsen und machte seinerseits Fähnrich Jenax Sheridan Platz, um selbst den Captain zu informieren.


Inanchfe und Tolayon in: "Bajohaliianische Frauen und kriosanische Männer - das Universum hat noch viele Rätsel in petto"


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"Ich liebe Computer - solange sie MIR dienen und es nicht umgekehrt wollen."

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 03.09.2010 - 08:21
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