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George Sheridan

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Über George Sheridan

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  1. USS Community Die Pause Teil X

    In der Nähe des Jupiter gleiste ein Blitz auf, aus diesem wie ein Pfeil der Diamantförmige Rumpf der USS Community hervor schoss und auf Sublicht verlangsamte. Mit voller Impulskraft hielt das Schiff auf das Zentrum des Sektors 001 zu - die Erde -. Im Orbit schwebte das Earthdock, ein mehrere Kilometer hoch aufragender Pils, der praktisch der Heimathafen der Sternenflotte war, öffnete die großen Schotten die den Zugang ins Innere gewährte. Dort hatten bereits die Challenger (Galaxy Klasse), die Troja (Prometheus Klasse) sowie die Meteor (Intrepid Klasse) festgemacht. Die Community lief elegant in den Raumhafen ein und schwebte langsam ihrem Liege Platz entgegen. Sanft feuerten die Manöverdüsen, bis dass mehrere hundert tausend Tonnen schwere Schiff an seinem Platz war und sich mit den Versorgungsleitungen und den beiden Gangways verbinden konnte. Beinahe ohne Verzögerung setzte ein Strom aus Besatzungsmitgliedern ein, die keine Sekunde ihres Landurlaubes vergeuden wollten. Ihnen kamen nur die Stationseigenen Wartungstechniker entgegen. So gerne George ebenfalls in den Urlaub gehen wollte, so musste er zunächst das Meeting im SCE aufsuchen um seine Modifikationen am Warpantrieb der Community zu erläutern. Dazu hatte er ale Informationen auf ein Padd gespeichert, und ging noch die Daten ein letztes Mal durch. Er wurde durch ein klopfen unterbrochen, dass von Carter stammte, welcher im Türrahmen des Chefingenieurbüros stand. "Alles bereit für den großen Auftritt?" "Im Prinzip schon. Nur..................das übliche Lampenfieber. Ich komme mir immer wie eine Schuljunge auf dem Abschlussball vor..........Was Solls." George stieß einen leichten Seufzer zur Untermalung aus. " Und bei Dir? Antraben bei Nechayev?" Carter zuckte leichte zusammen als er den Namen der Admiralin hörte. " So ist es. du weißt was beim letzten mal geschehen war, als wir mit ihr gesprochen haben." " Ja das ist wahr!“, stimmte George zu. " Aber auch sie weiß, dass die Sternenflotte aus mehr als unserem Schiff besteht." "Vielleicht will sie uns loswerden?" Carter ließ diesen Satz mehr wie eine Feststellung klingen. "Will ich nicht mal ausschließen. Vielleicht hat sie beim nächsten Mal sogar Erfolg. Komm Trend. Wir müssen los, wenn wir noch rechtzeitig den Transporter erreichen wollen." Die beiden Männer eilten nun aus dem Büro und nahmen den direktesten Weg zur nächstgelegenen Gangway. „Sag mal wo werden Jenax und die Kinder sein während Du deinen Auftritt hast?“ „Bei meinen Leuten in New Orleans. Jenaxs Eltern werden auch dort sein. Ist mal wieder die erste Gelegenheit zu einem treffen seit langer Zeit.“ „Kann ich mir vorstellen“, antwortete der Polynesier. „Kannst ruhig vorbeischauen Trend“, bot George an. „Werde ich machen, wenn ich Gelegenheit dazu bekomme.“ „So ein Unsinn. Selbst Nechayev hat so viel zu tun, dass sie sich nicht immer ausschließlich auf uns konzentrieren kann“, zumindest war dies die Hoffnung des Chefingenieurs gewesen. Doch er und auch Carter wussten, dass in dieser Hinsicht die Admiralin etwas Übernatürliches aufzuweisen schien. Dieser Umstand erklärte auch in Teilen ihren Ruf innerhalb der Flotte. „Sie wird nur von Dir den Bericht hören wollen und…………“ „Eben drum. Ich werde sehen was ich möglich machen kann.“ „Mehr kann man nicht verlangen.“ Beide betraten nun den Transporterraum der Station. Nachdem der Transporter Techniker die Koordinaten für das Hauptquartier eingegeben hatte, verschwanden die Beiden in zwei blauen Energiesäulen. „Also Viel Glück alter Mann.“ „Dir auch Trend. Bis später“, antwortete George nachdem die Beiden vor dem Haupteingang des Hauptquartiers rematerialisiert waren. „Aloha“, verabschiedete sich der Erste Offizier vom Chefingenieur. Dann trennten sich die Wege der Beiden.
  2. USS Community Die Pause Teil X

    Zum Zweiten Mal verließ die Community Sternenbasis Gama 7 mit Kurs ins Zentrum der Föderation, dem Sektor 001. Die Meisten bereiteten sich auf ihren Urlaub vor. Mitten in dieser Ausgelassenen Stimmung ahnte niemand, dass das Raumschiff der Prometheus Klasse gerade von einem Omnipotenten Wesen beobachtet wurde. Gleichzeitig richtete dieses seinen Fokus auf ein Laboratorium auf der Erde und auf einen Bereich im Universum, der seit Milliarden von Jahren von keinem normalen sterblichen Wesen besucht wurde. Diese Region enthielt ein Phänomen, dass von den Wissenschaftlern der Föderation als - Weises Loch – umgangssprachlich bezeichnet wurde. Simple erklärt handelt es sich hierbei um das blanke Gegenteil eines Schwarzen Loches. Anstatt Materie und Licht durch massive Gravitation zu verschlingen, schleuderte ein Weises Loch eben diese wieder in den Raum. Viele Wissenschaftler vermuteten zumindest, dass der Urknall durch ein Weises Loch verursacht wurde, als dieses Material aus einem anderen Universum ausspie. Doch wirklich beweisen konnte, dass seit Jahrhunderten keiner. „Über was denkst Du nach Q?“ Die Frage wurde von einem anderen Omnipotenten Wesen gestellt, dass die Form einer menschlichen rothaarigen Frau angenommen hatte und ihr Gegenüber mit einem Blick aus Sorge und Nachdenklichkeit bedachte. „Dass die Menschen davor stehen das Universum auszulöschen“, lautete die monotone halblaute Antwort, so als ob dieser nur einen Gedanken laut aussprach. „Seit fast 150 Jahren versuchen sie das Omega Molekül nutzbar zu machen.“ „Das können sie nicht. Dafür sind sie zu Primitiv“, antwortete die Frau. Auf ihrer Stirn nahmen tiefe Falten Gestalt an. „Auf der einen Seite haben sie die Forschung verboten und auf der anderen Seite treiben sie ihre Ambitionen voran.“ „Die Meisten ahnen nicht mal, dass einer von Ihnen die Vernichtung in Gang setzt“, antwortete Q. „Und dieses Mal wird es nicht nur bei der Unannehmlichkeit bleiben, dass man den Warpantrieb nicht mehr verwenden kann oder dass der Subraumfunk Nutzlos wird.“ „Das ist ein Mythos Q.“ „Und was, wenn nicht? Selbst Mythen beruhen auf einem wahren Kern. Doch das Kontinuum hat diesen Mythos so gut geschützt, dass selbst wir es nicht aufdecken können. Jedenfalls nicht allein. „ Q betrachtete sich wieder die Säule aus weisem Licht, die einen Durchmesser von mehreren tausend Parsec hatte und seit Anbeginn der Zeit Material in den Raum schleuderte. „Einer dieser Menschen hat nun ein Antriebssystem geschaffen, dass es jenen Menschen ermöglicht sich dem Ende zu nähern.“ „Wissen diese Menschen überhaupt um was es dabei geht?“ „Nein, sie haben bestenfalls eine Ahnung. Sie wissen wie gefährlich Omega ist aber meinen es dennoch beherrschen zu können. Doch das kann niemand.“ Die andere Q nickte zustimmend. Im erwähnten Mythos wurde darauf hingewiesen, dass die Q vor Milliarden vor Jahren diese Region abgeschottet hatten, damit niemand im Universum Schaden nehmen und dessen Existenz nicht vorzeitig ausgelöscht werden konnte. Sie blinzelte kurz als wieder der Diamantfrörmige Rumpf des Raumschiffs der Prometheus Klasse wieder in den Fokus von Q rückte. „Dort ist das Schiff, dass den neuen Antrieb besitzt und auf ihm dient der Ingenieur, der diesen konstruiert hat. Er Ahnt noch von nichts, was uns allen bevorsteht.“ „Was wirst Du tun Q?“ „Ich weiß es noch nicht. Ich werde aber ihn und die Anderen nicht aus den Augen lassen. Denn in diesem Fall kann ich nicht erkennen was wirklich passieren wird und dass macht mir Angst.“ „Wenn Du meine Hilfe brauchst, rufe mich.“ „Danke für dein Angebot meine Liebe. Ich werde darauf zurückkommen.“ Die Q verschwand nun so schnell wie sie erschienen war. Q selbst beobachtete das Raumschiff, welches in einer Subraumblase gehüllt durch den Raum mit Überlichtgeschwindigkeit eilte.
  3. USS Community Die Pause Teil X

    „Na? Was meint Ihr?“ George blickte in die Runde, die aus Gavin Charousek, Suval und Trent Carter bestand. Jeder der Anwesenden betrachtete sich das Innenleben des neuen Warptriebwerks, dass in den Schiffen der Orion Klasse Verwendung finden sollte. Das Gerüst, dass die Leitungen und Warpspulen trägt wurde vom Holodeck in Original Größe dargestellt und war insgesamt 190 Meter lang und 3 Stockwerke hoch. „Faszinierend“, tat Suval Kund und betrachtete sich die Konstruktion mit einer leicht gewölbten linken Braue. „Dagegen ist unsere Bastelei wirklich……………“, der Ungar suchte nach den richtigen Worten und ruderte dabei mit seinen Armen leicht in der Luft. Doch ihm wollten die Worte nicht einfallen. „Junge, Junge. Seit der NX Klasse dürfte es die radikalste um Konfigurierung eines Warptriebwerks sein. Zumindest was ich zu Gesicht bekommen habe“, gesellte sich nun auch der Erste Offizier hinzu. „Das ist bisher nur der Vorläufige Entwurf“, führte George weiter aus.“ Die ersten Tests verliefen sogar ermutigend.“ „Du meinst also, dass es erst beim zwoten Versuch sich zerlegt hat?“ Carters schelmischer Kommentar forderte einen Blick des Chefingenieurs heraus, den man mit feuernden Phasern gleichsetzen konnte. Doch dies hielt nur eine halbe Sekunde an. Dann entspannte sich Sheridan wieder. „So was in der Art“, antwortete dieser mit einem seufzen. „Unser Triebwerk ist erprobt und hat auch viele tausend Lichtjahre auf dem Buckel. Aber dieses hier ist so neu, dass man noch eine Weile braucht, bis man erst alle Krankheiten kennt, bevor man mit dem Ausmerzen der selbigen beginnen kann.“ „Du kriegst es hin“, sagte Trent in einem aufmunternden Ton. „Immerhin haben wir es auch mit unserem Schiff geschafft.“ „Das ist es ja. Irgendwie kann ich das Ungleichgewicht nicht kompensieren, welches vom Wurmloch ausgeht. Vielleicht hat einer von Euch eine Idee?“ bat George die Anwesenden um Hilfe. „Hierfür wäre ein Studium der Testresultate notwendig Commander. Vielleicht vermögen diese eine Lösung des Problems aufzuzeigen. Auch habe ich bereits erste Inspirationen der Ausrichtung der Spulen betreffend.“ „Danke Suval. Falls sonst noch jemand eine Idee hat wäre Ich Dankbar. Denn die Alternative lautet dieses Triebwerk hier bis zur Ankunft auf der Erde noch mindestens 80-mal zu sprengen.“
  4. USS Community Die Pause Teil X

    Als die Community ihr Ziel erreicht hatte, gingen auch schon die ersten Besatzungsmitglieder von Bord, die Landurlaub beantragt hatten. Dadurch wurde es auch auf dem Schiff ruhiger. Derart, dass man inzwischen Minutenlang durch die Korridore wandern konnte ohne auf eine andere Menschenseele zu treffen. Als sich der Tag dem frühen Abend zuneigte, traf George, der sich früher als üblich frei genommen hatte in seinem Quartier ein. Dort fand er Amanda am Esstisch sitzend vor. Auf der Tischplatte vor ihr, lag ein Padd, auf dass das Mädchen nachdenklich blickte. „Alles in Ordnung?“ „Hm?......Ja alles Ok Dad. Habe eine Eins für den Aufsatz bekommen“, antwortete Amanda ihrem Vater. Hinter ihrer Stirn arbeitete es nach wie vor und jeder würde sich fragen, warum sie ein derartiges Gesicht machte, wenn sie für ihren Aufsatz eine gute Note bekommen hatte. George legte seine Stirn leicht in Falten und setzte sich neben seiner Tochter an den Tisch. „Das ist doch Fantastisch“ lobte er und nahm sie in den Arm. Nach einigen Sekunden ließ er sie wieder los. „Du hast wohl nicht alle Antworten finden können?“ Amanda nickte als Bestätigung. „Warum wird um Kettarect so ein Geheimnis gemacht?“ „Das weiß ich nicht Kleines. Aber Du hast immerhin einiges in Erfahrung bringen können. Vielleicht wirst Du eines Tages die Antworten noch erhalten.“ „Ich habe das Gefühl, sehr nahe an der Antwort dran gewesen zu sein.“ „Glaub ich Dir gerne.“ George streckte sich etwas. „Du kannst ja noch auf eigene Faust weiter nachforschen.“ „Dann brauche ich deine Hilfe Dad. Ich hänge noch immer an der Rekonstruktion des Ausgangspunktes der Explosion im Lantaru Sektor. „ „Das werde ich machen Kleines. Aber vorher sollten wir was essen. Dann lässt es sich auch leichter nachforschen“, sagte George und zwinkerte Amanda leicht zu.
  5. USS Community Die Pause Teil X

    Der Computer hatte inzwischen weitere Berechnungen durchgeführt. Amanda und Tial kamen zwar voran, aber jeder Fortschritt hatte die Länge eines Schrittes von Kleinkindern gehabt, die im Begriff waren gerade erst das Laufen zu lernen. Nun sah man auf dem Holodeck die Rekonstruktion des Ursprungortes der Anomalie im Lantaru Sektor. Alleine dies zu erreichen hatte Stunden gedauert. „Es sieht aus wie eine Struktur, die gebaut wurde, Aber man kann dennoch nicht sagen was es sein könnte?“, dachte Tial laut nach. „Eine Raumstation vielleicht?“ „Möglich Amanda. Aber genauso gut könnte es auch ein Wanderzirkus der Ferengi gewesen sein. Tut mir Leid Amanda. Aber ich muss weiter.“ Tial betrachtete sich noch einmal die Darstellung, welche beinahe die gesamte Grundfläche des Holodeck 1 einnahm. Als sie sich zum Gehen wandte, öffneten sich die Beiden großen Schotten erneut mit dem typischen tiefen Ächzen und ließen den Chefingenieur eintreten. „Hallo Commander. Ich habe ihrer Tochter Gesellschaft gleistet, und nebenher das Problem beseitigt.“ Sie überreichte George den Chip mit den Dateien, die die Störung verursacht hatten. „Bin mal gespannt was es dieses Mal sein wird.“ „Hoffentlich keine billige Produktion der Ferengi.“ „Ich hoffe es auch Tial. Die Dinger verseuchen das System immer derart, dass wir mehrere Tage mit der Wiederherstellung beschäftigt sind.“ „Wenn Sie mich entschuldigen Commander. „, verabschiedete sich Tial vom Chefingenieur. „Viel Glück Amanda. Und erzähle mir ob Du es herausgefunden hast“, fügte sie an das Mädchen gerichtet hinzu. „Mach ich“, rief Amanda durch den Zugang, als sich die Beiden Schotten wieder anschickten Geräuschvoll zusammenzugleiten. George betrachtete sich neugierig die Darstellung. „Meine Güte. Amanda, dass sieht mehr nach einer Ermittlung aus wie nach der Recherche für einen Aufsatz.“ „Hat sich so ergeben“, erklärte das Mädchen. George legte seine Hand auf ihre Schulter und war sichtlich auf seine Tochter Stolz. „Kann ich Dir helfen?“ „Vielleicht Dad. Wir haben sowas wie eine Art Abdruck vom Ursprung der Subraumanomalie. Alles deutet auf eine Explosion hin.“ „Und nirgends gibt es darüber eine Aufzeichnung“, ergänzte ihr Vater den Satz. „An dem Punkt war ich Damals auch gekommen. Aber vielleicht hast Du mehr Glück als ich?“ George holte sich die Darstellung heran und sah genauer hin. „Wenn ich es nicht besser wüsste, dann ähneln die Umrisse teilweise einer Raumstation. Aber es ist zu wage.“ „Gab es da eine Raumstation?“ „Nicht dass ich wüsste Kleines“, George erhob sich wieder. „Wir müssen aber wieder gehen. Oder willst Du auf das Abendessen verzichten?“ Amanda wurde es erst jetzt bewusst, wieviel Zeit sie hier verbracht hatte. „Nein, ich merke auch, dass ich einen großen Hunger habe.“ „Kein Problem“, George sah noch einmal auf die Darstellung. „Computer Programm als Amanda 1 speichern und schützen. Danach Holodeck Ende.“ Der Computer gehorchte, zwei Sekundenspäter verschwand der Lantaru Sektor und wurde durch das Schwarz-Gelbe Gitter des Holodecks ersetzt. George sah auf den Chip, den er von der jungen Cardassianerin erhalten hatte. Die Neugierde war schon beinahe Übermächtig. Aber er steckte dennoch diesen ein und verließ mit Amanda das Holodeck.
  6. USS Community Die Pause Teil X

    Bis zum Nachmittag schien auf dem Schiff eine sonderbare Ruhe eingekehrt zu sein. Es war die spezielle Art von Ruhe, wie sie so St von Kleinkindern ausging, wenn diese im Begriff sind was anzustellen. Lieutenant Tial Monkar befand sich vor dem Panel, welches im Torbogen von Holodeck 1 eingelassen war. Der Diagnose-Computer hatte eine Fehlfunktion registriert, als das System die geplante Datensicherung vornehmen wollte. Da dies nur vor Ort behoben werden konnte, machte sich Tial daran, da sie eh die Holosysteme den neuesten Spezifikationen anpassen musste. Die Ursache für die Störung war nach wenigen Minuten gefunden. Jemand hatte eine Simulation erstellt und diese gelöscht, als genau in diesem Moment ein Backup erstellt werden sollte. Die Löschung setzte praktisch mitten in der Sicherung ein und verursachte Störung der Sicherung . Wer es auch im er war, dieser musste nicht ganz bei Sinnen gewesen sein. Um ein Haar wäre deswegen das komplette Netzwerk ausgefallen. Das teilgesicherte Programm musste entfernt und das Backup bereinigt werden, bevor sie auch nur daran denken konnte an den Systemen weiter zu arbeiten können. Tatsächlich waren noch genug Daten von der letzten Sitzung gespeichert um diese abspielen zu lassen. Bevor sie die Löschung vornahm, über spielte sie die Daten auf einen Chip mit ausreichender Kapazität, für den Fall dass es sich um ein Programm handelte, dass noch benötigt wurde und man dieses eventuell zu rekonstruieren vermochte. Auch kopierte sie das Sitzungsprotokoll für mögliche Rückfragen. Als dies erledigt war, wies Tial den Computer an die Löschung der Fragmente auszuführen und das Backup durch ein neues zu Überschreiben. Der Computer zirpte kurz und führte die Befehle aus. Nach einigen Minuten konnte Tial dann mit der eigentlichen Arbeit beginnen. Kurz bevor Tial fertig war, öffneten sich dir beiden großen Schotten mit dem gewohnten dumpf klingenden Ächzen. Amanda Sheridan trat ein. Die hatte auf dem Weg von der Schule zum Quartier einen Abstecher hierher eingelegt um weiter an den Recherchen für ihren Aufsatz zu arbeiten. " Hallo Tial", begrüßte Amanda die junge Cardassianerin . " Hallo Amanda. Wie geht es dir?" , erwiderte diese die Begrüßung. „Es geht mir gut“, in dieser Antwort schwang bereits die nächste Frage mit. „ Kannst Du mir vielleicht helfen?“, fügte sie hinzu. Tial nickte kurz. „ Ich werde es versuchen Amanda. Worum geht es?“ Amanda erzählte von ihren Nachforschungen zu Bendes Kettaract und von dem Umstand, dass über dessen Ende es keine Informationen gab, wenn man davon ab sah dass alle Hinweise, die man an drei Fingern abzählen konnte auf den Lantaru Sektor hinwiesen. Amanda war inzwischen zu der Ansicht gekommen, dass im Lantaru Sektor die Antwort zu suchen war, wenn es um das endgültige Schicksal des Wissenschaftlers ging. „Klingt mehr nach einer Ermittlung wie nach einem simplen Aufsatz“, stellte Tial fest.“ Schauen wir uns mal den Lantaru Sektor an?“ Amanda nickte. Tial wandte sich wieder dem Panel zu. „Computer. Eine Dreidimensionale Darstellung des Lantaru Sektors generieren.“ Der Computer zirpte erneut und gehorchte der Ingenieurin. Die Simulationskammer wich nun einer Dreidimensionalen Darstellung des Weltalls. Amanda betrachtete sich die Darstellung aufmerksam. „Dad sagte, dass man kein Warpfeld im Lantaru Sektor aufbauen könne, angeblich ist ein natürliches Phänomen, dass dies verhindern sollte. Aber genauer konnte er es auch nicht erklären.“ „Stimmt“, Tial nahm weitere Justierungen vor. „Computer, hebe die Subraumanomalien farblich hervor, die ein stabiles Warpfeld verhindern.“ Der Computer reagierte erneut und der Sektor wurde in Schattierungen aus Rot bis Gelb gehüllt. Was zunächst wie das Werk eines Aktionskünstlers aussah, der nichts Weiteres tat wie zwei Eimer Farbe mit Schwung an die nächstbeste Wand zu Schleudern entpuppte, ließ Amandas Augenbrauen nach oben wandern. Die Abmessungen der Anomalie waren merkwürdig ebenmäßig bis auf eine Stelle, die wie eine gigantische Delle anmutete. Dies war praktisch die einzige Verformung, die diese Anomalie aufwies und tatsächlich beinahe den kompletten Sektor vereinnahmte. „Wow!“ , Tial betrachtete sich die Simulation und analysierte diese. „Das ist wirklich komisch. Irgendwie könnte man meinen man sieht die Reste einer Explosion.“ „Kann nicht sein Tial. Denn so eine große Explosion…… Das wäre doch nicht unbemerkt geblieben.“ „Stimmt Amanda“, Tial wandte sich wieder dem Computer zu,“ Computer! Gibt es Berichte aus den zu dem Lantaru Sektor angrenzenden Sektoren, die auf eine Explosion im Subraum hinweisen?“ „Negativ. Es sind keine Aufzeichnungen vorhanden, die das gesuchte Phänomen dokumentieren.“ „Computer! Ursache der Lantaru Subraum Anomalie bestimmen.“ „Es liegen nicht genügend Informationen vor um eine Hypothese bilden zu können.“ „Was wäre nötig um diese Anomalie zu verursachen“, fragte Amanda den Computer. „Theoretisch ist eine Explosionsenergie erforderlich die vom Subraum nicht absorbiert werden kann und aufgrund dessen dadurch zerstört wird.“ Tial dachte nach. Das konnte nicht sein. In diesem Sektor gab es nichts, weder natürlichen noch künstlichen Ursprungs, dass eine derartige Energie erzeugen könnte. Und das einzige was dazu in der Lage war dies anzurichten wäre im Grunde nur der Urknall selbst gewesen. Was aber nicht sein konnte. So was wäre der Sternenflotte des 23 Jahrhunderts oder sonst jemanden auf keinen Fall entgangen. Also was war es, dass den Subraum auf diese Weise zurichten konnte?
  7. USS Community Die Pause Teil X

    Mit einem ausgiebigen Gähnen erschien Amanda morgens aus ihrem Zimmer schlurfend. Sie suchte noch halb im Schlaf den Weg zum Tisch und ihrem Platz. Gestern Abend hatte sie noch lange an ihrer Hausaufgabe gearbeitet und war an ihrem Schreibtisch eingeschlafen. George fand seine Tochter so vor und legte sie behutsam in ihr Bett. Er betrachtete sich dann kurz ihre Arbeiten und war erstaunt wieviel das Mädchen an Informationen zusammengetragen hatte. Was diesen Aspekt anging, wurde sie ihrer verstorbenen Mutter immer ähnlicher. Auch sie hatte sich immer wieder derart eingegraben, wenn sie ein Thema beschäftigt hatte. Jetzt saß seine Kleine am Tisch und trug immer noch einen Kampf mit ihrer Müdigkeit aus. Nach und nach kamen auch die anderen Familienmitglieder zum Frühstück. Die Zwillinge beschäftigten sich mit ihren Löffeln die neben den Schalen lagen und kicherten in einem fort. Michael wirkte um einiges Wacher und war noch über einem Padd gebeugt. Jenax tauchte als letztes auf und konzentrierte sich zunächst auf die Zwillinge. George eilte zwischen Tisch und Replikator hin und her. An seinem Platz war ebenfalls ein Padd dass neben dem Statusbericht auch Subraumitteilungen anzeigte. Unter diesen war eine von Starfleet Command. George sah auf dem Display, von wem genau diese abgesendet worden war. - Adm. Alyna Nechayev – Durch die Geräuschkulisse kehrte das Leben in das Gesicht des Mädchens zurück. Spätestens wo Aiden seine Schwester mit einem lautstarken „Ama-da?“ bedachte und sie mit großen leuchtenden Augen ansah war sie wieder wach. „Dad? Weißt Du warum man im Lantaru Sektor kein Flug mit Warp möglich ist?“, fragte sie schließlich, als sie sich wieder daran erinnerte, weswegen sie derart spät noch an ihren Recherchen gesessen war. George blickte auf und war dankbar für die Ablenkung. „Soweit es allgemein bekannt ist, soll es sich um ein natürliches Phänomen handeln. Mehr weiß ich leider auch nicht Amanda“, antwortete er schließlich. „Das weiß ich auch“, antwortete Amanda frustriert, „aber nirgends wird erklärt um was es sich dabei genau handelt. Es ist so …“ „Wage?“ vollendete George den Satz seiner Tochter. „Bisher ist man auch auf keine zweite Region gestoßen, in der die gleichen Bedingungen vorherrschen. Zumindest habe ich bisher noch nichts davon gehört.“ „Das wurde es auch nicht. Ich habe dem Computer bereits Löcher in den Bauch gefragt.“ „Verstehe“, sagte George, „konzentriere Dich am besten auf das, was Du hast. Immerhin soll es ein Aufsatz und keine Biografie werden. Dann sollte es einfacher sein“, riet George seiner Tochter. „Werde ich machen“, man konnte es dem Mädchen ansehen, dass die Sache an ihr nagte. Sie konnte nicht aufgeben. Nicht nachdem sie so weit gekommen war. Sie wollte wissen warum ein derartiges Geheimnis um einen Physiker gemacht wurde. Sie hatte immerhin in Erfahrung gebracht, dass Ketteract etwas problematisch war, was seine politischen Ansichten anging. Aber daran alleine kann es nicht gelegen haben. Sonst wäre auch über all die anderen Despoten der Menschheit und auf den anderen Welten nichts mehr in Erfahrung zu bringen. Es musste vielmehr mit dessen Arbeit zu tun haben. Soviel war für Amanda klar gewesen. Das oder er hatte ein Verbrechen begangen, dass derart schrecklich war……… Und selbst dann wollte sie es wissen. Der Schlüssel war dazu, herauszufinden was wirklich mit dem Lantaru Sektor geschehen war und wie schließlich das Leben von Bendes Ketteract endete. „Übrigens Milli ist wieder an Bord Leute“, warf Jenax ein. „Stimmt. Sie soll einen -dramatischen- Auftritt hingelegt haben“, fügte Michael mit einem leichten Glucksen hinzu. „Sie soll mit einem Breen-Shuttle gelandet sein und einen großen Mantel mit Kapuze getragen haben. „ „Woher weißt Du so Bescheid?“ fragte George seinen Sohn. „Auf der Krankenstation bleibt kaum was geheim“, antwortete er knapp. „Das ist mir nicht in den letzten Jahren entgangen“, antwortete George. Er sah wieder auf die ungeöffnete Mitteilung, die ihn geradezu aufforderte, dass er diese öffnen solle. Sonst hatte George nie Probleme damit dies auch zu tun. Doch irgendwie hatte er ein seltsames Gefühl. „Alles Ok Dad?“, Michael war es nicht entgangen, dass sein Vater immer wieder zögerte eine bestimmte Schaltfläche auf dem Display des Padds zu berühren. „Wie? …Äh ja. Ich muss nur mir was ansehen.“ George berührte einfach die Fläche. Die Mitteilung entpuppte sich als eine Abkommandierung zum SCE, die von Nechayev autorisiert wurde. Sobald die Community bei der Erde ankommen würde, wäre er dem Kommando von Captain Montgomery Scott unterstellt – wenn auch vorrübergehend – wie in der Kommandierung erwähnt wurde. Am Verteiler sah er, dass auch Captain Tanrim und Trend diese Nachricht erhalten haben. „Ich muss los Leute. Wir sehen uns wieder beim Abendessen?“ „Ja klar Imzadi“, versicherte Jenax. Sie spürte die Aufregung ihres Mannes. Wollte aber später darüber mit ihm sprechen, wenn er dazu bereit war. „Ich bringe die Jungs in den Hort. Meine Schicht beginnt heute etwas später.“ „Danke dir“, antwortete George nahm das Padd an sich und verabschiedete sich von seiner Familie. Als nach im sich die Schotten geschlossen hatten, sahen sich die Kinder und Jenax Achselzuckend an.
  8. USS Community Die Pause Teil X

    Nachdem der Hauptcomputer die Dateien übersetzt hatte, setzte sich Amanda wieder an das Terminal und überflog einige. Alleine die Fachbücher von Kettaract waren derart kompliziert verfasst, dass sogar ihr Vater oder Lieutenant Torr hierbei ihre liebe Not hätten. Doch sie war an den persönlichen Informationen interessiert. Dort offenbarten sich noch mehr Details. Offenbar war Kettaract bis in die höchsten Kreise von Starfleet involviert gewesen. Amanda seufzte dennoch, da diese Informationen zwar spannend, aber nicht unbedingt sich für ihren Aufsatz eigneten, es sei denn sie wollte ein Geheimdienstdossier über Kettaract verfassen. Sie versuchte sich die verwendbarsten Fragmente rauszusuchen in der Hoffnung was noch Brauchbares für den Aufsatz zusammenstellen zu können. Dabei fragte sie sich, was dieser Mann angestellt hatte, damit man diesen praktisch aus den Datenbanken verbannt hatte. Sogar von Kodos dem Henker, jenem Gouverneur der Föderationskolonie Tarsus IV der wegen einer Lebensmittel Knappheit die Hälfte der Bevölkerung der Kolonie hingerichtet hatte damit die Vorräte reichten, konnte man mehr erfahren, inklusive den Berichten der Überlebenden wie Captain Kirk und Lieutenant Riley. Wie dem auch sei. Die Neugierde des Mädchens wurde dadurch nur noch weiter angefacht. Aber um mehr herausfinden zu können brauchte sie Hilfe von einem Wissenschaftsoffizier, der diese komplizierten Bücher auch verstand. Sie beschloss die Dateien ihrem Vater zu zeigen.
  9. Das Tor nach Walhalla

    Obwohl die Menschen des 24 Jahrhunderts das All nicht nur bereisen, sondern auch wie bereits seit Jahrhunderten mittels Teleskope beobachten, hatte man geradeso nach Meinung der Experten ca. 40 % des Sichtbaren Alls Untersucht und knapp 4 % mit bemannten Schiffen oder unbemannten Sonden besucht. Irgendwo in jenem Bereich, der für die Föderation zumindest theoretisch existierte gab es einen Ort, der sich von allen anderen Unterschied. Diese Unterschiede waren so exotisch und verblüffend, dass sich niemand diesen entziehen konnte. Professor Mortimer Kettaract – ein Nachfahre von Professor Bendes Kettaract – beobachtete die Holographische Darstellung einer Galaxie die am Rande des Erfassungsbereiches des Modernsten und Leistungsfähigsten Subraumteleskops der Föderation lag. Trotz der Entfernung von 13,6 Millionen Lichtjahren konnte der Computer ca. 141 Milliarden Sterne ausmachen und sie den entsprechenden Spektralklassen zuordnen. Vereinzelt wurden auch Planeten entdeckt die ebenfalls alle Kategorien vom Super Jupiter bis hin zu Welten der Klasse M reichten. Doch damit hatte es sich auch mit den Gemeinsamkeiten die alle anderen Galaxien im Universum teilten. Die Sensoren Empfingen die Emissionen einer Strahlung, welche von einem Molekül ausgesendet wurde das in der Natur nur im Augenblick des Urknalls existierte und seither nicht mehr auf natürliche Weise vorkam. * Im 23 Jahrhundert hatte Kettaracts Vorfahre Theorien zu dem sogenannten Omega Molekül postuliert. Die Fachwelt reagierte darauf gelinde gesagt skeptisch. Trotzdem gelang es Bendes Kettaract im Lantaru Sektor an Bord einer Forschungsstation, die man durch eine gestohlene romulanische Tarnvorrichtung vor den Sensoren der Föderation verbarg über 100 Forscher zu versammeln, die mit ihm gemeinsam an der Erschaffung des Omega Moleküls arbeiteten. Dies wäre auch unbemerkt gelungen, wenn nicht zuvor die USS Sphinx Herrenlos durchs All mit Warpgeschwindigkeit gejagt wäre und nur durch das Eingreifen der damaligen Enterprise eine Katastrophe verhindert wurde. Die Enterprise stellte darauf Nachforschungen an, die Kirk und seine Crew zu der Station führte. Das Experiment wurde durchgeführt und schlug fehl. Die Station und der Subraum des Lantaru Sektors wurden vernichtet. Die Enterprise konnte noch mehr schaden verhindern, indem sie die gestohlene Tarnvorrichtung zur Eindämmung der Omega-Welle verwendete. Dabei geriet die Enterprise in die Flaute, der sie nur durch einen mehrtägigen Flug mit Impulskraft entkommen konnte. James Kirk war es, der darauf die Omega Direktive veranlasste, die seit dieser Zeit galt und dafür sorgte, dass nur noch ein kleiner Personenkreis Kenntnis vom Omega Molekül hatte und auch um dessen Potenzial wusste. * Siehe TOS 3x02 Die Unsichtbare Falle und Sektion 31 Der Dunkle Plan. Kettaract betrachtete sich die Anzeigen, welche die Intensität der von den Omega Molekülen ausgehenden Emissionen anzeigten. Er konnte es immer noch nicht glauben, dass dieses Molekül tatsächlich in der Natur gab, in einem stabilen Zustand. Dann fiel sein Blick auf ein Padd, dessen Display einen als geheim eingestuften Bericht anzeigte, der erläuterte wie die USS Community den Tzenkethi mittels eines Antriebexperimentes entkommen konnte. Jener modifizierte Antrieb, so erkannte Kettaract sofort, hatte das Potenzial diese Galaxie, die man bisher nur auf der Darstellung sehen konnte in einer akzeptablen Zeit zu erreichen. Deswegen hatte er darum gebeten den verantwortlichen Ingenieur Kennenzulernen. Möglicherweise konnte er diesen Offizier für seine Pläne gewinnen. Alles wirkte nun Erreichbarer wie Kettaract es sich nie zu erträumen wagte. Bald würde die Energieerzeugung durch das Omega Molekül sicher und einfach durchführbar sein. Die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffneten waren Überwältigend. Während sich der Wissenschaftler weiterhin seinen Wunschvorstellungen hingab wie sich alles zu seinen Gunsten ändern würde nahm auf einem Raumschiff, dass einem entlegenen Außenposten entgegeneilte ein anderes Schicksal seinen Lauf. Ein junges Mädchen schickte sich an mit den Recherchen zu beginnen, damit es einen Aufsatz über jemanden Schreiben konnte, den die Föderation Inoffiziell am liebsten unter den Teppich gekehrt hätte. Amanda saß vor dem Deskviewer im Familienquartier und starrte auf das Display. Sie holte Luft und versuchte anzufangen. „Computer! Zeige mir alle Biographischen Daten von Bendes Kettaract.“ Der Computer zirpte kurz „ Anfrage wird bearbeitet – bitte Warten“, lautete die Antwort der künstlichen Stimme. Dann nach einer Minute erschien auf dem Bildschirm die ersten spärlichen Informationen. Und diese gaben noch weniger her wie die Dateien ihres Vaters, die er in seiner Jugend dafür verwendet hatte. Gegen diese Ausbeute hier, erschienen die Dateien die sie von einem Chip in den Computer geladen hatte geradezu wie ein Schatz. Der Computer gab Geburtsdatum, Geburtsort und einen kurzen Werdegang preis. Auch einige wenige Hinweise auf Veröffentlichungen von Kettaract waren aufgelistet. Auch fanden sich Einträge von Teilnahmen an Konferenzen und Symposien. Die Kettaract besucht hatte. Die letzte Spur von Kettaract war unter dem Eintrag einer Veranstaltung aufgeführt, die an Bord einer alten Deep Space Station stattfand deren Bezeichnung M-20 lautete und ihre Position in der Nähe des Lantaru Sektors hatte. Bei dieser Konferenz ging es Damals um die künftigen Möglichkeiten der Technologien. Doch dann riss die Spur hier vollkommen ab. „Computer! Gibt es noch weitere Eintragungen?“ „Negativ. Es sind keine weiteren Daten vorhanden die nach Sternzeit 5465,4 aufgezeichnet wurden.“ Amanda lehnte sich zurück und ließ einen Seufzer los. Was war da los? Nicht mal ein Sterbedatum war aufgeführt. Es war einfach seltsam. „Computer, gibt es noch in anderen Datenbanken Informationen zu Bendes Kettaract?“ „Positiv. Wünschen Sie einen Download von Memory Alpha?“ Amanda dachte nach. „Ja, tu das bitte.“ „Für die Anfrage und den Download ist eine Ebene drei Sicherheitsgenehmigung erforderlich.“ „Warum Computer?“ „Für die Anfrage und den Download ist eine Ebene drei Sicherheitsgenehmigung erforderlich“ beharrte der Computer weiterhin. Nun fühlte sie sich verunsichert. Sollte sie weitermachen oder es einfach sein lassen und einfach einen anderen Wissenschaftler sich aussuchen? „Anfrage streichen“, sagte sie schließlich. „Anfrage wurde gestrichen“ „Existieren in Außerirdischen Datenbanken Biographische Daten zu Kettaract?“ hakte Amanda nach. Vielleicht gab es da was ? „Positiv. Es gibt öffentliche Einträge in folgenden Datenbanken: Vulkanische Akademie der Wissenschaften, Die Wissenschaftliche Datenbank des Klingonischen Reiches, Andor, Tellar, Tau Alpha C, Beta Zed und der Cardassianischen Union.“ „Ist für einen Download ebenfalls eine Berechtigung erforderlich?“ „Negativ. Der Zugang zu diesen Daten ist bei allen Datenbanken keinen Beschränkungen unterworfen.“ Eine bessere Chance dürfte es kaum noch geben um an weitere Informationen zu kommen. Also fasste Amanda all ihren Mut zusammen. „Dann führe bei allen einen Download der betreffenden Dateien durch.“ „Ausführung! Achtung, Download wird in 20 Komma vier Minuten abgeschlossen sein.“ Der Computer nahm unverzüglich mit den genannten Datenbanken per Subraum Verbindung auf um die gewünschten Dateien herunterladen zu können. Aufgrund der Entfernungen würde es auch dauern, bis die Dateien ihren Weg in den Speicherkern des Hauptcomputers finden würden.
  10. Das Tor nach Walhalla

    Endlich war wieder auf dem Schiff Ruhe eingekehrt. Nicht nur die Offiziere genossen diese willkommene Ruhe, ebenso auch deren Angehörige. Dies war auch die Gelegenheit für Schiffslehrerin McGregor, ihren Schützlingen neue Aufgaben aufzuerlegen. Amanda Sheridan seufzte leise, als sie auf dem Display ihres Klassenzimmer-Terminals ihre Aufgabe las - Such dir einen Wissenschaftler aus dem 23 Jahrhundert und Berichte über diesen in einem Aufsatz -. Auch ihren Mitschülern schien es nicht besser ergangen zu sein, wie sie aus den Augenwinkeln feststellen konnte. Im Unterricht hatten sie bereits einige Persönlichkeiten aus dieser Zeit durchgenommen, Starfleetangehörige wie Spock und Zivilisten wie Carol Marcus. Doch das Mädchen ahnte, dass es zu leicht war, sich einen der Bekannten Namen auszusuchen. Zu Amandas Verdruss betonte dies McGregor sogar deutlich. Je unbekannter je umso besser. Ein kollektives leises Seufzen entglitt den Kehlen der Schüler, was der Lehrerin ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte. Dann entließ sie die Schüler, nachdem sie noch ein paar weitere Anweisungen für die Hausaufgabe mitgeteilt hatte. " Schon eine Idee, wen Du nimmst?", fragte Michael, als sie auf dem Weg zum Turbolift waren. Amanda dachte immer noch nach. " Keine Ahnung", antwortete sie hörbar frustriert. " Probiert es mal mit Bendes Kettarect, den Typen hatte ich im Physikkurs für die Akademie Vorbereitung“, schlug Michael vor. " Noch nie von gehört“, antwortete das Mädchen stirnrunzelnd. " So war es mir auch gegangen. Der Typ war nicht schlecht, aber auch irgendwie seltsam. Sogar Dad musst tief graben um sich an diesen Namen im Ansatz zu erinnern“, sagte Michael. " Ich muss noch zu Doktor Summerfield. Sie kaut mit mir noch Molekularbiologie durch. Wenn Du willst kann ich später dir helfen." " Ist gut. Bis später", verabschiedete Amanda sich von ihrem Bruder. Auf dem weiteren Weg überlegte sich Amanda, ob sie einen Abstecher in den Maschinenraum machen sollte um ihren Vater nach diesem Kettaract zu befragen. Die Gelegenheit war momentan Günstig. Immerhin befand sich das Schiff auf Kurs zu einer Sternenbasis und nicht auf direkten Wege zum nächsten Ärger, denn sich die USS Community in letzter Zeit in hübscher Regelmäßigkeit aufgehalst hatte. Doch Amanda hatte inzwischen gelernt, dass dies speziell auf diesem Schiff nicht viel zu sagen hatte. Nur die USS Voyager war im Anziehen von Ärger ebenso Ebenbürtig gewesen wie jenes Schiff, dass zu ihrem Zuhause geworden war. Daher wies sie den Computer an, die Liftkapsel zum Maschinenraum zu steuern. Die Kabine setzte sich ungerührt in Bewegung, wie wenn es normal wäre das ein junges Mädchen diesen Ort aufsuchen würde. Sie trat durch das Schott und hielt auf das Büro ihres Vaters zu, nachdem sie ihn am erwarteten Platz nicht entdecken konnte. Dort kam ihr auch Jerry Lee entgegengesprungen und begrüßte Amanda überschwänglich. Nachdem sich der Hund seine Streicheleinheiten abgeholt hatte, erblickte Amanda ihren Vater an seinem Schreibtisch, wo er sehr tief in diversen Dateien versunken war. „He Kleines“, begrüßte George seine Tochter. „Hallo Dad“, erwiderte sie die Begrüßung. „Ich brauche deine Hilfe…. für einen Aufsatz.“ George hob den Kopf und schaltete den Bildschirm des Deskviewers aus. „Schieß los Amanda.“ Amanda holte kurz Luft. „Ich muss einen Aufsatz über einen Wissenschaftler aus dem 23 Jahrhundert schreiben. Michael meinte ich solle mir Bendes Kettaract aussuchen. Kannst Du mir dabei helfen?“ George stieß einen leisen Pfiff aus. „Puuh, von dem weiß man mehr von seinen Arbeiten als von der Person selbst. Und was man über seine Arbeiten weis ist schon für sich sehr fragmentarisch.“ Über Bendes Kettaract war in der Tat noch weniger bekannt als über manch andere Person, die in Zeiten gelebt hatten wo es keine ausgiebige elektronische Datenerfassung gab. George selbst hatte ebenfalls in jungen Jahren versucht etwas über diesen Mann herauszufinden und hatte sich letzten endlich nur mit den Resten zufriedengeben müssen, die man in allen öffentlichen Datenbanken nur auftreiben konnte. „Er war Molekularphysiker und jemand den Berichten nach, der sehr unbequem werden konnte, was sogar zeitweise für einen Karriereknick bei ihm sorgte. Aber er war Brillant. Ich müsste aber selbst die Dateien durchgehen, da ich diese seit mindestens 18 Jahren nicht mehr gesehen habe.“ „Das ist in Ordnung Dad“, antwortete Amanda und spürte wie ihre Neugierde und auch sowas wie Tatendrang in ihr wuchs. „Ich gehe dann ins Quartier.“ „Sag Bescheid, wenn ich dir weiterhin helfen soll Liebes.“ „Werde ich Dad. Bis später“, mit diesen Worten sprang Amanda auf und hatte auch schon das Büro verlassen. George Schmunzelte erneut bevor er sich wieder seinen Dateien wieder zuwandte.
  11. Das Tor nach Walhalla

    Es dauerte keine 6 Stunden, nachdem Captain Tanrim seinen Bericht zur Rettungsaktion an das Sternenflottenkommando übermittelt hatte, da erschien auch schon Admiral Nechayev auf dem Sichtschirm in Tanrims Büro. Bei ihm war auch sein Erster Offizier Lt. Commander Trend Carter zugegen. Dieser hielt sich bewusst im Hintergrund. Nechayev hatte noch mit ihm Pläne, dass hatte sie hier und da durchblicken lassen. Doch sein Instinkt traute dem ganzen nicht. Ihm blieb dennoch nichts Anderes übrig als zu warten. Die blonde Frau stellte einen zufriedenen Gesichtsausdruck zur Schau und schaffte es dennoch eine Aura der Strenge zu verbreiten. „Captain, Commander. Ich freue mich Ihnen Beiden und ihrer Besatzung zum erfolgreichen Abschluss der Rettungsaktion zu Gratulieren zu dürfen. Das war erstklassige Arbeit.“ Tanrim und Carter wechselten einen kurzen Blick. Dann wandte sich der Zackdorn wieder seiner Vorgesetzten zu. „Danke Admiral. Wir sind ebenfalls glücklich und zufrieden über den Ausgang dieser Mission.“ Tanrim wurde sich in diesem Moment mal wieder bewusst, was alles hätte schiefgehen können. Im schlimmsten Fall würde bereits der ganze Sektor in Flammen stehen und im Chaos versinken. Doch dies war nicht geschehen. Und dafür sendete der Kommandant an alle Götter und Elemente im Universum ein Dankesgebet. „Sie sind zu bescheiden Captain“, antworte die Russin und lehnte sich ein wenig nach vorne, „Wie geht es Captain Tenner und Lieutenant Plee?“ „Laut unserer Schiffsärztin sind Lieutenant Plee und der romulanische Pilot noch immer ohne Bewusstsein. Captain Tenner hat vor kurzem das Bewusstsein erlangt. Die Rekonvaleszenz wird bei allen drein noch Zeit beanspruchen. „ „Verstehe“, antwortete Nechayev. Dabei explodierte in ihrer Stimme ihre Neugier so laut wie ein Photonentorpedo, der sein Ziel fand und seine destruktive Energie dabei seinen freien Lauf ließ. „Das sind wirklich gut Nachrichten. Captain Tenners angehörige werden so schnell wie möglich Informiert werden“, es folgte wieder eine Pause. Nechayev schien diesen Teil des Gespräches schnell hinter sich lassen zu wollen. „Die Romulaner wollen verständlicherweise ihren Offizier so schnell wie möglich zurückhaben. Die USS Oslo wird ihn an ihrem Ziel übernehmen und dann sich mit dem romulanischen Kreuzer Vrinal treffen. „Mit dieser Information kam unverhohlen der Befehl zwischen den Zeilen, dass man den Piloten zu befragen habe, bevor es seine eigenen Leute es taten. Tanrim nickte nur, aber wollte den Mann nicht verhören, wenn dann sollte er aus freien Stücken Berichten „Commander Carter. Ich freue mich Sie bald wieder im Hauptquartier zu sehen. Ebenso wie ihren Chefingenieur, welchem wieder mal ein absolutes Kunststück gelungen ist. Das SEC hat bereits Interesse an dem Antriebsexperiment bekundet“, Nechayev lehnte sich wieder zurück. „Captain, Commander, ich wünsche Ihnen und ihrer Besatzung eine gute und ruhige Heimreise. Nechayev Ende.“ Erst als der Schirm das Logo der Föderation zeigte, wagten es die Beiden Männer zu Atmen. Auf eine irrsinnige Art glaubten die Beiden, dass die Admiralin es noch merken würde, wenn sie es vorher getan hätten. „Ich werde mit Ihrer Erlaubnis Captain Tenner auf der Krankenstation besuchen“, sagte Carter und wollte aufstehen. „Ich werde mich Ihnen anschließen Commander“, antwortete Tanrim während er sich dabei aus seinem Sessel erhob. Flottenhauptquartier, San Francisco, Erde, Sektor 001 „Ich kann es kaum erwarten diesen neuen Antrieb in Aktion zu sehen. Er würde vieles vereinfachen“, sagte ein Mann, der bereits Ende fünfzig zu sein schien. „Es scheint jedenfalls besser umzusetzen zu sein als der Quanten Slipstream Antrieb, der noch immer viel zu heikel ist um flächendeckend in der Flotte eingesetzt zu werden. Von den politischen Auswirkungen zu schweigen“, antwortete Nechayev. Eben aus diesem Grund war der Quanten Slipstream Antrieb noch immer nicht über seinen Exotenstatus hinausgewachsen. Und trotz aller Geheimhaltung, hatten inzwischen die anderen Weltraummächte, Freunde wie Gegner bereits durch deren Nachrichtendienste davon erfahren. Offiziell lies niemand bisher was verlauten. Doch wie lange würde dies noch anhalten? „Sind Sie es auch nicht leid, dass die Föderation darauf bedacht ist, niemanden in der Galaxie auf die Füße zu treten?“, seufzte der Mann und stellte seine Tasse Tee auf dem Glastisch vor ihm ab. „Nein, bisher nicht.“, antwortete Nechayev mit neutralem Tonfall. „Zunächst werden die Ingenieure das ganze Untersuchen, was Commander Sheridan kreiert hat. Es können möglicherweise Jahre vergehen, bis ein brauchbarer Prototyp gebaut werden kann.“ „Ich bin da optimistisch“, antwortete der Mann mit einem milden Lächeln, dass Nechayev für eine Sekunde an ein Raubtier erinnerte, dass seine Lefzen präsentierte. „Ich wünsche noch einen guten Tag Alynna.“ Der Mann erhob sich und verließ ohne Verzögerung das Büro. Nechayev drehte ihren Sessel zum Panoramafenster und blickte auf die Bucht von San Francisco hinaus. „Es regnet nicht aber es gießt“, murmelte sie im Flüsterton. Krankenstation, USS Community, Breen Raum, Kurs auf Föderationsteritorium…… Das Schiff wirkte auf Tenner vertraut und dennoch anders. Nach dem Frühstück mit der Schiffsärztin kamen nach und nach Crewmitglieder, um ihrem ehemaligen Kommandanten einen Besuch abzustatten. Dieses Mal trafen zwei vertraute Gesichter ein. Der Chefingenieur und seine Frau traten an das Bett heran, auf dem sich Tenner wieder hingelegt hatte. „Guten Morgen, Sir.“ Begrüßte Jenax ihn und lächelte erleichtert. „Guten Morgen Fähn…….“ Tenners Blick fiel auf die Rangabzeichen der jungen Frau und dann wanderte sein Blick zu Sheridan, wo er den dritten goldenen Stern am Kragen aufblitzen sah. „Guten Morgen Captain“, begrüßte George den Patienten. Tenner ließ sich erzählen was bis zu seinem Auffinden hin geschehen war. Er bekam einen schrecken als er hörte, dass die Community den Geschwindigkeitsrekord der Voyager so gut wie geschlagen hatte und dass ohne Quanten Slipstream Antrieb. Aber auch Stolz, als er erfuhr, dass sich das SEC für dieses Antriebskonzept Interessierte. Kurz bevor die Sheridans wieder gehen wollten, trafen auch Tanrim und Carter ein. Nach der Begrüßung der Beiden zogen sich George und Jenax zurück, während der amtierende Captain und der Erste Offizier dazu kamen sich mit Tenner zu Unterhalten.
  12. Das Tor nach Walhalla

    Zwar hatte George gesehen wie sich die drei Männer auf der Plattform rematerialisiert hatten, aber irgendwie kam es ihm zu einfach vor. Oder hatte er und auch die Anderen es sich einfach zu kompliziert vorgestellt, wie diese Mission zum erfolgreichen Ende kommen würde? Erfolgreich, nun, wenn man darunter verstand, dass die Vermissten lebendig wenn auch nicht bei Bewusstsein an Bord waren, dann war dies ein Erfolg. Doch schienen die drei immer noch sehr weit entfernt zu sein obwohl sie nun auf den Biobetten der Krankenstation lagen. Assjima und ihre Leute waren im Moment die Einzigen, die aktiv was für diese tun konnten. Er selbst hatte seinen Teil der Aufgabe erfüllt. Aber er wollte herausfinden was da passiert war. Die Sensoren hatten fleißig Daten gesammelt, aber irgendwie schien eine Macht im Universum dafür sorgen zu wollen, dass das Geheimnis auch weiterhin eines zu bleiben hatte. Eine bleierne Müdigkeit legte sich auf Georges Schultern. Als er merkte, dass das anstarren der Zahlen ihn überhaupt nicht mehr weiterbrachte, schaltete er seinen Deskviewer ab und machte sich auf den Weg zur Krankenstation. Dort war nach einer Zeit der Hektik wieder Ruhe eingekehrt. Jenax stand neben dem Bett von Tenner und streckte ihre mentalen Fühler aus. Sie versuchte einen Kontakt zum ehemaligen Kommandanten herzustellen. Auch bei Asio und dem Piloten hatte sie es versucht. Doch die Gedankenmuster des Aurelianers waren zu Fremdartig und die des Romulaners zu verworren um einen noch so geringen Kontakt zu ermöglichen. Dann spürte sie eine vertraute Präsenz. Ihr Mann trat an sie heran und legte seinen Arm Wortlos um ihre Schulter. Die vertraute Wärme seiner Gedanken durchflutete sie und ließ wieder Entspannung zu. „Ich bekomme keinen Zugang“, flüsterte sie schließlich. „Es braucht Zeit. Immerhin sind sie alle von einem Ort zurückgekehrt, an dem nie zuvor wohl einer gewesen ist. Jedenfalls niemand sonst von dem wir wissen. Aber ich denke der Captain weiß, dass wir ihn herausgeholt haben“, versuchte George zu trösten. „Es sind noch so viele Fragen da.“ „Ich weiß. Mir geht es auch nicht anders. Aber heute werden wir kaum noch eine Antwort darauf erhalten. Lassen wir die drei sich ausruhen.“ Jenax nickte und verließ leise mit ihrem Mann die Krankenstation.
  13. Das Tor nach Walhalla

    Zur gleichen Zeit befand sich Jenax auf der Brücke und wurde im Augenblick, als sich die vermissten auf der Plattform rematrialisierten von einer Welle an Emotionen überrollt, die drohte ihre mentalen Fühler zu überlasten. Sie wankte an ihrer Konsole und drohte umzukipprn, wenn nicht Carter und Contello sofort zur Stelle gewesen wären. Sanft half ihr Carter auf. " Alles wieder in Ordnung," versicherte sie mit leicht brüchiger Stimme. Die Wogen ebbten so schnell ab, wie sie aufgekommen waren. " Alles wieder OK. Danke Trend." " Na schön. " sagte dieser, als Jenax sich wieder der Konsole zuwandte und gerade eine Meldung las die soeben eingetroffen war. "Wir haben sie . Captain Tenner und Asio sowie der romulanische Pilot sind an Bord und werden bereits medizinisch behandelt." verkündete die Betazoide. Alle anderen auf der Brücke atmeten auf und waren sichtlich erfreut, dass diese Mission ein gutes Ende gefunden hatte. " Tanrim an Carter." Tante die Stimme des Zakdorns aus den Lautsprechern. " Carter hier." " Wir sind hier fertig. Kurs setzen auf die nächstgelegene Sternenbasis, Warp 7. " " Verstanden, Sir. Gehen auf Kurs,"nachdem der Kanal geschlossen war wandte sich der Polynesier an Lieutenant Baum, der an den Steuerkontrollen saß. " Mister Baum, Kurs auf die nächste Sternenbasis, Warp 7, Energie!" Baum bestätigte den Befehl und ließ seine Finger über die Kontrollen gleiten. Das Schiff wendete in einer eleganten flüssigen Bewegung und ging in den Warptransit, um so schnell wie möglich das Territorium der Breen hinter sich zu lassen.
  14. Das Tor nach Walhalla

    Nach der Lektüre des Berichtes von Assjima, lehnte sich dieser in seinem Sessel zurück und dachte einige Minuten lang nach. Die Ärztin war nach wie vor Überzeugt, dass die eigene Fantasie der Beteiligten mit den Phänomenen zu tun hatten, die in den letzten Stunden und Tagen auf dem Schiff und dem Tzenkethi Kreuzer beobachtet wurden. Auf der anderen Seite haben die Sensoren aber einen Interdimensionalen Transport geortet, ja sie konnten sogar eine bestimmte Region des Weltraums als Transferpunkt bestimmen. Nach bisheriger Überzeugung, konnte es sich bei diesem Ort sehr wahrscheinlich um jenen handeln, an dem Captain Tenner, Lieutenant Plee und der romulanische Pilot festsaßen. Trotz der telepathischen Kontaktaufnahme durch seine Frau Jenax und T´Vok gab es eigentlich keinen weiteren sicheren Hinweis, dass die vermissten Personen noch am Leben waren. Man ging einfach davon aus…vermutlich um sich nicht dem Gedanken stellen zu müssen, dass diese seit langer Zeit nicht mehr am Leben sein könnten. Wenn man den Bericht der Ärztin als Grundlage nahm musste man sich in der Tat folgende Frage stellen: An was dachten alle Personen, als sie eine Begegnung mit Dimende oder den Vertretern von Dimendes Volk hatten? Wenn diese Wesen Telepathisch waren, so musste es ein leichtes sein die Gedanken des Gegenübers zu scannen und………………. „Computer? Sind Spezies bekannt, die ihre eigene Phantasie manifestieren können? „Folgende Spezies können ihre eigene Phantasie oder die eines anderen Individuums materiell werden lassen: Die Wesen von Tau Alpha C, das Q Kontinuum, die Wurmlochwesen aus dem bajoranischen System, das Wesen namens Trilaine – welches inzwischen mutmaßlich zu den Q gezählt wird,das Wesen Nagilum, das Wesen Namens Apoll, welches auf dem Planeten Pollux IV lebte und zu den griechischen Göttern aus der irdischen Antike zählen soll.“ „Wer würde in unserem Fall in Frage kommen?“ „Es konnte keine ausreichende Datenbasis geschaffen werden um eine Hypothese generieren zu können. Jedoch wären alle Kandidaten in der Lage mittels Telepathie in Kontakt zu treten.“ Der Computer konnte also nur einige Verdächtige präsentieren, die nur aufgrund ihrer eigenen Fähigkeiten in Frage kamen. Aber sich nicht festlegen, weil einfach die Datenbasis zu gering war. Zu Interdiemensionalem Transport waren um Grunde alle fähig. Aber normalerweise konnte bisher noch nie jemand bestimmen, wie deren Transfers konkret stattfanden. Sie geschahen einfach. War es daher ein Zufall, dass er es geschafft hatte einen Transfer zu detektieren? Oder hatte es dieses Wesen, dass in Gestalt von Contello an Bord gekommen war dies Zugelassen, weil es so wollte? So wie wenn man Brotkrumen austreuen würde um den Weg zu markieren. Dachte George in Erinnerung an ein sehr altes aus Europa stammendes Kindermärchen. „Warum könnt ihr nicht einfach sagen wo unsere Leute sind?“, fragte George mehr Halblaut. Er hatte nicht bemerkt, wie Jenax und Michael das Büro erneut betreten hatten. „Wen meinst Du George?“, fragte seine Frau. „Du solltest was Essen. Dann lässt es sich vielleicht leichter Nachdenken?“, forderte die Betazoide ihren Gatten auf. George nickte nur und erhob sich hinter seinem Schreibtisch. Sie hatte recht, sein Magen meldete sich zu Wort und es wurde ihm bewusst, dass er seit mindestens 13 Stunden nichts mehr gegessen hatte. „Gehen wir“, sagte der Chefingenieur und bevor er seiner Frau und seinem Sohn nach draußen folgte, hinterließ er einen kurzen drei Zeiler zu seinen Gedanken in den Eingangsfächern der anderen Führungsoffiziere.
  15. Das Tor nach Walhalla

    Bevor noch der Bericht eintraf, hatte Michael auf der Krankenstation einiges von den Gesprächen der Ärztin über Dimende und deren Ursprung mitbekommen. Als er dabei war einige der Notfallsets zu Überprüfen und zu ergänzen konnte man es nicht verhindern mitzuhören wie Rubenfeld sich mit Meg Harrison sich unterhielt. Die Pflegerin schüttelte sehr schnell den Kopf. „Sie ist davon Überzeugt?“, fragte die Afrikanerin mit erstaunen. „Ich denke schon. Sie stellt den Bericht für die Führungsoffiziere fertig. Aber ehrlich gesagt kann ich mir schwer vorstellen wie dieser aussehen soll, ohne dass es Seltsam klingt.“ Elijah und Meg tauschten noch einige Worte, die sie aber mit etwas gedämpfter Stimme austauschten, dann trennten sich deren Wege. Michael hatte in dieser Zeit es geschafft das letzte Set zu prüfen und war auch froh darum. Meg gesellte sich zu ihm und begutachtete die Arbeit des Teenagers, der sich auf seine Ausbildung als Arzt bei der Sternenflotte vorbereitete. Als Meg die Prüfung beendet hatte, verabschiedete sich Michael von ihr. Er gab vor noch Lernen zu müssen, was im Grunde auch der Wahrheit entsprach. Aber jetzt einen willkommenen Vorwand bot, um seinen Vater aufzusuchen. Auf dem Maschinendeck nahm so gut wie keiner Notiz von Michael was ihm auch letzten Endes recht war. Sein alter Herr hatte sich in sein Büro zurückgezogen und arbeitete an einem großen in der Wand eingelassenes Display und an seinem Deskviewer. Auf dem großen Display konnte Michael die Umrisse eines Schiffes der Sternenflotte erkennen. Dieses bestand aus dem Diskussegment der Galaxy Klasse und zwei Hälsen die so angebracht waren, wie wenn man den Sekundärrumpf einer Galaxy gespiegelt angebracht hätte. An den Pylonen waren mehrere Triebwerksgondeln angebracht. Es sah in der Tat wie eine aufgeplusterte Cheyenne Klasse aus und dennoch anders. Auf dem oberen Rand konnte Michael noch * NX 01 – A Orion * lesen, bevor ihn sein Vater bemerkt hatte. „Michael? Alles Ok?“ „Könnte ich dich auch fragen Dad.“, antwortete dieser seinem Vater. „Ich hatte gerade ein Gespräch auf der Krankenstation mitbekommen. Und es klang ehrlich gesagt sehr merkwürdig.“ „Auf diesem Schiff hat der Begriff *Merkwürdig* eine ganz eigene Bedeutung.“ „Ich weiß Dad. Aber in diesem Fall ist es sogar für unsere Verhältnisse schon schräg. Du wirst es sogar als Bericht erhalten.“ „Dann erzähl mal.“ Michael begann zu erzählen. Was dann gegen Ende ein tiefes seufzen des Chefingenieurs entlockte. Er entschloss sich erstmal den Bericht abzuwarten.
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