andi_x86

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  1. Was ist das hier für eine traurige Veranstaltung?
  2. So, ist ja jetzt auch schon wieder ein paar Tage her... Wer hat denn gewonnen?
  3. Bei mir fing alles an einem Sonntagabend an, die Initialzündung für meine Sci-Fi Begeisterung. Es war schon spät und ich hätte eigentlich schlafen sollen, tat es aber zum Glück nicht. Stattdessen sah ich mir mit staunend offenem Mund im ZDF die erste Folge der TV-Mini-Serie "Die Mars Chroniken" an. Meine Eltern waren nicht da, meine ältere Schwester schlief den Schlaf des gerechten Enid Blyton Fans, nur mich zog es unerlaubt vor den Fernseher. Beim wöchentlichen Durchforsten der neuen Programmzeitschrift, deren Name da Prisma lautete, was mir heute wesentlich tiefgründiger erscheint als damals, nach Dracula Filmen und anderen Perlen fiel mir gleich das krümelige kleine Foto auf, das einen Marsianer mit sehr ernsten Gesichtszügen und einer in die Ferne gerichteten Waffe zeigte. Dann stand noch der Name "Rock Hudson" in der Darstellerliste und von dem wusste ich damals bereits, dass er nicht irgendein Dahergelaufener war, sondern sein Geld hauptberuflich mit diesem Schauspielkrempel verdiente. So saß ich also vor dem großen, minutenlang nach dem Einschalten noch leicht knisternden Palladium Röhrenfernseher, ständig im Zustand höchster Anspannung ob der verfrühten Heimkehr meiner Eltern. Es war der dritte April 1983 und ich war acht. Von der Vorlage des großen Ray Bradbury und ihrer nach heutigen Maßstäben doch eher dilettantischen Umsetzung wusste ich damals noch nichts. Auch war es mir leider nicht vergönnt, die beiden Folgeteile zu sehen. Schade. Mein literarischer SF-Erstkontakt folgte ein oder zwei Jahre später, als meine Eltern mir von einer Einkaufstour das Buch "Der Sonnentanz und andere Stories" von Richard Wilson mitbrachten. Sie hatten es ganz offensichtlich nicht sehr aufmerksam durchgeblättert, denn dieser Stoff war für Kinder alles andere als geeignet. Nun ja, ich mache ihnen keinen Vorwurf. Zugang zu den Geschichten fand ich zwar erst einige Jahre später, diese haben mich aber dann nachhaltig beeindruckt, das Buch besitze ich heute noch, wahrlich kein Meisterwerk, aber für mich eine schöne Kindheitserinnerung und auf ewig ein Bindeglied zur Science Fiction. So, jetzt wisst ihr es. Mein Lieblingswerk ist übrigens seit vielen Jahren "Rendezvous mit Rama" von Arthur C. Clarke, leider scheiterten bereits mehrmals Pläne für eine Verfilmung, die bei diesem Stoff keine Schwierigkeiten bereiten sollte. Bis dahin, Andreas P.S.: für alle die sich vielleicht wundern: die 86 in meinem Nick bezieht sich auf eine Prozessorgeneration, nicht auf mein Geburtsjahr. Edit: mein erster Beitrag nach fast 9 Jahren, also: Hallo zusammen!