einz1975

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Über einz1975

  • Geburtstag 02.08.1975

Basis-Informationen

  • Geschlecht
    Männlich
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    Berlin

Detail-Informationen

  • Vorname
    Matthias
  • Nachname
    Göbel
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    13088
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    D
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  1. Journalisten sind immer auf der Suche nach der ultimativen Story, selbst wenn sie schon so berühmt und bekannt sind wie Lex Falk. Aktuell befindet er sich auf dem Planeten 86. Eine Welt, weit weg von der Heimatwelt und doch scheint hier irgendetwas nicht zu stimmen. Seine ersten Recherchen verlaufen ziemlich schnell im Sand. Es gibt irgendwo Rebellen und ein Kampf, aber keiner weiß so wirklich um was es eigentlich geht. Leider ergeht es dem Leser ähnlich. Schon nach den ersten Seiten versucht man herauszufinden auf welche Reise uns der Autor schicken will, aber vergebens, erst auf den letzten Seiten wird alles brav erklärt. Doch er wäre nicht der Reporter, der er ist, wenn er nicht doch etwas findet. Mit den ihm öffentlich vorgeführten Tatsachen gibt er sich nicht zufrieden und dank ein paar Kontaktpersonen und einer jungen aufstrebenden Journalistin, hat er endlich den Faden gefunden, der das Gesamtbild erklären soll. Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat ein Gerät erfunden, mit dem man sich in das Gehirn eines anderen versetzen kann. Man hört, sieht, riecht, schmeckt alles – einfach gesagt, man ist mitten drin. Lex begibt sich nun in den Tank, um sich mit dem Frontsoldaten zu verbinden. Anfänglich etwas unsicher, ist er nach den ersten Sekunden im Einsatz schon völlig dabei. Der Trupp gerät in einen Hinterhalt und einer nach dem anderen wird getötet. Jetzt kommt Dan Abnetts Erfahrung in Sachen Krieg zum Vorschein. Denn als Autor von Warhammer 40.000 hat er schon so manch Gemetzel miterlebt. Sehr blutig gerät der Einsatz nach und nach außer Kontrolle und als der Soldat, in dem Lex steckt auch noch am Kopf getroffen wird, scheint die Mission vorbei. Doch dem ist nicht so und Lex muss nun den Hirntoten Soldaten steuern und sein eigenes Leben und das der restlichen Teammitglieder retten. Klingt an sich doch recht spannend, aber irgendwie bleibt jede Wendung einfach zu vorhersehbar. Immer wieder geraten sie in ein Gefecht. Das eine mal mehr, dass andere mal weniger heftig. Über viele Seite hinweg erfahren wir viel zu wenig über die Hauptstory und ob jemand nun dem anderen ein Bein oder Kopf wegschießt, muss meiner Meinung nach auch nicht in jeder Einzelheit erklärt werden. Ich hatte wirklich gehofft, dass Abnett am Ende zumindest mit einer echten Überraschung aufwarten kann, doch auch diese bleibt eher nur ein Aha. Technisch wird immerhin eine recht realistische Zukunft erklärt, wobei dieser Roman auch in unserer Zeit hätte spielen können, da der Kampf um etwas Besonderes, Einmaliges und Unglaubliches schon jetzt zum Krieg führen würde. Fazit: Du warst schon immer fasziniert von Krieg und Soldatentum? Dann bist du hier genau richtig. Dan Abnett verpackt sein Roman mit harter Action, versucht ein Geheimnis zu lüften und spielt mit seinen Charakteren wie Generäle mit ihren Kämpfern. Wirklich Neu erfindet er dabei leider zu wenig und Spannung hat auch nicht immer was mit Action zu tun. Dennoch bin ich mir sicher, dass er seine Zielgruppe finden wird. Matthias Göbel Autor: Dan Abnett Taschenbuch: 432 Seiten Verlag: HEYNE Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 09.11.2011 ISBN: 978-3-453-52913-7
  2. Admiral William T. Riker hat in seiner Laufbahn bei der Sternenflotte schon das ein oder andere Abenteuer erlebt, doch diesmal steht er im absoluten Mittelpunkt des Geschehens. Der Anfang klingt recht entspannt. Eine Friedenskonferenz wird einberufen, bei der alle aktuellen Mächte des Quadranten anwesend sind. Doch eine wirklich echte Übereinkunft scheint nicht getroffen geworden zu sein. Dennoch hat der Admiral anscheint eine Mission, welche er nun aufnimmt. Au der anderen Seite haben wir noch einen romulanischen Senator, welcher sich auch endlich aus seinen eigenen Schatten erheben will. Die Mission führt Riker zur Aventine. Das schnellste Schiff der Flotte sollte hierfür genau das richtige sein. Sie begeben sich zu einer Kommunikationseinrichtung, denn hier soll ein schrecklicher Virus seinen Ursprung haben. Mit einem kurzen, aber gewaltigen Schlag wird sie außer Gefecht gesetzt. Doch scheint dies nicht das letzte Ziel zu sein. Immer mehr Stationen werden angegriffen und nicht nur von Riker, sondern auch von allen anderen Teilnehmern dieser geheimen Konferenz. Als Leser erfahren wir erst etwa nach zwei Drittel des Buches was wirklich dahinter steckt. Nur so viel kann ich sagen, wir sehen einmal mehr alte Bekannte wieder. Autor John Jackson Miller könnte einigen von euch auch anderweitig bekannt sein. Eigentlich ist er Comicbuch Autor und das eher für Star Wars, als für dieses Universum. Um so schöner, dass er hier hergefunden hat und mit seiner Geschichte uns noch einmal einige schöne Erinnerungen an eine alte Folge der Next Generation zurückbringt. Dennoch benötigt seine Geschichte ordentlich Fahrt, welche sie nicht immer bekommt. Ein paar der Stationen und Angriffe hätte man sich ruhig verkneifen können, da sie nicht zwingend das Drama der Geschichte vorantreibt oder inhaltlich uns wirklich mehr preisgibt. Dafür hat er sich sehr ausgiebig mit den uns bekannten Figuren auseinandergesetzt. Riker hat weiterhin sein verschmitzten Humor, Picard bleibt seinen Freunden treu und politisch wie taktisch ein Ass, Dax ist dank ihrer Erfahrung aller Wirte ein Captain der sein Schiff nie aufgeben wird und Diana kann ihrem Mann ein kleines unausgesprochenes Geheimnis anvertrauen. Das der Frieden das ein oder andere Mal auf der Kippe stand haben wir schon oft erlebt, doch diesmal gab es nicht nur einen, sondern gleich alle die daran beteiligt waren ihn zu vernichten. Ob der Admiral oder sogar die Föderation Schade genommen haben, könnt ihr jedoch selbst herausfinden. Fazit: Glaube nicht immer was du siehst und hinterfrage auch mal die Anweisungen deiner Vorgesetzten. So in etwa die Moral der Geschichte, welche uns Autor John Jackson Miller präsentiert. Eine gelungenes Abenteuer mit Riker und Picard, welches am Ende keinen Sieger, aber viele neue Erkenntnisse hervorruft. Als Debüt im Star Trek Universum hat er vieles richtig gemacht und dank der gut gewählten Charaktere kann man auch über manch trockene Passage schnell hinweggesehen. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Taschenbuch: 430 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 15.03.2017 ISBN: 9783959811781
  3. Die U.S.S. Enterprise ist auf ihrer Erforschungsmission weit weg von dem bekannten Raum und entdeckt eine seltsame Region, welche es zu untersuchen gilt. Doch bereits zu dem Klasse M Planeten zu gelangen, wird kein angenehmer Flug. Die eigenwilligen Gesteinsvorkommen werden später der Enterprise auch zum Verhängnis. Auf dem Planeten angekommen, werden Kirk und sein Landetrupp angegriffen. Bisher noch von Unbekannten. Sie stellen sich als Mitglieder der Goeg-Domäne vor. Ähnlich wie die Föderation, sind sie ein Zusammenschluss von verschiedenen Welten und Völkern. Bei der Flucht der Angreifer, wird das Schiff so schwer beschädigt, dass sie mehrere Wochen repariert werden müsste. Die neuen „Freunde“ bieten an, dass sie die Enterprise zu einem Raumdock transportieren und genau jetzt erst beginnt das Abenteuer. Der Captain der Goeg-Domäne versteht sich prächtig mit Kirk, doch er ist sich wie seine Mannschaftsmitglieder nicht sicher, ob sie das richtige tun. Immerhin überlassen sie ihr Schiff einem fremden Volk. Das kommende Desaster folgt auf dem Fuß. Während des Fluges wird Kirk immer mehr bewusst, dass er wohl einen riesigen Fehler begangen hat. Bleibt die Domäne ein Freund oder wird sie gar zum Feind der Föderation? Das könnt ihr selbst erfahren, wenn ihr euch durch die knapp 300 Seiten lest. Im Grunde ist das Abenteuer wie eine der alten Folgen der TV-Serie. Der Anfang klingt recht spannend und dann... dann... wartet man dass etwas passiert. Einige Passagen der Geschichte klingen wirklich wie eine 1:1 Kopie der Dialoge. Egal ob zwischen Spock und McCoy oder auch Chekov, welcher sich Gedanken über seine Arbeit als Sicherheitschef macht. Immerhin wird eine neue Rasse vorgestellt und der moralische Aspekt der Geschichte ist schnell verstanden. Ein paar kleine Wendungen am Ende sorgen sogar noch einmal für ein wenig Action, aber ansonsten geht es doch eher sehr ruhig und gelassen voran William Leisner nahm sich wirklich sehr genau die alten Charaktere vor. Alle haben ihre stimmigen Sprüche und ihren Arbeitsplatz. Einzig Kirk finde ich diesmal etwas ratlos und lässt sich für meinen Geschmack zu viel dirigieren. Manch technische Komponente ist sicherlich auch etwas sehr weit hergeholt und das nicht nur weil Scotty sein „Baby“ in andere Hände geben muss. Allein die Tatsache wie schnell sich die beiden fremden Schiffe verbinden können klingt schon recht seltsam. Ein letzten kleinen Kritikpunkt habe ich noch, die Befehle zwischen den Offizieren der Goeg-Domäne. All die Zahlen sind nicht nur für den Leser unverständlich, bringen auch selbst die Crew der Enterprise Kopfschmerzen. Fazit: Neue Geschichten von Kirk seiner Enterprise – Immer her damit! Autor William Leisner macht an sich keinen einzigen Fehler, wenn es darum geht eine klassische Star Trek Geschichte zu erzählen. Dennoch bleibt der Roman in Summe aber eher nur eine zähe Episode, in der sich der Captain einmal mehr die Frage stellen muss, wer Freund und wer Feind ist. Wer gern in alten Erinnerungen schwelgen will, liegt dennoch richtig. Matthias Göbel Autor: William Leisner Taschenbuch: 276 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.02.2017 ISBN: 9783959811767
  4. Omni, sollte man gelesen haben, um sich hier auch gleich zurechtzufinden. Jasper und seine Tochter Jasmin, stehen nach ihrem letzten Abenteuer jetzt im Dienst von Omni. Mittlerweile sind nicht nur 30 Jahre vergangen, auch ihre Körper wurden so verändert, dass sie jetzt unsterblich sind und sich nur noch von der Energie von Omni ernähren müssen. Sie bekommen eine wichtige Aufgabe, eine Abschlussprüfung könnte man sagen, denn Jasmin ist nicht wirklich davon überzeugt, dass Omni der ist, für den er sich ausgibt. Sie werden zum Planeten Arkonadia geschickt. Hier taucht alle 453 Jahre eine Raumzeit-Anomalie auf. Der sogenannte Nerox. Außerdem ist eine Reisende, Samantha, im Auftrag von Omni verschwunden, welche sie ebenfalls suchen sollen. Klingt alles nach einer einfachen Aufgabe, doch die wird es nicht. Denn Omni hat keinen Zugriff auf den Nerox und Jasper und Jasmin sind auf sich allein gestellt. Dennoch erfahren wir als Leser schon viel mehr als die Beiden. Alle wollen zum Nerox gelangen, weil sie hier Macht bekommen, doch dazu benötigt man Werkzeuge. Ein solcher Werkzeugmacher ist Zirzo. Er ist der beste und seine Gabe die Dinge zu Formen, um den Zugang für den Nerox zu finden ist unbestritten. Das Schicksal führt ihn und Samantha zusammen, doch der große Gegenspieler Balthasar führt beiden wieder auseinander. Ähnlich ergeht es Jasper und Jasmin. Schon die Ankunft auf dem Planeten ist mehr eine Bruchlandung als eine freundliche Begrüßung. Man lernt viele seltsame und skurrile Charaktere kennen, welche im Lauf der Geschichte kommen und gehen, Dennoch bleiben sie irgendwie in Erinnerung. Die Geschichte liest sich so wunderbar flüssig, dass man sie in einem Rutsch verschlingt. Selbst wenn es zum Ende hin doch sehr mystisch, magisch oder spirituell zur Sache geht, kann man sich die beschriebenen Bilder immer lebhaft vorstellen und man ist jederzeit mitten im Geschehen. Besonders Zirzo wird euch ans Herz wachsen. Er ist für mich auch die heimliche Heldenfigur, welche genug Aufmerksamkeit neben unseren beiden Hauptakteuren bekommt. Ich konnte sogar einige Bezüge zu einer Star Trek Folge finden. Wenn ihr euch an die Next Generation Folge „Neue Intelligenz“ erinnert. Als die Enterprise auf dem Weg nach „Vertiform City“ ist, könnt ihr euch ungefähr vorstellen, wie die Reise der vier vor statten geht. Am Ende wird sogar das Geheimnis um Omni gelüftet und eine neue Zukunft für kommende Generationen geschaffen. Ich glaube an dieser Stelle kann ich auch aufhören über das Buch erzählen, denn wenn euch Omni einmal im Bann hat, wird es euch nicht mehr loslassen. Fazit: Andreas Brandhorst ist und bleibt einer der begabtesten Science-Fiction-Schriftsteller die es derzeit gibt. Er ist gesegnet mit Herz, Verstand und der Liebe zum Unmöglichen. „Das Arkonadia-Rätsel“ ist eine ergreifende Geschichte über Tod, Unendlichkeit, Auferstehung, Machthunger, Lügen und Zuneigung. Die Figuren verlieren sich trotz der Größe ihrer Taten nicht und Omni hat das Potential zu einer Serie zu werden, welche noch viele Jahre spannende Abenteuer hervorbringt. Matthias Göbel Autor: Andreas Brandhorst Klappenbroschur: 544 Seiten Verlag: Piper Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 02.05.2017 ISBN: 978-3-492-70426-7
  5. Was sind Starter und was sind Ender? Ganz einfach, als Starter bezeichnet man alle Jugendlichen und Kinder bis etwa Anfang Zwanzig und alle Ender sind alle Menschen ab etwa 60 Jahre. So viel erst einmal zum Namen. Ansonsten befinden wir uns in diesem Roman in einer nicht all zu fernen Zukunft. Die Welt hat mal wieder ein Krieg erlebt und jetzt haben sich vielleicht einige gefragt was mit den Menschen zwischen diesen beiden, denn Midle passiert ist? – Alle Tot. Durch Sporen wurde alle vernichtet und nur wer rechtzeitig noch eine Impfung bekommen hat konnte überleben. So verwundert es nicht, dass hier als Hauptfiguren fast nur junge und alte Menschen in Erscheinung treten. Die 16-jährige Callie steht dabei im Mittelpunkt. Sie hat nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch ihre Wohnung und lebt mit ihrem kleinen Bruder auf der Straße. Doch das kann nicht immer so weitergehen, denn die Regierung will alle Weisen einfangen und in Heime stecken. So muss sie versuchen Geld zu verdienen und bekommt einen Tipp, dass bei der Body Bank, für wenig Einsatz, viel Geld zu holen ist. Was genau aber hier passiert, wird ihr erst klar, als sie sich darauf einlässt. Ein Chip wird ihr implantiert. Mit diesem kann nun ein anderer Mensch sich in ihrem Körper durch die Stadt bewegen und ein Abenteuer erleben. Gerade wenn man 150 Jahre ist, möchte man vielleicht wirklich nochmal das Leben eines 16jährigen vollziehen oder? Doch alles ändert sich ,als sie eines Tages aufwacht und die Stimme ihrer Mieterin hört. Ab jetzt ändert sich der Roman zu einem Thriller. Auf der Suche nach verschwundenen Kindern gerät sie immer tiefer hinter die Zukunftspläne der Body Bank und selbst wenn sie sich verliebt und dabei auch mehr als einmal in Gefahr geriet, Callie gibt nicht auf. Der erste Teil liest sich eher wie ein Teenie-Abenteuer und endet irgendwie auch so. Doch der zweite Teil ist schon um einiges blutiger. Lissa Price hat hier versucht noch einmal alles aus der Geschichte herauszuholen und sorgt auch für Überraschungen, welche aber bei ganz genauem lesen nicht ganz so überraschend sind. Wer der Old Man ist oder ob sie Blake je wiedersehen wird, dass sind so die Fragen, welche erst viel viel später gelöst werden.. Um der Geschichte die Emotionen noch einmal hochzutreiben, wird auch das Elternhaus besucht und keine Sorge ich verrate nichts, es gibt später ein unverhofftes Wiedersehen. Da wir uns nicht so weit weg in der Zukunft befinden, sind alle möglichen Erfindungen die auf uns warten vielleicht gar nicht so abwegig. Selbst der Krieg mit den Sporen könnte wohl wirklich stattfinden nur bin ich mir nicht sicher ob die Gesellschaft sich nach so einer Katastrophe wirklich so entwickeln würde. Immerhin ist die Jugend immer der Grundstein, dass die Älteren auch eine Zukunft haben. Dialoge und Figuren wurden auch nicht zu üppig ausgereizt und die schön schnelle Entwicklung des Romans treibt die Grundstory wunderbar voran. Fazit: Lissa Price schenkt allen Startern in die Science Fiction einen passenden Einstiegsroman. Mit vielen Emotionen und einer starken frechen Heldin, führt sie uns in eine technisch fortgeschrittene Gesellschaft, welche die Kluft zwischen Arm und Reich und zwischen Alt und Jung deutlicher nicht aufzeigen könnte. Das Angebot zwei zum Preis von einem kann ich ebenfalls empfehlen, denn so bekommt man die ganze Geschichte und muss nicht erst auf den nächsten Teil warten. Matthias Göbel Autor: Lissa Price Broschur: 752 Seiten Verlag: Piper Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 09.03.2015 ISBN: 978-3-492-28008-2
  6. Da war es eine Weile kurz Still um David Mack und alle haben sich gefragt mit welcher Geschichte er wohl als nächstes um die Ecke kommt. Das Thema ist so eindeutig wie der Name des Romans – Sektion 31. Der Geheimbund der hinter den Kulissen der Föderation die Fäden spinnt, gerät erneut auf die Spur von Doktor Julian Bashir, welcher sich nicht erst einmal mit dieser Organisation herumschlagen musste. Alles immer im Deckmantel für die Föderation und gegen ihre Feinde. Auch dieses Mal ist es der Agent Cole, welcher Bashir und seine Freundin Sarina aufsucht und für eine Mission rekrutiert. Die Feinde sind dieses Mal die Breen. Mit einem Dimensionstransport, gelangen sie in das uns schon bekannte Paralluniversum. Hier gibt es gleiche Figuren, aber mit zum Teil sehr unterschiedlichen Ansichten und Ausgängen der Geschichte. Die ursprüngliche Mission der Breen ist es, ein sogenanntes Wurmlochsprungschiff zu kapern und in unser Universum mitzubringen. Auf der anderen Seite findet gerade das Dominion Zugang zu Bajor und eine Konferenz soll Frieden und Wohlstand für beide Quadranten bringen. Allein die Ankunft der Sektion 31 Mitglieder und die Anwesenheit der Breen verursachen ein unheilvolles Chaos. Denn als Bashir vom Dominion erkannt wird, können sich alle an damals erinnern, als der den Odo dieser Welt tötete. Ein politisches Pulverfass beginnt zu brennen. Er ersucht Asyl, doch die Konsequenzen daraus kann man sich vorstellen. Das Dominion bringt mehr und mehr Schiffe in Stellung, dass ein kleiner Funke ausreichen würde um alles in die Luft fliegen zu lassen. Es erübrigt sich sicherlich, dass die Lösung am Ende dann doch ganz anders kommt, als man es sich gedacht hätte. Genau hier sieht man auch die Raffinesse von David Mack. Er gibt zwar kleine Hinweise, lässt den Leser aber lange genug im Dunkeln, um die Spannung aufrecht zu halten. Wobei ich zugeben muss, dass man hin und wieder einige Schritte hinterfragen muss. Als Beispiel – Picard verfolgt mit der Enterprise ein gestohlenes Schiff. Sie kommen ganz knapp an die Entführer heran, aber die einzigen die auf das Schiff gebeamt werden sind Julian und Sarina. Also da frage ich mich schon, warum man nicht viel eher auf die Idee gekommen ist? Auch beim ersten aufeinandertreffen der Breen mit dem neuen Universum wird die Tarnung schnell entschlüsselt und sie müssen fliehen, später jedoch werden sie komischer weise nicht mehr gesehen?! Wie dem auch sei, die Geschichte hat dennoch ihren Reiz und man kommt schneller ans Ende als es einem lieb ist. Da es nicht die letzte Geschichte um die Sektion 31 ist, darf man sich auf ein baldiges Wiedersehen freuen. Fazit: Doktor Julian Bashir hat es schon immer geliebt Agent zu spielen, doch erst mit der Sektion 31 konnte er am eigenen Leib erfahren was es heißt ein Agent zu sein. Diese Geschichte schließt mit vielen alten Figuren ab und bringt uns auf einen neuen Level. Julian bekommt eine neue Zukunft, eine Chance der Sternenflotte doch noch behilflich zu sein und David Mack macht Hoffnung, dass wir als Leser weiterhin gute Geschichten aus den Star Trek Welten erhalten, egal in welchem Universum sie spielen. Matthias Göbel Autor: David Mack Taschenbuch: 352 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 26.12.2016 ISBN: 978-3-95981-172-9
  7. Admiral John »Black Jack« Geary ist nicht nur ein sagenhafter Kommandant, sondern auch so etwas wie ein Held aus einer längst vergessenen Zeit. Eingefroren für mehr als 100 Jahre, verbrachte er seinen Winterschlaf friedlich, wobei in der echten Welt ein Krieg herrschte. Was macht ihn aber so außergewöhnlich? Sein taktisches Verständnis! Nach vielen Jahren haben die Machthaber einfach vergessen wie man diese intelligente Lösung einer Schlacht sucht und nicht nur die Massenproduktion und Vernichtung. Aktuell muss er sich mit ein paar sogenannten „Dunklen Schiffen“befassen, welche immer wieder auftauchen und kriegerische Handlungen vornehmen. Geary findet mit der Zeit heraus, dass diese Schiffe aber nicht bemannt sind, sondern nur von einer KI gesteuert werden. Genau das macht sie so unberechenbar. Bei allen Überlegungen und Vorhausahnungen wird ebenfalls klar, dass diese Schiffe mit den Eigenschaften von »Black Jack« selbst gefüttert wurden. Somit muss er sich ständig sich selbst stellen und seine Taten hinterfragen. Diese Schiffe scheinen zudem auch in einer so großen Zahl vorzukommen, dass sie irgendwo ein Hauptlager haben müssen und genau das versucht der Admiral nun herauszufinden. Die Kämpfe verlaufen weit über viele Seiten und man staunt doch erheblich über wie viele Dialoge die Geschichte verfügt. Selbst in den heikelsten Situationen wird viel geredet, aber auch gekämpft. Wer technische Details einer Schlacht mag wird hier schon einmal ordentlich fündig. In der Geschichte selbst wirft Jack Campbell ebenfalls das fragwürdige Verhalten einer Regierung auf, welche im Hintergrund und im Geheimen derart viele Projekte unterhält, dass man nicht alle kennen kann und wenn sie dann in den Händen falscher Patrioten gelangen, kann es eben so enden wie hier. Nicht das man als Leser völlig überrascht wäre vom Ende, alles deutet schon früh darauf hin, dass die Allianz und nicht die Syndikatwelten dahinter steckt. Doch dafür müssen eben erst einige Informationen beschafft werden und dieser Reise folgen wir brav hinterher. All die vernichteten Schiffe und gestorbenen Besatzungsmitglieder werden wohl nicht vergessen, aber verloren sind sie trotzdem. Das interessante Autor an Jack Campbell ist seine Vergangenheit. Er ist Offizier der US Navy im Ruhestand und genau das liest man an so ziemlich jeder Stelle des Buches. Die Dialoge zwischen Vorgesetzten und Untergenebenen sind genau das was man dabei erwarten würde. Selbst in den privaten oder später in den Gesprächen mit den Politkern, erkennt man einen gewissen Drill oder besser gesagt eine akkurate Form der Anweisung. Dennoch gibt es einen Punkt, welchen ich ein wenig Bemängeln möchte. Das Vorankommen der Story hat immer mit überaus glücklichen Überlegungen zu tun, welche die Besatzungsmitglieder führen. So wird vermutet und gewagt gedacht wie etwas sein kann, was dann am Ende auch so ist. Etwas mehr Fakten die stichhaltig all das beweisen würden holt man sich meist erst danach. Es wäre wirklich fantastisch, solch weise und überaus kluge Kollegen, in jeder Lage des Lebens, zu besitzen. Fazit: Ein mit sehr viel Action und militärischer Taktik gefüllter Sci-Fi-Roman wartet hier auf euch. Es gibt einen Admiral der euch gleich an Herz wächst, eine Crew welche ihr Handwerk tadellos beherrscht und einen Feind den man nicht einzuschätzen weiß. Die Aufdeckung der Pläne einer längst vergessenen Politik und die Hilfe einer friedliebenden Alienrasse runden das Geschehen passend ab. Wer Jack Campbell bereits kennt, dem muss ich nicht viel sagen, alle anderen können entspannt einen Blick wagen. Matthias Göbel Autor: Jack Campbell Taschenbuch: 431 Seiten Verlag: Bastei Lübbe Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 11.11.2016 ISBN: 978-3-404-20834-0
  8. Wenn man den Roman von Vernor Vinge gelesen hat und man am Ende erfährt, dass er selbst Lehrer für Mathematik und Informatik war, dann verwundert weder das Thema, noch wie er damit umgegangen ist. Doch jetzt zu der eigentlichen Hauptperson - Robert Gu. Ein ehemaliger hoch gefeierter und geschätzter Schriftsteller, welcher in den letzten Zügen seiner Alzheimer-Krankheit steht. Er liegt schon fast im Tod, als er doch noch einer medizinischen Behandlung unterzogen wird. Wie befinden uns im Jahr 2025 und man möge es kaum glauben, aber die Krankheit ist hier heilbar. Mit ein paar kleinen Eingriffen und Medikamenten ist er schnell wieder er selbst und auch sonst kann die moderne Wissenschaft ihm weiterhelfen. Nach all den Behandlungen, siehst der über Siebzigjährige wieder wie ein Mittzwanziger aus. Klingt nach einer wirklich fantastischen Zukunft, nur muss man auch deutlich sagen, dass noch nicht alles heilbar ist. Gu hatte einfach Glück das alles so gut funktionierte und sein Körper darauf reagierte. Jetzt muss er sich nur noch in der neuen Welt zurechtfinden. Nicht nur das sich die Computer verändert haben, auch die Menschen selbst handeln und leben anders als er es noch in Erinnerung hatte. Was soll er aber mit seiner neuen Zukunft anfangen? Er entschließt sich noch einmal in die Schule oder besser gesagt auf die Uni zu gehen und will hier schauen, was von seinem Intellekt noch übrig geblieben ist. Indessen erfahren wir, dass ein paar Agenten versuchen an brisante Daten zu gelangen. Sie benutzen dabei die Hilfe eines außerordentlich gerissenen Hackers. Robert muss viel lernen. Da haben wir zum einen den wirklich genialen Trick mit den Kontaktlinsen, welche die neuen Rechner der Zukunft sind. Hier kann man nicht nur miteinander Kommunizieren, sich Bilder und Nachrichten schicken, vielmehr kann man hier Hologramme und andere ausgedachte Ideen und Geschichten zum leben erwecken. Gu vermisst jedoch sein wirkliches Talent und eines Tages wird er gefragt ob er bei einer bestimmten Sache behilflich wäre. Als Gegenleistung bekommt er seine Begabung im Umgang mit den Worten zurück. Robert ist sich der Tragweite nicht ganz bewusst, willigt ein und alles nimmt seinen Lauf. Wer wird wohl dieser Geheimnisvolle Fremde sein? In wie weit sich Vernor Vinge auf seinen Roman vorbereitet hat, er scheint sich virtuell selbst gut auszukennen und tobt sich besonders am Ende optisch ordentlich aus. Mit der Figur des alten Poeten, der seine Gabe wieder sucht, schlägt er eine schöne Brücke zum neuen digitalen Zeitalter. Der alte Brummbär, welcher sich eigentlich aus allem heraushalten wollte, gerät mitten in eine Verschwörung, welche als weitgreifende Katastrophe endet. Die Konsequenzen am Ende sind jedoch harmloser als sich der Endkampf wirklich liest. Immerhin kann man aber eine Sache mitnehmen, egal wie fortschrittlich wird sind, lasst uns die Bücher wie sie sind und vertraue nie einem Fremden, selbst wenn er noch schöne Versprechen hat. Fazit: Am „Ende des Regenbogens“... befindet sich nicht immer der Topf voll Gold. Genau das, muss die Hauptfigur Robert Gu in diesem Roman lernen. Die medizinischen Wunder dieser Zukunft sind wünschenswert und selbst die digitalen Errungenschaften klingen vernünftig, wenn man auch genau so damit umgehen würde. Einiges an der Geschichte ist sicherlich zu viel lang, die Verschwörung scheint auch weniger bedrohlich als sie ist und das Ende bekommt viel Moral, aber wenig haltbares. Dennoch ist der Kampf des alten Mannes, im Körper eines jungen Menschen, für die alten Werte, mit der neuen Technik, interessant. Matthias Göbel Autor: Vernor Vinge Taschenbuch: 576 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 11.10.2016 ISBN: 978-3-95981-144-6
  9. Ich habe schon viele Bücher gelesen, welche sich mit der Zukunft und dem wohl kommenden befassen, was sich Charles Stross allerdings ausgedacht hat, trifft noch einmal eine ganz andere Dimension. Als Hintergrund muss man wohl erwähnen, dass wir uns als Menschen in der Zukunft abgeschafft haben. Wie erfanden Roboter, welche nicht nur unsere Ebenbilder sind, sondern auch so handeln und denken wie wir. Selbst Bedürfnisse haben diese Roboter und da verwundert es nicht das es auch um Sex geht. Ja, richtig gelesen, Roboter lieben Sex. Die Menschen selbst haben sich einfach nicht mehr fortgepflanzt und alles ihren elektronischen Freunden überlassen. Egal ob die einfachen Arbeiten im Haushalt, im Bergbau oder sogar das Besiedeln von Planeten. Denn kein menschlicher Körper würde die Strapazen eines solchen Fluges unbeschadet überstehen und die Lebensbedingungen auf den Planeten unseres Sonnensystems sind auch eher Lebensfeindlich als freundlich. So erleben wir die Geschichte von Freya Nakamachi-47, welche als perfekte Konkubine ausgebildet wurde, aber jetzt nicht mehr ganz dem Schönheitsideal entspricht. Mit ihren 1,7m ist sie für viele viel zu groß und ein Streit auf einer Straße über ihr Aussehen artet aus. Plötzlich wird sie verfolgt und muss sich einen neuen Unterschlupf suchen. Ihr wird ein Job angeboten, wo sie entspannt fliehen und ein neues Leben anfangen kann. Keine Frage, sie ist auf dem Weg. Doch schon jetzt wird man als Leser merken, dass hier nicht alles so galt läuft wie man es ihr versprochen hat. Eine Flucht folgt der nächsten und ihre Peiniger vom Anfang sind auch immer wieder mit an Bord. Um was geht es aber wirklich? Genau das, macht den Roman aus. Ich muss gesehen, dass ich all die Sexabenteuer mehr oder weniger überflogen habe, weil sie eher belanglos für die Geschichte sind, vielmehr der Thriller in sich macht Spaß und löst sich am Ende schön behutsam auf. Bei ihren Reisen nimmt sie auch verschiedene Namen und Identitäten an, was das Agentenleben nun einmal mit sich bringt. Die Flugreisen mit den unterschiedlichen Raumschiffen wurden auch sehr anschaulich erklärt. Einmal sind es mit Sonnensegel versetzte Riesenschiffe und das andere mal Atombetriebene kleine enge Frachter. Stross ist dabei auf viele aktuelle Erkenntnisse eingegangen, welche in der Theorie funktionieren könnten, aber in der Praxis noch nicht existieren. Vielleicht sind die Roboter wirklich die besseren Menschen, denn schaut man an wie weit sie gekommen sind, dann muss man neidvoll den Hut ziehen. Allerdings bleibt und stellt sich mir die Frage, warum sie so hinterlistig und mit einer derart hohen kriminellen Energie ihren Weg beschreiten? Bleibt da nicht unweigerlich die Frage nach unserer eigenen Intelligenz und ob wir alle wirklich so gleich sind? Selbst wenn Stross wirklich gute Ideen verarbeitet hat, mit allen Antworten hausiert er dennoch nicht. Fazit: Ein überraschender Sci-Fi-Agenten-Thriller, gefüllt mit viel Fantasie und einer menschenleeren Zukunft. Wer schon immer wissen wollte, wie Roboter-Konkubinen aussehen, arbeiten und welche Gedanken sie haben - bitte schön und wer eine intelligent verpackte Geschichte erleben will greift ebenfalls zu, aber nicht wundern, wenn euch einiges in Wort und Handlung doch zu heftig daher kommt. Meiner Meinung nach hätte alles auch wunderbar ohne Sex und den 18ner Passagen funktioniert. Matthias Göbel Autor: Charles Stross Taschenbuch: 448 Seiten Verlag: HEYNE Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 01.09.2009 ISBN: 978-3-453-52578-8
  10. Der Name des Buches verrät schon so in etwas um was geht geht. Ja, es ist eine geheimnisvolle Maschine, welche so etwa ab dem letzten Drittel auch eine Bedeutung bekommt. Doch zuvor erleben wir die Abenteuer von Fleare. Ein junges Mädchen, welches nicht mehr zuhause sein konnte und vor ihrem reichen Vater floh. Wir erleben eine Zukunft, in der es immer wieder Kriege gibt und da verwundert es nicht, dass auch diesmal einer direkt vor der Tür steht. Sie schließt sich der Gegenseite ihres Vaters an und lernt dabei auch ihren Freund Muz kennen. Schon zum Anfang erfahren wir, dass er irgendwie seinen Körper verloren hat, was aber erst später erklärt wird und er nun als Nanowolke durch die Gegend schwebt. Er ist auch derjenige, welcher schon Hinweise auf diese Maschine gibt, welche so noch als Artefakt bezeichnet wird. Tief im inneren eines Planeten stürzte sie vor Jahren ab und wurde fast vergessenen - Bis heute. Doch zurück zu Fleare. Sie muss fliehen, denn ihr Vater sucht sie natürlich und da bekommt sie ein Problem nach dem anderen. Sie lernt auch einige Freunde kennen, aber auch diese kommen und gehen. Später wird sie auch schwer verwundet und zuallerletzt anscheint auch vergiftet. Doch sie ist immer noch auf der Spur einer unglaublichen Vertuschung, denn um an dieses Artefakt zu kommen, hat die aktuelle Regierung der Spin-Galaxie, viele tausend Menschen dafür arbeiten lassen, welche dabei umkamen. Nebenbei wird auch die Geschichte von der Regierung und des Präfekten selbst besprochen, was allerdings sehr Müde und ohne Witz daherkommt. Wo wir schon dabei sind, der Umgangston in dem Buch ist auch sonst sehr Schroff. Oft wird im Gossenjargon miteinander oder übereinander gesprochenen, was mir zum Teil doch etwas übertrieben und zu gekünstelt klang. Dafür war die Simulation, in der Simulation, der Simulation eine schöne Denkaufgang für jeden Leser. Selbst wenn es jetzt kompliziert klingt, ergibt alles am Ende wirklich Sinn. Ein abgeschlossenes Ende gibt es an sich leider nicht, da es sich bei diesem Buch um den Auftakt einer Trilogie handelt und man schon auf die beiden weiteren Ausgaben warten muss, um alles zu erfahren. Andrew Bannister benutzt nicht technisch weit hergeholte Konzepte, um in die Zukunft zu reisen. Manchmal sind es ganz einfache Fortbewegungsmittel wie Panzer oder Luftgleiter und auch sonst scheint sich die Gesellschaft in manchen Bereichen kaum entwickelt zu haben. Muz hingegen ist außergewöhnlich und macht dank seiner Wolkenform einen spannenden Teil der Geschichte aus. Ob er je seinen Körper wiedererlangt oder Viklun Haas, Fleares Vater, sie doch noch findet, dass müsst ihr schon selbst herausfinden. Wer sich nicht sicher ist, ob der Stil oder die Art und Weise einem gefallen könnte, der sollte einfach mal in Leseprobe hineinschauen. Zur Leseprobe Fazit: Andrew Bannister bricht mit seiner Spin-Trilogie in eine wirklich eigene Zukunft auf. Im Hintergrund gibt es ein spannendes Geheimnis welches gelüftet wird und im Vordergrund gibt es eine Heldin, welche keine ist, aber dank ihrer Flucht vor ihrem Vater die Sympathie des Lesers gewinnt. Kleine schnelle Wendungen, viel Verrat und Hinterlist, mehr muss man nicht mögen, um sich hier wohl zu fühlen. Das Artefakt der Schöpfer des Universums wartet auf euch... Matthias Göbel Autor: Andrew Bannister Paperback: 415 Seiten Verlag: Piper Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 04.10.2016 ISBN: 978-3-492-70409-0
  11. Freundschaft ist eines der wohl wichtigsten Dinge, die man in seinem Leben erfahren kann. William Shatner beschreibt in diesem Buch, wie er Leonard Nimoy gefunden, zu lieben und zu respektieren gelernt hat. Mit einem außerordentlich gut recherchierten Hintergrundwissen, taucht man bereits auf den ersten Seiten in die Vergangenheit von Nimoy ein. Ein in Bosten aufgewachsener jüdischer Junge, der aufgrund seiner Herkunft es schon als Kind nicht leicht hatte. Am außergewöhnlichsten schien aber sein Wunsch, Schauspieler zu werden. Weder seine Eltern, noch Großeltern wollten wirklich glauben, dass daraus wirklich mal etwas wird. Anfänglich sah es auch nicht danach aus und Leonard musste sich mit Gelegenheitsjobs übers Wasser halten. Doch genau diese harte Schule, durch dich er gehen musste, formte den Mann der zu Spock wurde. In all den Jahren die er Spock verkörperte war er mehr als nur dies eine Figur. Viele kennen in nur mit den spitzen Ohren und das Star Trek sein zuhause war, doch er hat noch viel mehr geschaffen und davon spricht Shatner. All seine Auftritte und Theaterstücke an den er beteiligt war, feierten Erfolge und konnten Menschen für den Moment des Stückes begeistern und in eine andere Welt versetzen. Seine Kunst fand sich auch in Gedichtbänden wieder und in vielen Ausstellungen von fantastischen Fotografien.Man spürt schon, dass William nicht nur beeindruckt von der Vielfalt seines Freundes war, sondern auch Ehrfurcht. Das die beiden viele Jahre durch die Serie und Filme mehr Zeit als zuhause verbracht haben verwundert nicht und auch später auf all den Star Trek Treffen waren beide oft über Tage zusammen. Auch wenn am Ende sich beide nicht mehr so oft gesehen haben und Freundschaften Täler und Höhen haben, liest man doch deutlich heraus, dass Bill Leonard Nimoy immer bewunderte. Natürlich schreibt Shatner auch viel über sich, seine Schicksale und seine Sicht der Dinge. Er wiederholt sich auch und springt immer wieder gern in den Zeiten herum, so dass man hier nicht wirklich von einer reinen Biographie reden kann. Eher ein Monolog mit Fakten und einer gewissen unterschwelligen Melancholie. Am Ende des Buches veröffentlicht er seinen letzten Brief an Leonard. Auch das er nicht bei der Beerdigung war nimmt er mit auf und erklärt den Grund dafür. Vielleicht hat sich William auch einfach nur einiges von der Seele schreiben wollen und das Fans von Spock ihren Helden einmal mit anderen Augen sehen. Leonard Nimoy wird viel zitiert. Das er es geschafft hat am Ende glücklich zu sein, seine Sucht unter Kontrolle bekommen zu haben und das er seine Familie um sich hatte als er ging zeigt, dass wir als Star Trek Fans mehr verloren haben als den Schauspieler Leonard Nimoy. Fazit: Star Trek ohne Spock – funktioniert nicht! William Shatner schenkt uns mit diesem Buch ein Blick hinter die Kulissen der Serie und gibt uns einen kleinen Querschnitt über das geniereiche Leben von Leonard Nimoy. Er beschreibt seine tiefe Freundschaft, den harten Kampf als Schauspieler, die Auseinandersetzungen mit Gene Roddenberry, die privaten tiefen und lebenslustigen Stunden in den beide alles andere vergessen konnten. Ein Buch welches mit großen Respekt den Künstler und Menschen Leonard Nimoy noch einmal gut hervorhebt. Matthias Göbel Autor: William Shatner, David Fisher Taschenbuch: 300 Seiten Verlag: HEYNE Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 24.10.2016 ISBN: 978-3-453-20143-9
  12. Das die Voyager ein ganz besonderes Schiff ist, hat jeder Star Trek Fan schon damals zur Zeit der Serie verfolgen können. In Buchform ging es genauso aufregend weitergeht, was wir eindeutig der Autorin Kirsten Beyer zu verdanken haben. Selbst das Wiedersehen mit Janeway ist mehr als unbeschreiblich, aber wahr. Wie soll es jetzt mit der doch stark dezimierten Flotte weitergehen? Mehrere Schiffe vernichtet und hunderte Tote. Zur Beruhigung - Ja es geht weiter, doch zunächst muss sich Janeway bei der Flotte melden und sie bekommt eine neue Beurteilung nach ihrer Wiederauferstehung. Was irgendwie logisch klingt, entpuppt sich im Roman selbst aber eher als etwas trocken und nicht ganz so frisch wie die Geschichten zuvor. Währenddessen setzt die U.S.S. Voyager mit Captain Chakotay ihren Weg fort und geht einem sehr alten Hilferuf nach, welcher zur Zeit aufgenommen wurde, als das Schiff noch im Quadranten verschollen war. Ob da immer noch etwas ist? Angekommen findet die Crew nichts vor, im wahrsten Sinne - Nichts. Weder Planeten noch Asteroiden. Und doch da ist etwas, ein riesiges Tarnfeld. Mit etwas Übung und Forschergeist, finden sie einen Weg durch diese Barriere. Ein Planet wird gefunden, aber auch eine seltsame Form von Lebewesen oder zumindest etwas Intelligentes, welches wohl vor vielen Jahren den Hilferuf ausgesandt hat. Denn auf dem Plant hinter dem Tarnfeld scheint Probleme zu geben und die sogenannten Wellenformen wissen nicht wie sie helfen können. Dann haben wir noch B´Elanna und Tom, welche erneut ein Baby erwarten. Doch damit noch nicht genug, die Mutter von Tom scheint mit all ihren Verlusten der Letzten Monate nicht gut umgehen zu können und beantragt das Sorgerecht für Miral. Wie das wohl ausgehen wird? Aber auch Seven und der Doktor bekommen eine kleine Nebenstory verpasst. Der Doktor erforscht die Überbleibsel der Borg, welche sich in Seven gebildet haben und wird ins Hauptquartier gerufen, weil genau diese Catome eine neue Seuche in vielen Welten der Föderation verursacht haben sollen. Im Endeffekt haben wir wieder alles zusammen was Star Trek Voyager ausmacht, aber reicht es auch wirklich aus? Genau mit dieser Frage habe ich mich lange auseinandergesetzt und meine Antwort lautet - Ja. Sicherlich wird man bei manch Diskussion welche Janeway zu führen hat etwas langsamer vorankommen, aber dafür macht das Erforschen dieser seltsamen Wellenformen doch sehr viel Spaß. Die Wendung mit den alten Völkern welche sich gegen die Voyager verbünden finde ich zwar nicht sonderlich ausgereift, aber darauf wird sich wohl noch einiges in den folgenden Romanen aufbauen. Was Tom und B´Elanna angeht haben sie meiner Meinung nach alles richtig gemacht und ein Gericht kann ihnen nicht einfach ihr Kind wegnehmen, selbst in einer so fortgeschrittenen Zukunft nicht. Sevens Erlebnisse werden noch einmal schön aufgerollt, nur muss man sich auch hier ein wenig auskennen, um wirklich den Aha-Effekt zu erhaschen. Bleibt nur noch der Doktor, welcher hoffentlich geheilt werden kann! Fazit: Da fliegt sie die U.S.S. Voyager und möge sie auch weiterhin uns so anmutig unterhalten. Kirsten Beyer versucht wahrlich einen Neuanfang, nachdem sie in den letzten Ausgaben das Scheitern der Full Circle Flotte ausgerufen hat. Mit dem Auferstehen von Janeway hat sie zum Teil mehr Probleme gebracht als gelöst, dennoch bringt sie alles wieder auf den Weg. Mit Spannung kann man auf die neuen Abenteuer dieser Crew schauen. Ob am Ende die Reise der Voyager doch noch zu einem großen Erfolg wird sich zeigen, zuvor gibt es für euch erst einmal diesen Einstieg in eine neue Ära. Matthias Göbel Autor: Kirsten Beyer Taschenbuch: 475 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 10.10.2016 ISBN: 978-3-95981-146-0
  13. Ira Behr dreht zur Zeit eine Dokumentation über Deep Space Nine. Das Projekt wird mittels Crowdfunding finanziert und viele US-Fans sehen diese Crowdfunding-Aktion als einen Gradmesser für DS9 in HD. Es ist eine Möglichkeit CBS zu zeigen, dass noch großes Interesse an DS9 besteht und sich eine HD Fassung der Serie rentieren würde (ähnlich wie bereits bei TNG geschehen). Damit das Crowdfunding aber ein entsprechendes Statement sein kann, bedarf es natürlich viele Spender. Link zur Crowdfunding Seite der Doku: https://www.indiegogo.com/projects/what-we-left-behind-star-trek-deep-space-nine-doc#/ Von: Andreas Kallo Quelle: www.trekcore.com
  14. Oh Peter... wie sehr habe ich die Geschichten um Mackenzie Calhoun vermisst... endlich geht es weiter. Doch vorweg, hat uns der Autor gleich einiges zu sagen, denn er wollte nicht mehr einfach an die letzten Ereignisse anschließen, sondern springt einfach ein paar Jahre weiter und fängt damit an seine Figuren neu zu formen. Das hat den Vorteil, dass viel Spielraum bleibt für das, was passiert ist und warum der ein oder die andere so geworden ist, wie sie jetzt ist. So erfahren wir zum einen, dass Soleta der Sternenflotte den Rücken gekehrt hat und sich nun auf Romulus befindet. Sie möchte nicht länger ihre Wurzeln leugnen und geht dabei ein gefährliches Spiel ein. Wie genau es mit ihr weitergeht, erfahren wir wohl erst in den kommenden Romanen, zumindest scheint sie einen Gönner gefunden zu haben.Viel interessanter jedoch ist, dass sie mit jemand zusammengearbeitet hat, der eigentlich tot sein sollte – Xyon. Richtig gelesen, der Sohn von Mackenzie Calhoun lebt, obwohl er alle im Glauben lies, bei der Rettung der Excalibur ums Leben gekommen zu sein. Das er aus der Versenkung hervorkommt, hat einen ganz einfachen Grund, Kallinda, die Schwester vom Si Cwan, dem thallonischen Premierminister heiratet. Bevor sie einen Fehler macht, will er sie zu Rede stellen. Sein Plan scheint jedoch nicht ganz ausgereift zu sein, denn kurzerhand entscheidet er sich sie zu entführen, was natürlich schwerwiegende Folgen hat und Calhoun mit seiner Excalibur sich sofort zum Ort des Geschehens begibt. Dennoch hat Peter David nicht vergessen etwas Mysteriöses mit in den Roman zu packen. Ein altes Volk, welches vor vielen hundert Jahren seine Planeten an die Thallonianer verloren hat, möchte nun ihre Besitz zurück, denn ihre Vorfahren - Die Wanderer – sind auf dem Weg. Nicht überraschend glaubt niemand diesem Volk, was sich am Ende jedoch als großer Fehler herausstellen könnte. Captain Elizabeth Shelby ist inzwischen Admiral und Zak Kebron kann auf der Excalibur als Counselor seine neu entdeckte Redegewandtheit unter Beweis stellen. Viele andere Figuren erfahren ebenfalls eine durchmischte neue Vergangenheit, so dass ihr selbst als Neueinsteiger viel Spaß haben dürftet. Action und Spannung kommen nicht zu kurz, wobei sich Captain Müller doch etwas mehr davon erhofft hatte als sie aufbrach, um Kallinda zu befreien. Was die Hochzeit angeht und ob Xyon mit einer Strafe davonkommt, dass müsst ihr schon selbst herausfinden, aber ich verspreche euch, dass Ende wird euch süchtig machen nach dem hoffentlich bald kommenden Nachfolger. Fazit: Zeiten ändern sich, doch die Qualität bleibt. Peter David schafft mit „Neue Zeiten“ einen perfekten Neustart dieser mehr als unterhaltsamen Star Trek Buchreihe. Ich weiß nicht genau wie er das macht, aber er packt mich jedes mal. Die Abenteuer um Mackenzie Calhoun sind mittlerweile so legendär wie einst Kirk oder Picard und ich würde immer noch behaupten, dass ihr alle viel verpasst, wenn ihr euch nicht einmal genauer mit New Frontier befasst. Ein Hoch auf Peter David, möge er lang leben und noch viel schreiben. Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 339 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.11.2016 ISBN: 978-3-95981-160-6
  15. Als ich den Namen Jonathan L. Howard las, war ich mir nicht ganz sicher, ob es wirklich der Autor Baphomets Fluch Spielereihe war, aber doch, ich lag genau richtig. Es ist daher nicht überraschend, dass sein neuer Roman mystisch und fantastisch geworden ist. Wir erleben die Geschichte eines Privatdetektivs - Daniel Carter, welcher wohl mehr Vergangenheit hat ,als ihm selbst bewusst ist. Sein letzter Fall als Polizist beschäftigt ihn heute noch und ich gebe auch zu, dass die hier beschriebenen Vorgänge wirklich nichts für leichte Gemüter sind. Wie dem auch sei, er kehrt dem Dienst den Rücken und versucht sich so durchzuschlagen, bis eines Tages ein Mann vor ihm steht und ihm etwas von einem Testament erzählt, in dem sein Name aufgetaucht ist. Ab sofort ist er Besitzer eines kleinen Buchladens in Providence. Doch wer war dieser H. P. Lovecraft der ihm sein Laden hinterlassen hat? Zunächst lernt Carter Emily Lovecraft kennen, welche erst sehr überrascht ist von dem neuen Besitzer, aber nach und nach findet sich auch eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden. Die Geschichte scheint bis hier hin eher normal zu verlaufen, liest sich aber erstaunlich flott und man wartet regelrecht auf die kommenden Ereignisse, welche dann auch nicht lange auf sich warten lassen, denn in der Stadt scheint sich etwas Seltsames abzuspielen. Ein Mann ertrinkt in seinem Auto, obwohl kein Wasser im Spiel war und dann gibt es da noch diesen gewissen Mr. Colt und eine Familie Namens Waite, welche schon sein mehr als 100 Jahren in dieser Stadt zu wohnen scheint. Wie sich das alles zusammenfügt und warum Carter am Ende fast wahnsinnig wird, dass müsst ihr schon selbst herausfinden, denn nicht alles was er zu sehen bekommt ist auch Wirklichkeit – oder doch? Genau an diesem Punkt muss ich der Geschichte auch einen Kritikpunkt geben. Es macht immer Spaß sich selbst seine Bilder im Kopf zu malen, wenn man von so unglaublichen Geschehnissen liest, dennoch gibt es hier einfach viel zu wenig Handfestes, was am Ende auch eine vernünftige Auflösung mit sich bringt. Es erscheint so, als ob man diesen Roman als Start für eine Serie genommen hat und man das „Böse“ nie vernichten kann, aber man immer ganz nah dabei ist und nach und nach mehr herausfindet. Die Beziehung der beiden Hauptcharaktere wurde schön herausgearbeitet, wobei ein, meiner Meinung nach, unnötiger Zwischenfall mit dem Ex-Freund von Lovecraft, dem Roman einen uncharmanten Beigeschmack gibt. Dafür bekommt man ein heftiges Ende mit vielen Wirrungen und einem wie schon erwähnt nicht greifbarem Ende. Etwas überrascht hat mich auch die hohe Anzahl von Filmen welche hier als Vergleich oder Idee oder Grundlage von Erklärungen genommen wurde. Howard hätte hier ruhig auf seine eigene Kreativität setzten können, denn von der hat er genug schon untergebracht. Wenn es weitergehen sollte mit diesem Duo, dann gehe ich davon aus, dass wir einige Personen definitiv wiedersehen und ich freue mich auf den wirklich echten Hintergrund und den Hauptbösewicht. Fazit: Du kannst nicht richtig schlafen und du denkst alles ist nicht wirklich echt? Willkommen in der Welt von Daniel Carter, Ex-Polizist, Privatdetektiv, Ladenbesitzer und seit kurzem auch Jäger von unwirklichen Kreaturen und mysteriösen Mördern. Autor Jonathan L. Howard hat mit viel Erfahrung einen gut ausbalancierten Mystery-Thriller geschrieben, welcher allen Akte-X Fans unter euch durchweg gefallen dürfte. Viele Fragen, wenig Antworten und am Ende weiß man nicht ob es wirklich passiert ist. Viel Spaß beim gruseln und hinterfragen. Matthias Göbel Autor: Jonathan L. Howard Taschenbuch: 398 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 20.06.2016 ISBN: 978-3-86425-854-1