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5 Ergebnisse gefunden

  1. ...und ich hatte mich schon gefragt, ob es mit Deep Space Nine irgendwann einmal weitergeht. Una McCormack hat sich nun endlich der Figuren wieder angenommen und präsentiert uns die fortlaufende Geschichte nach „The Fall“. Alles fängt mit der Idee von Doktor Katherine Pulaski an. Sie schließt sich einer Forschungsmission an, welche wieder zu den Wurzeln der Sternenflotte zurückgeht – Die Erforschung des Alls und des Unbekannten. Dabei soll das Schiff vor allem viele verschiedene Völker beherbergen, so dass man zusammen lernt und lebt und sich dabei kennenlernt. Doch schon bei dieser Idee scheint es schon Schwierigkeiten zu geben, denn ein Sternenflotten-Geheimdienst-Offizier meldet sich mit einer Tzenkethi und will mit an Bord. Captain Ro Laren hat derzeit ein paar andere Probleme, denn eine außerirdische Rasse nimmt DS9 in Besitz. Das Volk der Himmelsweite ist friedlich, schert sich wenig um Regeln und all die vielen Kinder an Bord bringen ordentlich Gewusel auf die Station. Doktor Beverly Crusher hat derzeit das Sagen auf der Krankenstation und auch sie findet die Kinder zwar unterhaltsam, nur erinnert es sie an ihren eigenen Sohn. Das Schiff mit Dr. Pulaski bricht schlussendlich doch auf und trifft überraschender Weise schnell auf einen Erstkontakt. Nichtsahnend, dass dieses Volk noch für die Lösung manch anderer Probleme auf DS9 notwendig ist. Auch Odo kehrt aus seiner Einsiedelei zurück und will sich um einen ganz besonderen Fall kümmern, Im Krieg zwischen Romulaner und Cardassianer gab es einige Gefangene, welche bis heute, 10 Jahre danach, immer noch nicht in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Was ist aus ihnen geworden? Leben sie noch? Genau das führt zur nächsten kleinen Krise, welche gemeistert werden muss. Da die Geschichte einen doch schönen roten Faden hat und man mit manch kleiner Überraschung erst das Gesamtbild zu sehen bekommt, muss man sich als Leser schon ordentlich gedulden und wird dabei nicht enttäuscht. Jeder unser alten Helden bricht nicht aus seinem Rahmen und verhält sich wie gewohnt. Selbst Quark darf seine uns bekannte Schlitzohrigkeit wieder zur schau stellen. Überrascht war ich, dass Miles O'Brien immer noch auf der Station ist , aber einer muss sich ja um die neue Technik kümmern. Garak als neues Oberhaupt von Cardassia muss sich politischen Auseinandersetzungen stellen und der Zwist zwischen Pulaski und Crusher wird auch auf eine neue Ebene gehoben. Das Denken und Fühlen von Flüchtlingen wird hier ebenfalls deutlich unter die Lupe genommen. Ich muss gestehen, dass ich selten so viel Themen, auf im Endeffekt doch so wenig Seiten gefunden habe. Fazit: Eine Mischung aus Krimi, ethnischen und politischen Debatten, sowie Spannung und auch etwas zum Lachen wartet hier auf euch. Deep Space Nine hat schon immer als Schmelzpunkt für Völker und Verständigung funktioniert und auch diesmal führen die Charaktere der Serie zu einer Lösung, welche manch Politiker nicht hinbekommen hätten. Ich freue mich das Odo zurück ist und das es endlich neue Geschichten geben wird, in den es mal ausnahmsweise nicht um Krieg und Tod geht. Matthias Göbel Autor: Una McCormack Taschenbuch: 287 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 30.01.2017 ISBN: 978-3-95981-174-3
  2. Nachdem in dem ersten Sammelband die Crew von Captain David Gold in einer Subraumspalte gefangen ist, muss sich sein Vertreter auf der U.S.S. da Vinci einiges einfallen lassen, um das Schiff und die andere Crew zu retten. Alles nicht so einfach, wenn man sich im feindlichen Raum befindet und die Zeit immer viel zu wenig vorhanden ist. Doch es wären nicht die Besten der Besten Ingenieure der Flotte, wenn sie keine Lösung finden würden. Schön spannend wird der erste Teil des Sammelbands mit dem Vorgänger verknüpft und man kommt auch nach längerer Zeit schnell wieder ins Thema. Das Ende kam dann doch recht schnell und kaum holt die Crew Luft, da geht es schon wieder zum nächsten Einsatz, Diesmal dürfen sie Deep Space Nine helfen. Unter der Leitung von Lieutenant Nog, soll es nach Empok Nor gehen, denn durch einen Angriff auf DS9 musste der Kern abgestoßen werden und die Hilfsgeneratoren halten nicht mehr all zu lange. Doch auch hier lässt der Ärger nicht lange auf sich warten. Die Station, so ruhig und still sie auch im All liege mag, wird nicht das erste Mal besucht. Ein Mr. Brion, auf den die Crew schon einmal gestoßen ist, hat sich hier ebenfalls eingefunden und will die Station bergen. Aus dem Spaziergang wird ein Kampf um Leben und Tod, denn keiner von beiden möchte die Stadion ohne das gewünschte etwas verlassen. Interessant fand ich hier wie sich Nog mit der Zeit weiterentwickelt hat. Sein Durchsetzungsvermögen und auch seine Phantasie über die Möglichkeiten technischer Umsetzungen, scheinen sich seit den Tagen der Akademie doch recht stark verbessert zu haben. Wie alles endet, nun da gibt es einige spannende Situationen, welche ihr schon selbst erleben solltet. Am Ende gibt es noch eine Geschichte, welche eine sehr eigenwillige Form und Schreibweise besitzt. Die ehemalige Enterprise-Ingenieurin und aktueller erster Offizier der U.S.S. da Vinci - Sonya Gomez - darf einen Sondereinsatz auf Nalori durchführen. Zusammengetragen wird das Abenteuer ausschließlich aus Logbucheintragungen und Briefen der dort lebenden Mitarbeiter. Schon das allein frischt eindeutig das Thema auf und man bekommt einen guten Eindruck, wie so ein Bericht geschrieben zu sein scheint. Seit Jahren versucht ein Volk einen Subraumbeschleuniger zu bauen, doch die Umstände scheinen es einfach nicht zuzulassen. Sonya Gomez muss sich ordentlich durchsetzen. Die Sternenflotte hat hier keinen besonders guten Ruf und auch die Föderation ist nicht beliebt. Wie holt man seine Mitarbeiter ins Team? Sie entscheidet sich hart in der Linie zu blieben und gibt Befehle und Aufgaben. Nach und nach zeigen sich Erfolge, doch eines Tages überfällt ein einheimisches Raubtier das Lager. Viele sterben und erst am Ende erfahren wir, dass neben den Horta, auch noch andere Lebewesen aus Stein/Kristall existieren können, oder sind sie doch etwa künstlich? Fazit: Mit einer schön bunten Mischung an Geschichten, bringt uns Teil Zwei von „Corps of Engineers“ eine passende Fortsetzung. Stilistisch gibt es eine willkommende Abwechslung der Romanschreibweise. Die Figuren finden sich wieder herrlich zusammen, die Ideen und Lösungen sind brillant und Captain Montgomery Scott könnte nicht stolzer auf seine Einsatzteams sein. Wer bisher die E-Book Reihe noch nicht gelesen hat, findet hier in den Sammelbänden eine passende und für meinen Geschmack eine überraschend schöne kleinen Serie, die ihr nicht verpassen solltet. Matthias Göbel Autor: Dayton Ward, Keith R. A. DeCandido, Kevin Dilmore, David Mack Taschenbuch: 320 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 23.05.2016 ISBN: 978-3-86425-855-8
  3. Nachdem Picard mit der Enterprise und zuletzt Dax von Deep Space Nine ihren Auftritt hatten, kommt ein weiterer Gast mit ins Spiel - William Riker von der USS Titan. Er bekam den überraschenden Befehl sich sofort auf der Erde einzufinden, was er auch prompt umsetzt. Schon bei seiner Ankunft spürt er, dass der Tod der Präsidentin immer noch alle beschäftigt, was jedoch nicht alles zu sein scheint. Er wird urplötzlich zum Admiral ernannt und man kann sich vorstellen, dass nicht nur er, sondern auch jeder Leser ordentlich überrascht ist. Denn wer seine Vergangenheit kennt, weiß, wie oft ihm der Rang eines Captains angeboten wurde und er abermals abgelehnt hat. Doch diesmal scheint er zu ahnen, dass dies eine Notwendigkeit der Situation gebietet, dass er zusagen und durchhalten muss. Denn schon schnell erkennt er die Grenzen auf die er stößt, wenn es um Doktor Julian Bashir geht. So nimmt er die Untersuchungen selbst in die Hand und lässt sein Schiff die Titan ermitteln. Indessen werden Tuvok und Nog zu einer Spezialmission gerufen. Keiner weiß genau woher dieser Befehl stammt, eins ist nur sicher, er ist von ganz oben. Sie machen sich auf den Weg den Spuren zu folgen, welche nach dem Attentat gefunden wurden. Ihre Reise ist interessanter als zuvor angenommen, denn es gibt ein Wiedersehen mit Tom Riker, den Totgeglaubten Zwilling von William Riker. Das Team macht gute Fortschritte und findet mit ein wenig Glück auch die richtige Spur, nur dass sie mitten im Klingonischen Reich endet. Ab hier wird er Roman etwas zäh, da man ständig hin und her springt und man sich an vier Orten gleichzeitig befindet. Erstaunt war ich über Admiral Akaar, welcher mehr weiß als er ständig zu sagen scheint. Obwohl er sicher nur das Beste für die Föderation will, ist er ebenfalls gewillt ständig Grenzen zu überschreiten, Befehle zu missachten und Riker steckt jetzt tiefer in der Sache mit drin als ihm lieb ist. Den ohne ihn wären viele Dinge nicht ans Tageslicht gekommen, nur schade, dass bis zum Ende kein wirklich handfester Beweis übrig geblieben ist, damit die wirklichen Täter endlich vor Gericht gestellt werden können. Dann haben wir noch Deanna Troi, die ebenfalls auf einer fast eher beiläufigen Mission ist. Sie versucht zwischen Andor und den Menschen zu vermitteln und sie ist es auch, welche Bashir erst richtig wieder ins Spiel bringt. Schließlich ist er eins Staatsfeind und wird auch so von der Regierung behandelt. Wie die Figuren aus der Geschichte schon selbst feststellen, gibt es am Ende keinen Sieger, aber dafür viele mehr die in dem Thema herumstochern und einiges zu Tage fördern. Es verdichtet sich immer mehr, dass der Interimspräsident hinter all diesen Taten steckt, allerdings keiner an ihn und seine Handlanger gelangt. Irgendwie hat der Roman damit das Ende zwar nur in die Länge gezogen, aber dafür eine neue Spannung in die Gesamtgeschichte gebracht. Schön verstrickt, jedoch mit ein paar Fäden zu viel für meinen Geschmack, geht die Detektivgeschichte über die Suche nach dem Mörder weiter und ich bin wirklich gespannt, was am Ende auf uns wartet und ob die Föderation wieder aus Ehrlichkeit und Vertrauen aufgebaut werden kann. Fazit: Keinen Schritt näher, aber ein großen Schritt weiter – So könnte man den Inhalt des Buches auch zusammenfassen. James Swallow hat sich besonders auf das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Figuren konzentriert und dabei besonders auf Kleinigkeiten geachtet. Die vielen Schauplätze sind ab und an zu schnell im Wechsel und manch Erklärung bleib er uns auch schuldig, dennoch hat er einen durchaus flotten Stil mit Star Trek umzugehen. Ich bin mir sicher, wir haben ihn nicht das letzte Mal als Autor erlebt. Jetzt bleibt die Spannung auf den Abschlussroman und die Aufdeckung des großen Geheimnisses. Matthias Göbel Autor: James Swallow Taschenbuch: 360 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 07.12.2015 ISBN: 978-3-86425-781-0
  4. Das Deep Space Nine mehr als nur Action geboten hat, werden Kenner wissen und zu schätzen gelernt haben. Die tiefgreifende Story über die Zeit der Besatzung der Cardassianer auf Bajor ist legendär und es gibt anscheint immer noch Geschichten die geschrieben werden müssen. So haben wir die cardassianische Agentin namens Iliana Ghemor, welche chirurgisch verändert wurde, um wie Kira Nerys auszusehen, um so dem Obsidianischen Orden wertvolle Insiderinformationen zu liefern. Doch soweit kam es nicht, denn kein geringerer als Gul Dukat hat sich hier eingeschalten und diese Mission vereitelt. Vielmehr hat er sie in einem geheimen Stützpunkt gefangen gehalten, über Jahre hinweg missbraucht, bis der Krieg mit dem Dominion ein Ende fand und somit ihre Gefangenschaft. Ihr einziges und absolut nachvollziehbares Ziel ist es jetzt, dass Dukat für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird. Doch ihr Wahnsinn scheint kein Ende zu nehmen, denn auch die echte Kira Nerys steht ihr im Weg. Ab jetzt wird es ein wenig kompliziert, denn wo wir im vorangegangenen Roman noch mit dem Spieluniversum zu kämpfen hatten, wird diesmal nicht wirklich aufgedeckt wer und was dahinter steckt. Die echte Kira erkennt, dass sie damals in der Besatzungszeit wirklich mehr als einmal manipuliert wurde und jetzt stellt sich die Frage, was hat Iliana Ghemor mit der anderen Seite des Universums zu tun? Ich gebe zu, dass ich hin und wieder wirklich im Gedächtnis blättern musste auf welche Folge hier angespielt wird, aber nach und nach kommt man drauf. Was jedoch die bösartige Intendantin vorhat, bleibt weiterhin ein Rätzel. Steht das Wurmloch auf dem Spiel und vor allem warum gibt es in diesem Universum einen Abgesandten und im anderen keinen Sisco? Sehr komplex erfahren wir, dass Vaughn nun die Aufgabe hat, den Sisco der anderen Seite zu finden und zu überreden, dass er das Wurmloch findet und Bajor in eine neue Zeit begleitet. Dann endet der Roman und man kann wirklich nicht sagen wo und wie welche Seite zuschlagen wird. Überrascht war ich von der möglichen Kommunikation mit dem Paralleluniversum und auch der zielsichere Transport erscheint mir doch etwas zu fantastisch, aber solange es der Geschichte hilft, ist alles gut. Interessant und abwechslungsreich war hingegen der Dreh des Buches ab der Mitte. Auf der einen Seite geht es normal mit der bekannten Zeitlinie weiter und auf der anderen erhalten wir einen Einblick in das Leben von Iliana Ghemor. Ein wenig mehr Linie hätte dem Buch dennoch gut getan, denn auch auf der anderen Seite springt man ständig in der Geschichte hin und her. Schön nachvollziehbar wird hingegen der Wandel von Iliana beschrieben, denn einst war sie eine begabte Künstlerin, doch durch den Tod ihres Geliebten, geriet sie zwischen die Fornten der Politik, des Geheimdienstes und der Gier von Dukat. Manche Dialoge verlaufen sicher ins Leere und helfen der Story nicht zwingend, dennoch schafft der Roman eine gewissen passende Stimmung aufzubauen, welche sehr typisch für DS9 ist. Fazit: Hass, Tod und Intrigen, alles liegt so nah beieinander und alles findet einen Schuldigen. In diesem Fall müssen wir sicher noch auf den nächsten Roman warten, denn eine Komplettlösung gibt es hier nicht. Dafür bekommen wir Deep Space Nine, wie man es schon lange nicht mehr gewohnt war. Der alte Krieg wird wieder aufgerollt und neue Figuren bekommen einen Platz. Wenn der Faden etwas straffer gespannt gewesen wäre, blieben nicht so viele Fragen offen, daher konzentriert euch beim Lesen und erinnert euch an gute alte Zeiten mit Kira Nerys in der Hauptrolle. Matthias Göbel Autor: Olivia Woods Taschenbuch: 310 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 26.04.2013 ISBN: 978-3-86425-170-2
  5. Im Endeffekt hat sich alles schon in den Romanen zuvor abgezeichnet. David R. George III. führt jetzt diesen Schritt weiter und nimmt sich dabei Figuren aus Next Generation und Deep Space Nine, um die Krise gegen den Typhon-Pakt voranzutreiben. Da haben wir zum einen Sisco, der sich von seiner Familie losgesagt hat, dann aber doch wieder nicht und dann doch wieder. Genau solch Verwirrungen führen dazu, dass der Roman nach und nach mehr als schwer zu lesen ist und nie wirklich Spannung und Freude aufkommt. Immerhin bleibt er Captain und soll erneut in den Gamma Quadranten vorstoßen und neue Planeten finden und neue Zivilisationen entdecken. Seine Frau hingegen versucht sich auch wieder als Captain, allerdings mit verehrenden Folgen am Ende. Picard muss sich ebenfalls um einige Aufgaben kümmern, denn zwischen Föderationspräsidentin Bacco und der romulanische Praetor Kamemor wird ein Abkommen geschlossen, welches eine sichere Passage in der Typhon-Ausdehnung gewährt und genau zu diesem Zweck erforscht die Enterprise nun diese Route. Dabei werden sie von Romulanern unterstützt, welche sich später erneut als sehr trickreich und Hinterlistig präsentieren. Nebenbei versuchen die Tzenkethi und das Romulanische Sternenimperium noch an den Quanten-Slipstream-Antrieb zu gelangen. Dafür benötigen die Schiffe des Dominion. Diese Mission dorthin war an sich von Anfang an zum Scheitern verurteilt, was die Agenten jedoch nicht davon abhielt es trotzdem zu versuchen. Während man in sehr langen Passagen, mit einzelnen, völlig unwichtigen Geschehnissen abgelenkt wird, arbeiten schon einige Agenten im Hintergrund auf Deep Space Nine an einem Komplott gegen die Föderation. Klingt erst einmal spannend und es hätte sicherlich auch so werden können, jedoch verrennt sich David R. George III. oft in derart viele Details, dass man diese entweder gar nicht wissen möchte oder das sie für die Geschichte so belanglos und unwichtig sind, dass man sie schlichtweg überlesen möchte. Das Ro zum Captain ernannt wird und Kira eine Vedek wird, ist ebenfalls sehr schwer nachvollziehbar, denn keine der beiden hat sich je für eine dieser Laufbahnen interessiert noch darauf hingearbeitet. Das Ende rollt dann auch recht holprig daher, oder aber es liegt daran, dass der Roman in zwei Teile zerlegt wurde, denn mit einem solchen Aufhänger, sollte man nicht unbedingt enden. Es gibt allerdings auch positives, zum Beispiel ein entdeckter Planet der anscheint mit einer Schicht aus Diamanten belegt ist oder das Zusammenspiel zwischen Picard und seiner Crew. Hier fühle ich mich wohl aufgehoben, hilft aber für meinen Geschmack nicht über die restlichen Längen und Schwächen hinweg. Fazit: Ein Ende einer Ikone mit solch einer Geschichte? Das habe ich mir wirklich anders vorgestellt! David R. George III. gab sich viel Mühe alle bisherigen Geschehnisse in den Roman einfließen zu lassen. Er wollte auch keinen Charakter vergessen und schaut immer wieder nach links und rechts, doch genau das fehlt dem Roman – Ein Roter Faden. Es liest sich alles zerstückelt und ohne Fluss. Mehr Konzentration auf die Hauptgeschichte und um die Hälfte kürzer und schon wäre eine prima Geschichte für das Ende von DS9 entstanden, doch so bleibt der Roman leider nur eine Sammlung von Geschichten mit einem traurigen Ende. Matthias Göbel Autor: David R. George III. Taschenbuch: 460 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 17.03.2014 ISBN: 978-3-86425-284-6
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