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8 Ergebnisse gefunden

  1. Captain, oder besser gesagt Admiral Archer ist zurück mit einer Geschichte weit vor Kirk und noch weiter vor Picard. Doch was diese frühen Helden schon alles erleben, ist wirklich beeindruckend. Neben Archer, welcher nur noch politisch eingreifen muss, gibt es alle anderen bekannten Figuren der Serie, welche sich wieder ordentlich ins Zeug legen, um uns doch noch von ihrem Können zu überzeugen. Da haben wir z.B. Reed, welcher dank seines alten Captains befördert wird und sich mit seinem eigenen Schiff auf eine Entdeckungsreise begibt. T´Pol hingegen ist Captain der Enterprise und kann zumindest Dr. Phlox und Sato bei sich behalten. Sie untersuchen unter anderem geheimnisvolle Angriffe auf Schiffe und Außenposten. Keiner weiß wer diese Angreifer sind.. Doch damit nicht genug, es gibt noch eine dritte Geschichte. Diese handelt ausschließlich von Politik und die Erkenntnis, dass man manchmal weniger bekommt, aber am Ende mehr erreicht. Die Einzelstorys laufen am Ende zwar nicht zusammen, haben aber einen doch recht gleichen Tenor, denn es soll der Kampf so gut es geht vermieden werden, vielmehr Wissenschaft und Kommunikation stehen im Vordergrund. Was dem Roman in Summe auch recht gut steht, abgesehen von kleineren Kampfeinlagen. Dabei geht es gegen ein Volk welches nur die „Stummen“ genannt wird. Hier helfen, eher nicht überraschend, die außergewöhnlichen vulkanischen Fähigkeiten einer Gedankenverschmelzung. Ach ja, wir haben auch noch unseren Spion bei Sektion 31. Trip ist ganz der Alte und gelangt an Informationen, welche sonst keiner hätte organisieren können. Das sich diesmal nicht alle zur selben Zeit und am selben Ort befinden, macht die Sache auf der einen Seite umfangreich, aber auf der anderen zerreißt man damit auch manch frisch aufgebaute Spannung. Da haben wir zum einen Archer und Trip, wie sie zusammen einige herausfinden, doch plötzlich landet man wieder bei Reed und muss miterleben wie er mit seiner Besatzung fast das zeitliche segnet. Bereitet euch also darauf vor, viel hin und her zu springen. Immerhin sind die Absätze schön kurz gehalten und man kommt nie wirklich aus dem Lesefluss, nur schade dass man über manch neues Volk oder Wesen so wenig erfährt. Was mir an dieser Enterprise schon immer gefallen hat waren zum Teil die unbekannten, aber für Fans, alten Gesichter. Planeten, Namen, Völker oder Technik, alles kennt man und lernt es doch gerade erst kennen. Die staunenden Augen, wenn man plötzlich schneller als mit Warp 5 fliegen kann oder das ein Transporter vielleicht doch nicht die beste Möglichkeit ist zu reisen, all das findet noch einmal aus einem völlig neuen Blickwinkel statt. Das die Föderation nur mit Frieden Stärke beweisen kann, ist nach dem gerade erst gewonnenen romulanischen Krieg logisch, auch dass die Völker sich erst richtig kennen lernen müssen und nur zusammen ans Ziel kommen ist ebenfalls nur verständlich, aber warum haben wir Menschen das nicht schon früher auf unserer eigenen Erde erkannt? Fazit: Star Trek - Enterprise, schön dass es dich wieder gibt und ich freue mich mehr von dir und deiner Mannschaft zu erfahren. Ich wünsche dir weiterhin allzeit gute Fahrt, ein waches Auge auf fremde Welten, neue Lebensformen und selbst wenn sie noch so unwirklich erscheinen, begegne ihnen mit Ehrfurcht und Frieden. Christopher L. Bennett schenkt uns einen kleinen Einblick in eine Zeit, bevor man sich auf die Stärke der Föderation verlassen konnte und zeigt wie schon damals Intrigen und Machtspielchen an der Tagesordnung waren, um das Kartenhaus zusammenfallen zu lassen. Matthias Göbel Autor: Christopher L. Bennett Taschenbuch: 380 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 02.05.2017 ISBN: 978-3-95981-188-0
  2. Star Trek – Next Generation 12: Jagd

    Admiral William T. Riker hat in seiner Laufbahn bei der Sternenflotte schon das ein oder andere Abenteuer erlebt, doch diesmal steht er im absoluten Mittelpunkt des Geschehens. Der Anfang klingt recht entspannt. Eine Friedenskonferenz wird einberufen, bei der alle aktuellen Mächte des Quadranten anwesend sind. Doch eine wirklich echte Übereinkunft scheint nicht getroffen geworden zu sein. Dennoch hat der Admiral anscheint eine Mission, welche er nun aufnimmt. Au der anderen Seite haben wir noch einen romulanischen Senator, welcher sich auch endlich aus seinen eigenen Schatten erheben will. Die Mission führt Riker zur Aventine. Das schnellste Schiff der Flotte sollte hierfür genau das richtige sein. Sie begeben sich zu einer Kommunikationseinrichtung, denn hier soll ein schrecklicher Virus seinen Ursprung haben. Mit einem kurzen, aber gewaltigen Schlag wird sie außer Gefecht gesetzt. Doch scheint dies nicht das letzte Ziel zu sein. Immer mehr Stationen werden angegriffen und nicht nur von Riker, sondern auch von allen anderen Teilnehmern dieser geheimen Konferenz. Als Leser erfahren wir erst etwa nach zwei Drittel des Buches was wirklich dahinter steckt. Nur so viel kann ich sagen, wir sehen einmal mehr alte Bekannte wieder. Autor John Jackson Miller könnte einigen von euch auch anderweitig bekannt sein. Eigentlich ist er Comicbuch Autor und das eher für Star Wars, als für dieses Universum. Um so schöner, dass er hier hergefunden hat und mit seiner Geschichte uns noch einmal einige schöne Erinnerungen an eine alte Folge der Next Generation zurückbringt. Dennoch benötigt seine Geschichte ordentlich Fahrt, welche sie nicht immer bekommt. Ein paar der Stationen und Angriffe hätte man sich ruhig verkneifen können, da sie nicht zwingend das Drama der Geschichte vorantreibt oder inhaltlich uns wirklich mehr preisgibt. Dafür hat er sich sehr ausgiebig mit den uns bekannten Figuren auseinandergesetzt. Riker hat weiterhin sein verschmitzten Humor, Picard bleibt seinen Freunden treu und politisch wie taktisch ein Ass, Dax ist dank ihrer Erfahrung aller Wirte ein Captain der sein Schiff nie aufgeben wird und Diana kann ihrem Mann ein kleines unausgesprochenes Geheimnis anvertrauen. Das der Frieden das ein oder andere Mal auf der Kippe stand haben wir schon oft erlebt, doch diesmal gab es nicht nur einen, sondern gleich alle die daran beteiligt waren ihn zu vernichten. Ob der Admiral oder sogar die Föderation Schade genommen haben, könnt ihr jedoch selbst herausfinden. Fazit: Glaube nicht immer was du siehst und hinterfrage auch mal die Anweisungen deiner Vorgesetzten. So in etwa die Moral der Geschichte, welche uns Autor John Jackson Miller präsentiert. Eine gelungenes Abenteuer mit Riker und Picard, welches am Ende keinen Sieger, aber viele neue Erkenntnisse hervorruft. Als Debüt im Star Trek Universum hat er vieles richtig gemacht und dank der gut gewählten Charaktere kann man auch über manch trockene Passage schnell hinweggesehen. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Taschenbuch: 430 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 15.03.2017 ISBN: 9783959811781
  3. Star Trek – Titan: Abwesende Feinde

    William Riker als Admiral… das hatte er sich damals nicht träumen lassen und auch jetzt wirkt es immer noch recht unwirklich. Dennoch ist er sich seiner Pflichten und Aufgaben bewusst. Viel schwieriger wiegen dann genau diese Einsätze in denen man am liebsten schon von Anfang an weglaufen möchte. Diese kurze Geschichte spielt direkt nach den Ereignissen der Star Trek – The Fall Reihe. Riker befindet sich auf der Titan, als er zu einem Einsatz gerufen wird. Er soll als Friedensvermittler zwischen zwei Völkern fungieren. Doch kommen ihm sofort alte Erinnerungen hoch, denn bereits zur Zeit auf der Enterprise hat er versucht hier zusammen mit Captain Picard eine Einigung zu finden. Was damals nicht funktionierte, soll jetzt möglich sein? Er hat schon Kopfschmerzen bevor sie einen Fuß auf den Planeten setzten. Da es sich um einen Grenzplaneten zu den Breen handelt und der Typhon Pact sich zwar aktuell ruhig verhält, aber immer noch seine Finger Richtung Föderation ausstreckt, ist es ein besonderer Einsatz, der auf alle Fälle ein gutes Ende finden muss. Garadius IV ist keine Welt auf der man wirklich leben möchte, doch zwei Völker versuchen es und als Riker die ersten Einwohner trifft, ist er überrascht, wie entspannt auf einmal alle sind. Er findet nicht einen Hinweis darauf, dass noch das andere Volk anwesend ist und er bekommt es wirklich mit der Angst zu tun. Ist hier ein Massaker verübt worden? Wohin sind sie verschwunden? Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, will ich euch nicht die Lösung verraten, es sei nur so viel verraten, eine alte Folge der Next Generation und Geordi La Forge war damals die Hauptfigur. Rikers Unwohlsein und Tuvoks kühle vulkanische Art, machen diese kleine Randgeschichte zu einem passenden Beitrag, der nicht die Welt ändert wie wir sie kennen, aber wie ich finde gut bereichert. Außerdem wird eine Frage gestellt, die mir bis dato selbst noch nicht in den Sinn gekommen ist. Denn nicht alle technischen und unwirklichen Ereignisse aus der Zeit der Enterprise sind je wieder in Erinnerung geholt worden. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Geschichte als Folge einer Serie wunderbar funktioniert hätte. Passende Rückblenden und ein humorvoller Umgang mit Riker und den Redensführern der Völker, werden euch sogar zum Schmunzeln bringen. Fazit: John Jackson Miller hat es geschafft, aus einer kleinen Novelle einen Leckerbissen für Zwischendurch zu schreiben. Die Figuren finden sich schnell in ihrer Rolle zurecht und er vergeudet keine Zeile in der nicht etwas Wichtiges passiert. Viele Erinnerungen an die Enterprise werden wach und die Auflösung am Ende liest sich rund und logisch. Ich könnte mir vorstellen, dass es mehr solcher kleinen Geschichten gibt und zusammen würden sie wieder eine schöne Sammlung ergeben, welche am Ende die Serienausgaben komplettieren. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller E-Book: 100 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 25.07.2016 ISBN: 978-3-86425-731-5
  4. Nachdem Picard mit der Enterprise und zuletzt Dax von Deep Space Nine ihren Auftritt hatten, kommt ein weiterer Gast mit ins Spiel - William Riker von der USS Titan. Er bekam den überraschenden Befehl sich sofort auf der Erde einzufinden, was er auch prompt umsetzt. Schon bei seiner Ankunft spürt er, dass der Tod der Präsidentin immer noch alle beschäftigt, was jedoch nicht alles zu sein scheint. Er wird urplötzlich zum Admiral ernannt und man kann sich vorstellen, dass nicht nur er, sondern auch jeder Leser ordentlich überrascht ist. Denn wer seine Vergangenheit kennt, weiß, wie oft ihm der Rang eines Captains angeboten wurde und er abermals abgelehnt hat. Doch diesmal scheint er zu ahnen, dass dies eine Notwendigkeit der Situation gebietet, dass er zusagen und durchhalten muss. Denn schon schnell erkennt er die Grenzen auf die er stößt, wenn es um Doktor Julian Bashir geht. So nimmt er die Untersuchungen selbst in die Hand und lässt sein Schiff die Titan ermitteln. Indessen werden Tuvok und Nog zu einer Spezialmission gerufen. Keiner weiß genau woher dieser Befehl stammt, eins ist nur sicher, er ist von ganz oben. Sie machen sich auf den Weg den Spuren zu folgen, welche nach dem Attentat gefunden wurden. Ihre Reise ist interessanter als zuvor angenommen, denn es gibt ein Wiedersehen mit Tom Riker, den Totgeglaubten Zwilling von William Riker. Das Team macht gute Fortschritte und findet mit ein wenig Glück auch die richtige Spur, nur dass sie mitten im Klingonischen Reich endet. Ab hier wird er Roman etwas zäh, da man ständig hin und her springt und man sich an vier Orten gleichzeitig befindet. Erstaunt war ich über Admiral Akaar, welcher mehr weiß als er ständig zu sagen scheint. Obwohl er sicher nur das Beste für die Föderation will, ist er ebenfalls gewillt ständig Grenzen zu überschreiten, Befehle zu missachten und Riker steckt jetzt tiefer in der Sache mit drin als ihm lieb ist. Den ohne ihn wären viele Dinge nicht ans Tageslicht gekommen, nur schade, dass bis zum Ende kein wirklich handfester Beweis übrig geblieben ist, damit die wirklichen Täter endlich vor Gericht gestellt werden können. Dann haben wir noch Deanna Troi, die ebenfalls auf einer fast eher beiläufigen Mission ist. Sie versucht zwischen Andor und den Menschen zu vermitteln und sie ist es auch, welche Bashir erst richtig wieder ins Spiel bringt. Schließlich ist er eins Staatsfeind und wird auch so von der Regierung behandelt. Wie die Figuren aus der Geschichte schon selbst feststellen, gibt es am Ende keinen Sieger, aber dafür viele mehr die in dem Thema herumstochern und einiges zu Tage fördern. Es verdichtet sich immer mehr, dass der Interimspräsident hinter all diesen Taten steckt, allerdings keiner an ihn und seine Handlanger gelangt. Irgendwie hat der Roman damit das Ende zwar nur in die Länge gezogen, aber dafür eine neue Spannung in die Gesamtgeschichte gebracht. Schön verstrickt, jedoch mit ein paar Fäden zu viel für meinen Geschmack, geht die Detektivgeschichte über die Suche nach dem Mörder weiter und ich bin wirklich gespannt, was am Ende auf uns wartet und ob die Föderation wieder aus Ehrlichkeit und Vertrauen aufgebaut werden kann. Fazit: Keinen Schritt näher, aber ein großen Schritt weiter – So könnte man den Inhalt des Buches auch zusammenfassen. James Swallow hat sich besonders auf das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Figuren konzentriert und dabei besonders auf Kleinigkeiten geachtet. Die vielen Schauplätze sind ab und an zu schnell im Wechsel und manch Erklärung bleib er uns auch schuldig, dennoch hat er einen durchaus flotten Stil mit Star Trek umzugehen. Ich bin mir sicher, wir haben ihn nicht das letzte Mal als Autor erlebt. Jetzt bleibt die Spannung auf den Abschlussroman und die Aufdeckung des großen Geheimnisses. Matthias Göbel Autor: James Swallow Taschenbuch: 360 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 07.12.2015 ISBN: 978-3-86425-781-0
  5. Kenner wissen, wenn man den Namen David Mack liest, kann die Geschichte einfach nur unglaublich großartig werden und genau das hat er auch im dritten und letzten Teil seiner neuen Trilogie geschafft. Während die Crew der Enterprise sich immer noch mit den letzten Ereignissen befasst, begibt sich Data auf die Suche nach der "Gemeinschaft der Künstlichen Intelligenz". Der Grund ist recht einfach, denn sie halten den Mann gefangen, der das Geheimnis kennt, wie man Leben in einen gestorbenen künstlichen Körper zurückbringen kann. Doch Data ist nicht Willkommen auf dem Schiff der Gemeinschafft und wird als in eine Zelle gesperrt. Eine andere weitaus größere künstliche Intelligenz befindet sich ebenfalls auf einer Mission in unserer Milchstraße und kein geringerer als Wesley Crusher entdeckt sie bei ihrer Arbeit. Eine riesige metallende Kugel verschlingt ganze Welten, Systeme und Galaxien, um sie in einem Schwarzen Loch in Energie umzuwandeln und etwas völlig Neues zu schaffen. Wesley kann nichts gegen diese Maschine ausrichten und auch seine Freunde die Reisenden fliehen eher, als sich dieser Gewalt noch einmal entgegen zu stellen, denn bereits seit unendlich vielen Jahren vernichtet sie alles, was sich ihr in den Weg stellt. Als Hilfe holt er sich jetzt Captain Picard, denn nur er kann noch irgendwie das unvermeidliche aufhalten. Indessen versucht Data einen Plan auszuarbeiten um sich aus der Gefangenschaft zu befreien, doch es bliebt anfangs nur bei dem Versuch. Auch Picard hat kein Glück beim Aufhalten der Maschine und so kommt er zu dem Schluss, dass hier nur eine andere künstliche Lebensform vermitteln kann. Mit Hilfe von Wesley kann Data zumindest in die Nähe der Maschine gelangen, doch ist es noch ein weiter Weg, bis zur endgültigen Rettung der Galaxie. Mit viel Kampf, List und endlich auch wieder Diplomatie die einem Captain Picard würdig ist, kann all das erreicht werden, was vielen anderen Zivilisationen vorher misslungen ist. Moralisch gesehen, wird auch jeder Leser selbst gefragt, wie er zu künstlichen Intelligenzen stehen würde und wie er wohl selbst die Lösung angestrebt hätte. Ich kann euch versprechen, dass Ergebnis ist nicht vorhersehbar. Egal ob Data, Wesley, Pcard, Worf und all die anderen, es gibt witzige, spannende, traurige und nachdenkliche Passagen, dennoch hat der Autor immer darauf geachtet, nichts zu sehr in die Länge zu ziehen und in jeder Situation das Auge auf das Wesentliche gelassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese neue Trilogie erneut zum Bestseller mutiert und dabei mehr als einen neuen Leser finden wird. Fazit: Die Faszination und die Leichtigkeit mit der sich David Mack erneut in die Tiefen des Alls traut sind unglaublich und ein Paradebeispiel dafür, dass Science Fiction niemals ein Ende haben kann, denn der Geist, die Wissenschaft und die unendliche Weite der Gedanken schenken uns hiermit einen Roman, welcher in jeder Hinsicht den Leser fesselt. Bis zum letzten Wort hat Mack alles aus sich herausgeholt was ich in so vielen anderen Geschichten vermisse und er hat wieder bewiesen, dass Star Trek das Nonplusultra in Sachen Sci Fi und Moderne ist. Matthias Göbel Autor: David Mack Taschenbuch: 380 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 31.08.2015 ISBN: 978-3-86425-787-2
  6. Der Auftaktroman hat bereits so viel Freude gemacht, dass die Spannung, wie es wohl weitergehen mag, nicht mehr auszuhalten war. Data macht sich mit seinem neuen Körper auf die Suche nach dem Wissenschaftler, der laut Angaben seines Vaters, seine Mutter wieder zum Leben erweckt hat. Hinzu kommt, dass der Typhon Pact sich auch seine Gedanken macht, wie man mit der Föderation umgehen soll und so starten die Gorn eine Konferenz. Im Hintergrund agieren jedoch die Breen und versuchen ihre eigenen Interessen durchzusetzen, was ihnen auch auf vielen Seiten gelingt und eine Falle nach der nächsten zuschnappt. Doch Captain Jean-Luc Picard und die Enterprise haben im Lauf ihrer Jahre schon viele Abenteuer erlebt, so dass sie auch diesmal dahinterkommen, was hier eigentlich gespielt wird. Zum einen haben wir die restlichen Androiden, welche in der Vorgeschichte gefunden und zum Teil vernichtet wurden. Jetzt werden sie als Attentäter eingesetzt und sollen die Konferenz stören. La Forge muss als erstes die Unschuld von Data beweisen, denn erst später passen sich die übrigen Androiden optisch anderen Vorbildern an. Ein direktes Attentat auf die Präsidentin und den Gorn Führer kann ebenfalls in letzter Sekunde vereitelt werden, bis endgültig herausgefunden wird, woher die Signale und Befehle für die Roboter stammen. Eine technisch weit entwickelte Technologie kann über Lichtjahre hinweg diese Körper steuern, doch vermögen sie es nicht ihnen Leben einzuhauchen. Das die Geschichte noch lange nicht zu Ende ist erfährt man bereits in der Mitte des Romans, denn bis zum Ende ist der Hauptgrund nicht gefunden und die wahren Drahtzieher immer noch nicht entlarvt. Mit viel Raffinesse für neue Ideen und Technik, entführt uns David Mack wieder einmal in eine für Data, Picard und Co mehr als würde Geschichte. Er schafft es sogar, dass hier Politik nicht umspannend bleibt, denn wie in einem Krimi, baut er Stück für Stück die Puzzle so zusammen, dass man ihnen selbst als Neueinsteiger folgen kann. Das immer wiederkehrende Auf und Ab lässt den Roman nicht langweilig werden, auch wenn in der Mitte etwas mehr Erklärungen und Dialoge vorhanden sind. Dafür schafft Mack eine neue Zukunft für viele neue und alte Mitglieder der Enterprise. Die Erinnerung an manch vorangegangene Geschichte, ob in Buch oder Serienform, hilft zur Festigung der Story, hat aber auch den Vorteil, dass man manch Charakter wieder neu entdecken kann. Im Schlussteil wird natürlich auf den dritten Roman hin schon angespielt, was das Warten nicht sonderlich leicht macht. Vielleicht schafft es Mack erneut Star Trek mit seiner Geschichte neu zu erfinden und einen Abschluss für manch alte Helden zu schreiben. Fazit: David Mack, was soll man da noch sagen? Ich bin begeistert und hoch erfreut, dass es Star Trek nach all den Jahren immer noch gibt und dank solcher Geschichten, wird es auch weiterhin noch viele alte und vor allem neue Anhänger geben. Eine Geschichte mit Tiefgang, Spannung, Action und eine schön ungewissen Zukunft, mehr geht nicht. Selbst wenn die Einzelgeschichten zum Typhon Pact doch eher zäh erscheinen, hier trifft erneut alles Aufeinander und erlebt ein Abenteuer, so wie es sein sollte. Freut euch auf Teil Drei! Matthias Göbel Autor: David Mack Taschenbuch: 412 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 03.08.2015 ISBN: 978-3-86425-786-5
  7. Star Trek – Typhon Pact 4: Zwietracht

    Die Probleme und Ereignisse um den Typhon Pact haben mittlerweile auch die Enterprise erreicht. Captain Picard und die Besatzung der Enterprise wurden jetzt auf eine diplomatische Mission zum Planeten Andor geschickt. Hier soll ermittelt werden, wie der Bevölkerung bei dem Wiederaufbau des Planeten nach dem Borg-Angriff geholfen werden kann und zum anderen, das Problem mit den Nachkommen untersucht werden. Doch auf dem Planeten hat sich mittlerweile eine sehr deutliche Anti-Föderations-Haltung breit gemacht und ein Bürgerkrieg scheint sich nach und nach anzubahnen. Schon bei der Ankunft muss sich der Captain einiges anhören, was in den letzen Monaten alles auf dem Planeten passiert ist und erlebt es wenig später selbst. Die Crew ve rsucht nun alles Mögliche, um die anstehende Konferenz so sicher wie nur möglich ablaufen zu lassen, doch wie man sich von Anfang an denken kann, geht einiges schief. Eine andorianische Terrororganisation lässt nicht nur Bomben hochgehen, sondern sie versuchen auch die Föderationmitglieder gefangen zu nehmen, was Gott sei Dank nicht funktioniert. Die Bevölkerung spaltet sich immer mehr, denn als der Anführer der Terrormiliz davon berichtet, dass die Wissenschaftler der Föderation bereits seit 100 Jahren ein mögliches Heilmittel für das andorianische Problem haben, dieses aber nicht geteilt wurde, sind sich alle sicher, dass jetzt Schluss ist.. Doch so einfach wie er es darstellt ist es nicht. Wir schreiben das Jahr der Vanguard-Mission. Hier wurde ein Meta-Genom gefunden, welches jetzt helfen könnte. Damals wurde es als Geheim eingestuft und niemand hat seit dem mehr davon erfahren. Was das alles mit dem Typhon Pact zu tun hat? Nun ganz einfach, die Tholianer waren damals ebenfalls in dieser Region unterwegs und haben Wissen von diesem Genom, welches sie einer Wissenschaftlerin zukommen ließen, diese aber nicht wusste von wem sie kamen. Am Ende verlassen die Andorianer als eines der Gründungsmitglieder die Föderation und sie ist so geschwächt wie noch nie. Wenn das Buch nur halb so lang gewesen wäre, dürfte der Geschichte nichts fehlen, was sie spannend und passend zum Thema gemacht hätte, so leider, ist sie viel zu lang und oft an vielen Stellen viel zu ermüdend. Das Politik langatmig ist und oft auch sehr trocken sein kann, ist sicherlich jedem bekannt, dennoch wäre hier der kurze Weg der bessere gewesen. Selbst Picard wirkt langsam müde und Worf scheint auch seinen Scheid langsam verloren zu haben. Selbst der Oberbösewicht taucht nur nebenbei auf und verschwindet am Ende wieder. Viele andere Charaktere beliben ohne Fabe und Profil. Fazit: Nur wer wirklich wissen will warum sich Andor von der Föderation losgesagt hat, der sollte sich hier an das Buch wagen. Ihr müsst einiges an Geduld mitbringen, wenn ihr euch durch den Dschungel an Begebenheiten und kleinste Ereignisse lest. Dayton Ward erweist sich zwar als sehr clever, weil er ein längst vergessenes Thema wieder zu Tage fördert, doch leider bleibt er weit hinter dem Potential der Geschichte. Irgendwie schade, dass die Typhon Pact Serie bisher nicht so richtig Feuer fängt... Matthias Göbel Autor: Dayton Ward Taschenbuch: 480 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 05.09.2013 ISBN: 978-3-86425-283-9
  8. Wer die bisherigen Ereignisse verfolgt hat der weiß, in welcher Kriese die Erde sich befindet und wie weit der Krieg gegen die Romulaner fortgeschritten ist. Vulkan, Andor und Tellar haben den Vertrag aufgekündigt und keiner steht der Menschheit im Kampf zur Seite. Archer versucht nun mit der Enterprise irgendwie neue Verbündete zu finden und leistet Hilfe wo er nur kann. Doch während dessen nimmt der Krieg seinen Lauf und die Romulaner gewinnen eine Schlacht nach der anderen. Die Vulkanier indessen versuchen ihren Verlust von Suraks Erbe zu verarbeiten. Premierministerin T´Pau sieht daher auch keinen Grund in den Krieg zu ziehen, da das Volk schon so viel verloren hat. Der einzig übrige versteckte Verbündete ist Trip Tucker, der immer noch als Agent unterwegs ist und sich mittlerweile auf Vulkan befindet. Von hier aus wird er jedoch zurück zu den Romulanern geschickt. Als Schlüsselfigur in all dem Spiel, ist er wahrlich das letzte Ass im Ärmel. Dennoch kann nur T´Pol mit ihm per Geist kommunizieren, was mich erneut verwundert und auch viele Fragen aufwirft, warum nicht schon früher oder auch später von solchen Fähigkeiten gesprochen wird. Wie dem auch sei, fügt sich langsam alles zusammen und die große Schlacht steht bevor. Eine Ansammlung von mehr als 80 gegnerischen Schiffen steht einer kleinen Anzahl von Erden-Schiffen gegenüber. Freundschaft und Aufopferung kann jedoch der entscheidende Funke in solch einer Situation sein und die Geschichte einer ganzen Zivilisation neu schreiben. Genau das passiert hier in diesem Roman. Der Autor hatte viel Anlauf nötig, um wirklich auf den Punkt zu kommen. Immer wieder schweift er vom eigentlichen Problem ab und kümmert sich um Nebensächlichkeiten. Selbst einige Hauptfiguren kommen viel zu kurz weg. Archer zum Beispiel kann in der Endschlacht nicht wirklich eingreifen und nimmt meiner Meinung nach auch nicht das Heft in die Hand. Selbst einige Kampfhandlungen sind nicht ganz nachvollziehbar, so das der Leser sich fragt wer gerade wo steht. Den zeitlichen Sprung am Ende finde ich ebenfalls eher fragwürdig, da er jetzt für einige kommende Geschichten einschränkt, wann was passiert ist und wer wie und wo überlebt. Die vulkanische Zurückhaltung ist schon immer ein Thema gewesen, welche nicht nur in der Serie, sondern auch in den ersten Romanen immer wieder für Verärgerung gesorgt hat und auch weiterhin sorgen wird. Dennoch habe ich mich über das Ende gefreut, denn wer hier wieder in Erscheinung tritt sind genau die, welche man in solch einer Situation erwartet. Endlich ist der Krieg vorüber und es können neue Abenteuer geschrieben werden. Fazit: Der Krieg findet ein Ende, jedoch müssen vorher viele mit ihrem Leben bezahlen. Michael A. Martin beendet eine sehr dunkle und unsicher Zeit in der Menschheitsgeschichte. Archer und seine Crew schreiben erneut Geschichte und finden am Ende Freundschaft die über alles erhaben ist. Leider hat der Roman einige Ecken und Kanten, welche nicht immer schlüssig zusammenpassen oder auch wirklich mit Spannung zu lesen sind, dafür gibt es aber ein passendes Ende für den Krieg, der hoffentlich nie wieder entflammt. Matthias Göbel Autor: Michael A. Martin Taschenbuch: 424 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 19.01.2015 ISBN: 978-3-86425-295-2
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