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2 Ergebnisse gefunden

  1. Zeitkurier

    Zeitreisen haben mich schon immer fasziniert. Egal ob bei Star Trek oder wie in vielen anderen Filmen/Büchern gab und gibt es das unausweichliche Paradox, vor welches man nicht nur als Leser, sondern auch als Hauptfigur steht. Der Einstieg in den Roman erleben wir gleich als direkten Auftrag, denn wie der Name es schon verrät, geht es eben um einen solchen einen „Zeitkurier“. James zählt zu den mittlere ältesten, obwohl er gerade mal etwas mehr als zehn Jahre dabei ist. Anscheinend ist dieser Job wirklich nichts für jeden, denn die Selbstmordrate bei den Chonauten liegt extrem hoch. Seine Aufgabe beinhaltet wichtige Artefakte aus der Vergangenheit zu bergen. Dafür müssen Zeit und Ort genau bekannt sein. Einmal dort hineingesprungen, ist dieser Zeitstrom für eine ganze Weile nicht mehr zu betreten. Auch sonst gilt es, mehr als Gesetz bei der Reise durch die Zeit zu beachten. Wenn man Fehler macht gibt es Verwerfungen, welche verehrende Auswirkungen haben können. Als Beispiel: du tötest jemand der einen Krieg überlebt hätte. Er hätte Kinder gehabt, doch diese gibt es jetzt nicht mehr. Es ändert sich alles bis zu diesem Punkt. Egal wie man es jetzt dreht, die ganze Welt könnte eine andere sein. Hier ist es jedoch nicht so, denn es scheint, dass es doch einen großen Strang der Zeit gibt von dem nur wenig abgewichen werden kann. So hätte man auch bei allen Möglichkeiten den zweiten oder wie hier auch den dritten Weltkrieg nicht verhindern können. James ist nach all den Einsätzen ordentlich müde und will am liebsten alles an den Nagel hängen, bis er bei einem seiner wichtigsten Aufträgen einen katastrophalen Fehler macht und jetzt als gesuchter Verbrecher sich durch seine Zeit schlagen muss. Eigentlich will ich gar nicht zu viel verraten, denn genau das macht Chu in seinem Roman schon Seite für Seite. Mit einem spannenden Mix aus Action und passender Geschichte hält er für seinen Helden tiefe Sympathie parat. Alle anderen erfüllen ebenfalls gekonnt ihre Rolle, nur Grace nervt ein wenig, ihr werdet dann schon wissen wieso und warum. Interessant finde ich Chus Ideen für die Zukunft. Eine tote ausgebeutete Erde, auf der das Leben fast nicht mehr existiert. Die Meere sind mit einer meterdicken Deckschicht bedeckt, die Sonne lässt sich kaum blicken und die Luft kann man kaum atmen. Der 3. Weltkrieg verwüstete das Land und die Erde als Heimat ist längst verlassen. Wir befinden uns weit in unserem Sonnensystem verbreitet. Technisch hoch entwickelt, fehlt uns nur eins - Energie und Ressourcen, welche seit Jahren aus der Vergangenheit geplündert werden. Ich habe mich dennoch gefragt, warum James am Ende nicht doch die Zeit richtig ändert, denn das was übrig von uns ist, wird nicht mehr lange leben, egal wie viel wir davon noch retten könnten. Fazit: Wesley Chu lädt uns zu einem interessanten und spannenden Thriller durch die Zeit ein. Ein schön durchdachter Roman, mit einem glaubhaften Helden und im Vordergrund immer die Zukunft unserer Erde. Viele interessante Ansätze in neue Technologien und bei manchen Kampf stellt man sich direkt vor man sei dabei. Selbst wenn das Ende doch etwas enttäuscht, bleibt das Gesamtbild positiv. Matthias Göbel Autor: Wesley Chu Paperback: 496 Seiten Verlag: HEYNE Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 14.08.2017 ISBN: 978-3-453-31733-8
  2. Der Übungseffekt

    Wer hätte gedacht, dass man Physik auch mal völlig anders erleben kann und damit ein ganzes Abenteuer? Genau das passiert Physiker Dennis Nuel. Wir befinden uns in einer nicht all zu fernen Zukunft. Irgendwann haben sich einige Wissenschaftler zusammengetan und das sogenannte Zievatron entwickelt. Damit ist es möglich durch Raum und Zeit zu reisen – so zumindest die Theorie. Nachdem man aber auf der anderen Seite keine Meldung mehr bekommt, muss jemand hindurch und nachschauen was dort drüben passiert ist. Dennis nimmt sich dieser Aufgabe an und ist somit der erste Mensch auf einem völlig fremden Planeten. Mit Überlebensrationen ausgestattet und genug Material ein neues Zievatron auf der anderen Seite aufzubauen bricht er auf. Ohne große Überraschung stellt er fest, dass diese andere Welt gar nicht so anders ist als unsere. Landschaft, Pflanzenwelt und Wetter gleicht der Erde und selbst wenn die Tierwelt etwas anders ausschaut, haben sie immer noch gleiche uns bekannte Optik und Eigenschaften. Doch darum ging es gar nicht. Was ist hier passiert? Warum wurde das Portal zerstört? Ab jetzt bekommt die Geschichte eine bereits oft erzählte Art und Weise verpasst. Dennis erkennt das hier Menschen leben. Auf einer primitiven Stufe, etwa mit dem Mittelalter zu vergleichen. Genau diese haben anscheint das Tor zerlegt, da hier Metall extrem selten zu sein scheint. Natürlich wird er irgendwann entdeckt und eine endlos lange Flucht nimmt ihren Lauf. Er gerät dabei in Gefangenschaft, bricht wieder aus und das gleich beginnt immer wieder von vorn. Er lernt dabei viele Charaktere kennen. Einige bleiben bis zum Schluss und andere eben nicht. Selbst eine Prinzessin ist dabei. Und welcher Held bekommt sie wohl am Ende? Wie dem auch sei, dass Buch trägt nicht umsonst diesen seltsamen Namen, denn der Übungseffekt ist nicht anderes als umgekehrte Physik. Wo sich in unserer Welt durch Benutzung von Geräten und Gegenständen alles abnutzt und schlechter wird, ist es hier genau andersherum. Alles wird besser oder hochwertiger. Als Beispiel: Kleidung wird mit groben Gewebe hergestellt und durch das tragen wird sie immer feiner und besser oder eine Axt welche erst grob wie aus der Steinzeit ausschaut, wird nach und nach scharf und zu einer mächtigen Waffe bei ständiger Übung. Genau das macht den Reiz des Buches aus. Immer wieder stellt man sich diese seltsame Welt vor. Warum jedoch aus einem einfachen angebundenen Stock ein Propeller wird oder aus einer fahrenden Kiste ein Auto... egal, vielleicht sollte man nicht immer alles hinterfragen, denn allein die Grundidee wird euch zum Grübeln anregen. Fazit: David Brin erreicht mit seinem Übungseffekt einen Überraschungseffekt. Inhaltlich erreicht er mit seiner überaus interessanten Idee einen netten Lesespaß, welcher nur von der doch recht durchsichtigen Geschichte getrübt wird. Ein zukünftiger Mensch in einer alten Welt, welcher mit seinem Wissen wie ein Zauberer angesehen wird. Von einer Flucht wird er in die nächste getrieben und so mutiert der einfache Physiker Dennis am Ende doch noch zu einem Prinzen. Matthias Göbel Autor: David Brin Taschenbuch: 432 Seiten Verlag: HEYNE Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 14.11.2016 ISBN: 978-3-453-31817-5
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