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7 Ergebnisse gefunden

  1. Ich habe mir schon vor einigen Roman-Ausgaben gewünscht, dass die Enterprise endlich wieder das macht wofür sie geschaffen wurde – Forschen und Abenteuer erleben und genau das bekommen wir hier. Captain Jean-Luc Picard erforscht einen Teil des Weltalls, welcher vor vielen Jahren nur mit einer Sonde untersucht wurde. Damals wurde festgestellt, dass es hier Anzeichen für intelligentes Leben gibt. Für Picard ein perfekter Start für seine aktuelle Forschungsreise. Doch schon auf dem Weg zu einen der beiden bewohnten Planeten, fällt der Crew ein riesiges Raumschiff ins Auge. Monströs und ohne ein Anzeichen das es aktiv im Raum seine Bahnen zieht, steht das erste Rätsel vor ihren Augen. Schon jetzt habe ich mich gefreut und es sollte genauso weitergehen. Denn auf dem Schiff ist alles seltsam, die Materialien, die Steuerung und zu guter Letzt auch noch Zeitreisen. Richtig gehört, es geht mal wieder um die Manipulation der Zeit. Doch wie und warum, dass wird alles erst später geklärt. Als erstes geht es um die an Bord befindlichen Mitglieder der Crew, welche sich im Kälteschlaf befinden und geweckt werden müssen. Wobei nur noch zwei davon überlebt haben und das automatische System dazu ausgefallen ist. Nicht lange lässt dann auch Besuch auf sich warten und schon befindet sich Picard in einer prekären Lage. Das Schiff gehört den Gegnern der Rasse, welche als erste die Enterprise entdecken und keinen verwundert es, dass sie das Schiff als Kriegsbeute festhalten wollen. Die „Pfeil des Schicksals“, so der Name des Schiffes, wird nach und nach erforscht und unfassbare Daten werden herausgefunden. Der Plan welcher dem Schiff zu Grunde liegt ist erschreckend und wenn er in die Tat umgesetzt würde, wird es Generationen von Leben verändern. Es muss am Ende nicht nur auf politischer Ebene gekämpft werden. Mehr als eine Schlacht steht auch der Enterprise selbst bevor. Vielleicht liegt es an der Crew, an Picard, Worf und alle anderen alten Charaktere, aber ich habe mich wirklich schnell in die Geschichte eingelesen. Dayton Ward benutzt auf seine ganz eigene Weise die typischen Eigenschaften der Figuren und mischt sie gekonnt mit allen aktuellen Gegebenheiten. Sehr professionell bindet der Autor die Geschehnisse der letzten Jahre im Star Trek Universum mit ein, so dass auch Neueinsteiger noch einmal einen schönen Querschnitt bekommen. Die Wendungen am Ende und die immer wiederkehrenden Momente der Überraschungen heben den Schluss noch einmal besonders gut hervor. Sicherlich erfindet er die grundlegenden Ideen nicht neu und die Paradoxen einer Zeitreise sind immer Gesprächsstoff für Diskussionen, aber warum nicht auch die anderen mal reisen lassen, wenn man es selbst schon mehr als einmal getan hat?! Fazit: Ganz genau das was ich haben will!!! Spannung, Enterprise, fremde Welten und Fantasie. Nach all den Kriegen und Auseinandersetzungen wurde es wirklich Zeit, dass die Crew etwas Neues erlebt und Dayton Ward trifft meiner Meinung nach den Nagel voll auf den Kopf. Eine schöne Geschichte mit allem was man als Star Trek Fan haben möchte. Wenn es jetzt so weitergeht, dann werden kommende Roman der Next Generation wieder ein absolutes Pflichtprogramm. Matthias Göbel Autor: Dayton Ward Taschenbuch: 426 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 06.06.2017 ISBN: 978-3-95981-184-2
  2. Star Trek – Titan: Abwesende Feinde

    William Riker als Admiral… das hatte er sich damals nicht träumen lassen und auch jetzt wirkt es immer noch recht unwirklich. Dennoch ist er sich seiner Pflichten und Aufgaben bewusst. Viel schwieriger wiegen dann genau diese Einsätze in denen man am liebsten schon von Anfang an weglaufen möchte. Diese kurze Geschichte spielt direkt nach den Ereignissen der Star Trek – The Fall Reihe. Riker befindet sich auf der Titan, als er zu einem Einsatz gerufen wird. Er soll als Friedensvermittler zwischen zwei Völkern fungieren. Doch kommen ihm sofort alte Erinnerungen hoch, denn bereits zur Zeit auf der Enterprise hat er versucht hier zusammen mit Captain Picard eine Einigung zu finden. Was damals nicht funktionierte, soll jetzt möglich sein? Er hat schon Kopfschmerzen bevor sie einen Fuß auf den Planeten setzten. Da es sich um einen Grenzplaneten zu den Breen handelt und der Typhon Pact sich zwar aktuell ruhig verhält, aber immer noch seine Finger Richtung Föderation ausstreckt, ist es ein besonderer Einsatz, der auf alle Fälle ein gutes Ende finden muss. Garadius IV ist keine Welt auf der man wirklich leben möchte, doch zwei Völker versuchen es und als Riker die ersten Einwohner trifft, ist er überrascht, wie entspannt auf einmal alle sind. Er findet nicht einen Hinweis darauf, dass noch das andere Volk anwesend ist und er bekommt es wirklich mit der Angst zu tun. Ist hier ein Massaker verübt worden? Wohin sind sie verschwunden? Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, will ich euch nicht die Lösung verraten, es sei nur so viel verraten, eine alte Folge der Next Generation und Geordi La Forge war damals die Hauptfigur. Rikers Unwohlsein und Tuvoks kühle vulkanische Art, machen diese kleine Randgeschichte zu einem passenden Beitrag, der nicht die Welt ändert wie wir sie kennen, aber wie ich finde gut bereichert. Außerdem wird eine Frage gestellt, die mir bis dato selbst noch nicht in den Sinn gekommen ist. Denn nicht alle technischen und unwirklichen Ereignisse aus der Zeit der Enterprise sind je wieder in Erinnerung geholt worden. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Geschichte als Folge einer Serie wunderbar funktioniert hätte. Passende Rückblenden und ein humorvoller Umgang mit Riker und den Redensführern der Völker, werden euch sogar zum Schmunzeln bringen. Fazit: John Jackson Miller hat es geschafft, aus einer kleinen Novelle einen Leckerbissen für Zwischendurch zu schreiben. Die Figuren finden sich schnell in ihrer Rolle zurecht und er vergeudet keine Zeile in der nicht etwas Wichtiges passiert. Viele Erinnerungen an die Enterprise werden wach und die Auflösung am Ende liest sich rund und logisch. Ich könnte mir vorstellen, dass es mehr solcher kleinen Geschichten gibt und zusammen würden sie wieder eine schöne Sammlung ergeben, welche am Ende die Serienausgaben komplettieren. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller E-Book: 100 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 25.07.2016 ISBN: 978-3-86425-731-5
  3. Mit der Wiedergeburt von Data, hat Star Trek einen der schillerndsten Charaktere zurückgewonnen und ich gebe zu, dass ich selbst sehr gespannt war, wie es mit ihm weitergehen wird. In dem Körper seines Vater Noonien Soong hat er jetzt die Chance noch einmal völlig neu anzufangen und vor allem kann er seine Tochter Lal aufwachsen sehen. Selbst ein Androidenkind scheint so etwas wie eine Pubertät durchzumachen und so verwundert es nicht, dass Lal nicht immer auf ihren Vater hört oder dass es ihr hin und wieder nicht ganz so gut geht. Doch das scheint eher nur die Nebengeschichte zu sein, denn vielmehr treffen wir auf einen alten Bekannten, der schon viele Jahre nicht mehr in Erscheinung getreten ist - Professor James Moriarty. Nicht nur für mich als Leser eine große Überraschung, sondern auch für Data. Das Wiedersehen ist allerdings nicht ganz so freundlich, da Data ihn damals in einen Energiewürfel verbannt hat und Moriarty irgendwann die Wahrheit herausgefunden hat. Rache ist allerdings nicht sein Ziel, vielmehr entführt er Lal, um Data zu drängen ihm auch einen Androidenkörper zu besorgen, damit er sein Lichtgefängnis endlich verlassen kann. Data ist mehr als in Sorge um seine Tochter und nimmt nun Hilfe von seinem besten Freund an – La Forge. Ab jetzt nimmt der Roman seinen Lauf und man erfährt nach und nach wie Data die letzten Monate gelebt hat, ein Kindermädchen für Lal fand und wie es Moriarty die letzten Jahre so ergangen ist. Noch hat Data keinen Plan, wie er Lal retten kann, aber die ersten Ideen finden sich bei einem uns alt vertrauten Händler – Harry Mudd. Genau richtig, der gleiche, der damals schon mit Kirk zu tun hatte lebt immer noch und versucht sich kybernetisch am Leben zu halten. Wir erfahren auch wie er die Welt der Alice verlassen konnte und welch ein Zufall, der gefundene Babysitter für Lal ist genau diese eine Alice, welche später dem Roman ein friedliches Ende beschert. Doch das sind noch nicht alle alten Geister die wieder geweckt werden müssen, da haben wir noch den verrückten Sammler Kivas Fajo. Damals wollte er nur Data in seiner Sammlung haben, jetzt ist auch er hinter allen kybernetischen Wesen her, um seine Sammlung komplett zu machen. Vielleicht ein wenig zu viel in der Vergangenheit herumgestochert, denn nicht immer sind auch die zwielichtigen Gestalten von damals immer noch so eindrucksvoll wie früher. Dafür hat mir außerordentlich gut Datas Schiff und die darin verbaute KI „Shakti“ gefallen. Schlagfertig, technisch auf dem aller neusten Stand und mit umsorgender Vorausschau wäre diese Reise ohne sie gar nicht möglich gewesen. Genau solche Neuschöpfungen bringen Star Trek weiter und sollten ausgebaut werden, denn ich bin mir sicher, dass wir nicht das letzte Mal von Data gelesen haben und selbst Moriarty scheint sich jetzt dank seiner neuen Zukunft auf etwas völlig neues vorzubereiten. Fazit: Jeffrey Lang mischt die alten und die neuen Abenteuer und findet dabei viele gute Ansätze. Dank bekannter Figuren findet sich jeder Star Trek Fan sehr schnell zurecht und kann mit den gewohnten Eigenschaften der Helden und Gegner umgehen. Leider gibt es viele eher zähe Rückblenden, welche nicht zwingend der Geschichte helfen und auch manch Figur erscheint nur Beiwerk, als dass sie wirklich Auswirkung auf das Ende hat. Dafür darf Data jedoch endlich wieder ins Geschehen zurück, was von mir aus noch viele Jahre so weitergehen kann. Matthias Göbel Autor: Jeffrey Lang Taschenbuch: 370 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 19.05.2016 ISBN: 978-3-86425-788-9
  4. Kenner wissen, wenn man den Namen David Mack liest, kann die Geschichte einfach nur unglaublich großartig werden und genau das hat er auch im dritten und letzten Teil seiner neuen Trilogie geschafft. Während die Crew der Enterprise sich immer noch mit den letzten Ereignissen befasst, begibt sich Data auf die Suche nach der "Gemeinschaft der Künstlichen Intelligenz". Der Grund ist recht einfach, denn sie halten den Mann gefangen, der das Geheimnis kennt, wie man Leben in einen gestorbenen künstlichen Körper zurückbringen kann. Doch Data ist nicht Willkommen auf dem Schiff der Gemeinschafft und wird als in eine Zelle gesperrt. Eine andere weitaus größere künstliche Intelligenz befindet sich ebenfalls auf einer Mission in unserer Milchstraße und kein geringerer als Wesley Crusher entdeckt sie bei ihrer Arbeit. Eine riesige metallende Kugel verschlingt ganze Welten, Systeme und Galaxien, um sie in einem Schwarzen Loch in Energie umzuwandeln und etwas völlig Neues zu schaffen. Wesley kann nichts gegen diese Maschine ausrichten und auch seine Freunde die Reisenden fliehen eher, als sich dieser Gewalt noch einmal entgegen zu stellen, denn bereits seit unendlich vielen Jahren vernichtet sie alles, was sich ihr in den Weg stellt. Als Hilfe holt er sich jetzt Captain Picard, denn nur er kann noch irgendwie das unvermeidliche aufhalten. Indessen versucht Data einen Plan auszuarbeiten um sich aus der Gefangenschaft zu befreien, doch es bliebt anfangs nur bei dem Versuch. Auch Picard hat kein Glück beim Aufhalten der Maschine und so kommt er zu dem Schluss, dass hier nur eine andere künstliche Lebensform vermitteln kann. Mit Hilfe von Wesley kann Data zumindest in die Nähe der Maschine gelangen, doch ist es noch ein weiter Weg, bis zur endgültigen Rettung der Galaxie. Mit viel Kampf, List und endlich auch wieder Diplomatie die einem Captain Picard würdig ist, kann all das erreicht werden, was vielen anderen Zivilisationen vorher misslungen ist. Moralisch gesehen, wird auch jeder Leser selbst gefragt, wie er zu künstlichen Intelligenzen stehen würde und wie er wohl selbst die Lösung angestrebt hätte. Ich kann euch versprechen, dass Ergebnis ist nicht vorhersehbar. Egal ob Data, Wesley, Pcard, Worf und all die anderen, es gibt witzige, spannende, traurige und nachdenkliche Passagen, dennoch hat der Autor immer darauf geachtet, nichts zu sehr in die Länge zu ziehen und in jeder Situation das Auge auf das Wesentliche gelassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese neue Trilogie erneut zum Bestseller mutiert und dabei mehr als einen neuen Leser finden wird. Fazit: Die Faszination und die Leichtigkeit mit der sich David Mack erneut in die Tiefen des Alls traut sind unglaublich und ein Paradebeispiel dafür, dass Science Fiction niemals ein Ende haben kann, denn der Geist, die Wissenschaft und die unendliche Weite der Gedanken schenken uns hiermit einen Roman, welcher in jeder Hinsicht den Leser fesselt. Bis zum letzten Wort hat Mack alles aus sich herausgeholt was ich in so vielen anderen Geschichten vermisse und er hat wieder bewiesen, dass Star Trek das Nonplusultra in Sachen Sci Fi und Moderne ist. Matthias Göbel Autor: David Mack Taschenbuch: 380 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 31.08.2015 ISBN: 978-3-86425-787-2
  5. Der Auftaktroman hat bereits so viel Freude gemacht, dass die Spannung, wie es wohl weitergehen mag, nicht mehr auszuhalten war. Data macht sich mit seinem neuen Körper auf die Suche nach dem Wissenschaftler, der laut Angaben seines Vaters, seine Mutter wieder zum Leben erweckt hat. Hinzu kommt, dass der Typhon Pact sich auch seine Gedanken macht, wie man mit der Föderation umgehen soll und so starten die Gorn eine Konferenz. Im Hintergrund agieren jedoch die Breen und versuchen ihre eigenen Interessen durchzusetzen, was ihnen auch auf vielen Seiten gelingt und eine Falle nach der nächsten zuschnappt. Doch Captain Jean-Luc Picard und die Enterprise haben im Lauf ihrer Jahre schon viele Abenteuer erlebt, so dass sie auch diesmal dahinterkommen, was hier eigentlich gespielt wird. Zum einen haben wir die restlichen Androiden, welche in der Vorgeschichte gefunden und zum Teil vernichtet wurden. Jetzt werden sie als Attentäter eingesetzt und sollen die Konferenz stören. La Forge muss als erstes die Unschuld von Data beweisen, denn erst später passen sich die übrigen Androiden optisch anderen Vorbildern an. Ein direktes Attentat auf die Präsidentin und den Gorn Führer kann ebenfalls in letzter Sekunde vereitelt werden, bis endgültig herausgefunden wird, woher die Signale und Befehle für die Roboter stammen. Eine technisch weit entwickelte Technologie kann über Lichtjahre hinweg diese Körper steuern, doch vermögen sie es nicht ihnen Leben einzuhauchen. Das die Geschichte noch lange nicht zu Ende ist erfährt man bereits in der Mitte des Romans, denn bis zum Ende ist der Hauptgrund nicht gefunden und die wahren Drahtzieher immer noch nicht entlarvt. Mit viel Raffinesse für neue Ideen und Technik, entführt uns David Mack wieder einmal in eine für Data, Picard und Co mehr als würde Geschichte. Er schafft es sogar, dass hier Politik nicht umspannend bleibt, denn wie in einem Krimi, baut er Stück für Stück die Puzzle so zusammen, dass man ihnen selbst als Neueinsteiger folgen kann. Das immer wiederkehrende Auf und Ab lässt den Roman nicht langweilig werden, auch wenn in der Mitte etwas mehr Erklärungen und Dialoge vorhanden sind. Dafür schafft Mack eine neue Zukunft für viele neue und alte Mitglieder der Enterprise. Die Erinnerung an manch vorangegangene Geschichte, ob in Buch oder Serienform, hilft zur Festigung der Story, hat aber auch den Vorteil, dass man manch Charakter wieder neu entdecken kann. Im Schlussteil wird natürlich auf den dritten Roman hin schon angespielt, was das Warten nicht sonderlich leicht macht. Vielleicht schafft es Mack erneut Star Trek mit seiner Geschichte neu zu erfinden und einen Abschluss für manch alte Helden zu schreiben. Fazit: David Mack, was soll man da noch sagen? Ich bin begeistert und hoch erfreut, dass es Star Trek nach all den Jahren immer noch gibt und dank solcher Geschichten, wird es auch weiterhin noch viele alte und vor allem neue Anhänger geben. Eine Geschichte mit Tiefgang, Spannung, Action und eine schön ungewissen Zukunft, mehr geht nicht. Selbst wenn die Einzelgeschichten zum Typhon Pact doch eher zäh erscheinen, hier trifft erneut alles Aufeinander und erlebt ein Abenteuer, so wie es sein sollte. Freut euch auf Teil Drei! Matthias Göbel Autor: David Mack Taschenbuch: 412 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 03.08.2015 ISBN: 978-3-86425-786-5
  6. Im Endeffekt hat sich alles schon in den Romanen zuvor abgezeichnet. David R. George III. führt jetzt diesen Schritt weiter und nimmt sich dabei Figuren aus Next Generation und Deep Space Nine, um die Krise gegen den Typhon-Pakt voranzutreiben. Da haben wir zum einen Sisco, der sich von seiner Familie losgesagt hat, dann aber doch wieder nicht und dann doch wieder. Genau solch Verwirrungen führen dazu, dass der Roman nach und nach mehr als schwer zu lesen ist und nie wirklich Spannung und Freude aufkommt. Immerhin bleibt er Captain und soll erneut in den Gamma Quadranten vorstoßen und neue Planeten finden und neue Zivilisationen entdecken. Seine Frau hingegen versucht sich auch wieder als Captain, allerdings mit verehrenden Folgen am Ende. Picard muss sich ebenfalls um einige Aufgaben kümmern, denn zwischen Föderationspräsidentin Bacco und der romulanische Praetor Kamemor wird ein Abkommen geschlossen, welches eine sichere Passage in der Typhon-Ausdehnung gewährt und genau zu diesem Zweck erforscht die Enterprise nun diese Route. Dabei werden sie von Romulanern unterstützt, welche sich später erneut als sehr trickreich und Hinterlistig präsentieren. Nebenbei versuchen die Tzenkethi und das Romulanische Sternenimperium noch an den Quanten-Slipstream-Antrieb zu gelangen. Dafür benötigen die Schiffe des Dominion. Diese Mission dorthin war an sich von Anfang an zum Scheitern verurteilt, was die Agenten jedoch nicht davon abhielt es trotzdem zu versuchen. Während man in sehr langen Passagen, mit einzelnen, völlig unwichtigen Geschehnissen abgelenkt wird, arbeiten schon einige Agenten im Hintergrund auf Deep Space Nine an einem Komplott gegen die Föderation. Klingt erst einmal spannend und es hätte sicherlich auch so werden können, jedoch verrennt sich David R. George III. oft in derart viele Details, dass man diese entweder gar nicht wissen möchte oder das sie für die Geschichte so belanglos und unwichtig sind, dass man sie schlichtweg überlesen möchte. Das Ro zum Captain ernannt wird und Kira eine Vedek wird, ist ebenfalls sehr schwer nachvollziehbar, denn keine der beiden hat sich je für eine dieser Laufbahnen interessiert noch darauf hingearbeitet. Das Ende rollt dann auch recht holprig daher, oder aber es liegt daran, dass der Roman in zwei Teile zerlegt wurde, denn mit einem solchen Aufhänger, sollte man nicht unbedingt enden. Es gibt allerdings auch positives, zum Beispiel ein entdeckter Planet der anscheint mit einer Schicht aus Diamanten belegt ist oder das Zusammenspiel zwischen Picard und seiner Crew. Hier fühle ich mich wohl aufgehoben, hilft aber für meinen Geschmack nicht über die restlichen Längen und Schwächen hinweg. Fazit: Ein Ende einer Ikone mit solch einer Geschichte? Das habe ich mir wirklich anders vorgestellt! David R. George III. gab sich viel Mühe alle bisherigen Geschehnisse in den Roman einfließen zu lassen. Er wollte auch keinen Charakter vergessen und schaut immer wieder nach links und rechts, doch genau das fehlt dem Roman – Ein Roter Faden. Es liest sich alles zerstückelt und ohne Fluss. Mehr Konzentration auf die Hauptgeschichte und um die Hälfte kürzer und schon wäre eine prima Geschichte für das Ende von DS9 entstanden, doch so bleibt der Roman leider nur eine Sammlung von Geschichten mit einem traurigen Ende. Matthias Göbel Autor: David R. George III. Taschenbuch: 460 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 17.03.2014 ISBN: 978-3-86425-284-6
  7. Endlich geht die Geschichte der Next Generation weiter. Wir befinden uns kurz nach der Borg-Krise und es gilt das All weiter zu erforschen, denn neue Ressourcen müssen gefunden werden und neue Planeten besiedelt. Plötzlich wird jedoch ein Schiff aus längst vergessener Zeit gefunden - Die Intrepid. Mehr als 200 Jahre lag sie verschollen in diesem Teil des Universums. Damit sie richtig erforscht werden kann, wird ein Spezialschiff hinzugezogen – Die U.S.S. Challenger. Hier befindet sich kein geringerer als Montgomery Scott als Captain an Bord, was schon vermuten lässt, dass hier auch die Besten der Besten Ingenieure der Flotte an Bord sind. Da die Enterprise zu einem neuen Einsatz gerufen wird, soll sich Geordi La Forge der Challenger anschließen. Dabei trifft er auf viele alte Bekannte wie: Guinan, Nog, Barclay und Rasmussen. Letzteren sollte man als Zeitreisenden kennen, welcher nicht mehr in seine Zeit zurückreisen konnte. Die Intrepid wird nach und nach wieder instand gesetzt, als sich plötzlich Schiffe in der Nähe enttarnen. Ab jetzt beginnt ein ebenfalls bekannter Ferengi namens Bok sein Spiel. Jener welcher wollte schon mehrmals Picard töten, da er an dem Tod seines Sohnes Schuld sei. Er hat zusammen mit Rasmussen einen Plan ausgeheckt, um durch die Zeit zu reisen. Dafür wollen sie einen Pulsar nutzen und nehmen die Crew der Challenger/Intrepid als Gefangene mit. Das kann La Forge nicht zulassen und versucht mit allen Mitteln diese Reise zu unterbinden. Ein interessanter Abtausch von klug und logisch durchdachten Möglichkeiten folgt auf den nächsten Seiten. Jeder der Gegenparteien denkt schon viel weiter als der andere und als Leser kann man sich mit den Strategien mehr als nur anfreunden. Am Ende gelingt es weder Rasmussen noch Bok den Plan umzusetzen, doch die Geschichte hat noch lange kein Ende. Vielmehr wird jetzt erforscht warum es der Intrepid gelang so weit und so lange unentdeckt zu bleiben. Dabei wird eine Welle von fortschrittlicher Transwarp-Technologie entdeckt. Diese führt dazu, dass hin und wieder auch Schiffe mit ihr mitgerissen werden und so an unmögliche Orte gelangen. Kurz bevor so eine well die Challenger ergreift, können sie noch die Besatzung einer romulanischen Crew retten und keine geringere als Sela befindet sich an Bord. Sie landen in einem Raum außerhalb unserer Galaxie und finden dabei ein weiteres längt verschollenes Schiff. Die Lösung und die Idee hinter all den Ereignissen ist derart technisch und mit Fantasie gefüllt, dass man als Star Trek Fan allen schon deswegen sich zwingend hier hineinlesen sollte. Sicherlich sind viele Begriffe und Ereignisse wirklich schwer nachzuvollziehen, aber an Ideen hat es David A. McIntee definitiv nicht gemangelt. Fazit: Endlich bekommt Geordi La Forge seinen wohl verdienten Soloauftritt und der auch noch mit einer derart magisch fantastischen Geschichte, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Eine herrlich spannende und actionreiche Geschichte, mit wunderbar ausgefeilten Dialogen und einer Hingabe an Technik und Möglichkeiten, die über menschliches Wissen hinausgehen. Mehr kann man sich wirklich nicht von einem Sci-Fi-Roman im Star Trek Gewand wünschen. Matthias Göbel Autor: David A. McIntee Taschenbuch: 550 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 16.12.2013 ISBN: 978-3-86425-293-8
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